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	<title>Mediamaritim International &#187; Institution/Verein</title>
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	<description>Maritim Nautic Wassersport Fotoagentur Journalisten Presse Aktuelles News</description>
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		<title>Filchner-Ronne-Schelfeis vor 100 Jahren entdeckt</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 07:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>

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		<description><![CDATA[Entdeckung der zweitgrößten permanenten Eisdecke in der Antarktis brachte neue Erkenntnisse der Landverteilung.
Am 31. Januar 1912 erreichte Wilhelm Filchner mit der zweiten deutschen Antarktisexpedition das nach ihm benannte Filchner-Ronne-Schelfeis in der Antarktis mit einer Fläche von 449000 qkm. Seine Arbeit zeigte, dass im Gegensatz zu damals gängigen Hypothesen wahrscheinlich eine Verbindung zwischen der Westantarktischen Halbinsel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Weddellmeer-bucht-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-15522" title="Weddellmeer bucht -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Weddellmeer-bucht-web-300x201.jpg" alt="" width="65" height="44" /></a>Entdeckung der zweitgrößten permanenten Eisdecke in der Antarktis brachte neue Erkenntnisse der Landverteilung.</p>
<p><span id="more-15521"></span>Am 31. Januar 1912 erreichte Wilhelm Filchner mit der zweiten deutschen Antarktisexpedition das nach ihm benannte Filchner-Ronne-Schelfeis in der Antarktis mit einer Fläche von 449000 qkm. Seine Arbeit zeigte, dass im Gegensatz zu <a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Filchner_1912_p-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-medium wp-image-15523" title="Portrait Wilhelm Filcher" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Filchner_1912_p-web-210x300.jpg" alt="" width="126" height="180" /></a>damals gängigen Hypothesen wahrscheinlich eine Verbindung zwischen der Westantarktischen Halbinsel und der Ostantarktis bestand. Das Weddellmeer konnte erstmals in seiner Ausdehnung abgeschätzt werden und entwickelte sich zum bevorzugten Gebiet der deutschen Antarktisforschung.</p>
<p>Das Schelfeis bedeckt eine große Bucht des Weddell-Meeres, dazu gehören das im Süden liegende Edith-Ronne-Land und das im Westen liegende Palmerland der Antarktische Halbinsel sowie das im Osten liegende Coatsland, auf den sich die Belgrano-II-Station befindet. Das Filchner-Ronne-Schelfeis wird oft auch auf vielen Karten als zwei einzelnen Schelfeise dargestellt, als Ronne Schelfeis und Filchner-Schelfeis. Die Trennung beider Teile wird bei den Berkner Insel dargestellt, die vom Filchner-Ronne-Schelfeis eingeschlossen sind, wobei die Grenzen der einzelnen Schelfeise nicht genau festzulegen sind.</p>
<p>Bis zu 20 Meter hoch ragte die Eisbarriere aus dem Meer, die dem Forschungsschiff Deutschland vor 100 Jahren bei fast 78 Grad Süd im antarktischen Weddellmeer den weiteren Weg nach Süden versperrte. Expeditionsleiter Wilhelm Filchner <a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Deutschland_an_Meereiseiskante1912-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-15524" title="Die &quot;Deutschland&quot; an der Schelfeiskante" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Deutschland_an_Meereiseiskante1912-web.jpg" alt="" width="202" height="146" /></a>erkundete die Region in den folgenden Wochen. Dabei kam er zu der Erkenntnis, dass es sich um Schelfeis handelt: eine riesige Platte aus Eis die mit der Eiskappe der Antarktis fest verbunden ist und auf dem Meer schwimmt.</p>
<p>Zusätzlich entdeckte er mehrere Nunataka: aus dem Eis herausragende Felsen. Für Filchner der Hinweis, dass der untersuchte Sektor zwischen 30 und 42 Grad West auch Festlandcharakter hat. „Damit machte Filchner die Hypothese einiger Geographen seiner Zeit, es gäbe einen Meeresarm, der die Ostantarktis von der Westantarktischen Halbinsel trenne, sehr unwahrscheinlich“, erläutert Dr. Reinhard Krause, Wissenschaftshistoriker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, eines der Hauptziele der Expedition.</p>
<p>Filchner gewann auch noch umfangreiche meteorologische und ozeanographische Daten aus dem Weddellmeer. Ursprünglich hatte er geplant, mit seiner Mannschaft auf dem Schelfeis zu überwintern. Der Teil des Eises, auf dem die Expeditionsteilnehmer eine Station dafür gebaut hatten, brach jedoch bei einer Springflut ab. So traten Filchner und sein Team am 4. März 1912 auf dem Forschungsschiff Deutschland die Flucht vor dem antarktischen Winter in Richtung Südgeorgien an. Die Insel erreichten sie aber erst acht Monate später im folgenden Südsommer, am 19. Dezember 1912: Sie waren mit ihrem Schiff im dichten Packeis des Weddellmeeres festgefroren und überwinterten an Bord.</p>
<p><strong>Mehr Informationen:</strong><br />
Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung<br />
in der Helmholtz-Gemeinschaft<br />
Tel.: 0471 / 4831-0<br />
<a href="info@awi.de">info@awi.de</a><br />
<a href="http://www.awi.de">www.awi.de</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wassersport: Gebrauchtboot-Check vom ADAC</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/31/wassersport-gebrauchtboot-check-vom-adac/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bootsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Bootskauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Bezahlbare Sicherheitsprüfung zum Gebrauchtboot-Kauf.
Der Wassersport gehört beim Automobilclub ADAC schon fast seit seiner Gründung mit zum Tagesgeschäft. Das macht nicht nur die Sektion ADAC Sportschifffahrt mit über 50.000 Mitgliedern deutlich, die kürzlich auf ihr 100jähriges Bestehen hinweisen konnte, sondern auch ein weit reichendes Dienstleistungspaket vom Bootsregister über Wassersportversicherungen bis hin zu Hafenhandbüchern.
Der ADAC bietet durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bezahlbare Sicherheitsprüfung zum Gebrauchtboot-Kauf.</p>
<p><span id="more-15475"></span>Der Wassersport gehört beim Automobilclub ADAC schon fast seit seiner Gründung mit zum Tagesgeschäft. Das macht nicht nur die Sektion ADAC Sportschifffahrt mit über 50.000 Mitgliedern deutlich, die kürzlich auf ihr 100jähriges Bestehen hinweisen konnte, sondern auch ein weit reichendes Dienstleistungspaket vom Bootsregister über Wassersportversicherungen bis hin zu Hafenhandbüchern.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Boots-Check-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-15476" title="Boots-Check -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Boots-Check-web-300x201.jpg" alt="" width="180" height="121" /></a>Der ADAC bietet durch eine neue Dienstleistung eine wesentlichen Steigerung der Sicherheit beim Boots- und Yachtkauf. Wer klare Antworten über den Zustand und die Funktion von Booten beim Verkauf oder Kauf aus zweiter Hand haben möchte, kann jetzt auf die kompetente Hilfe der ADAC Sportschifffahrt zurückgreifen. Sie bietet ab sofort einen Boot-Check mit Prüfbericht und Plakette als kostengünstige Kaufhilfe an – damit wird der Erwerb eines gebrauchten Bootes sehr viel einfacher. Insbesondere Einsteiger und zukünftige Eigner, die sich die Beurteilung einer Yacht nicht zutrauen, profitieren von dem Angebot.</p>
<p>Der ADAC versteht dieses Angebot nicht nur als Sicherheit für private Käufer und Verkäufer, sondern sieht sich auch als Dienstleister für Händler, die Boote in Zahlung nehmen, Makler, die Boote vermitteln, Banken, die Boote finanzieren und Bootsversicherungen.</p>
<p>Es geht um die Reduzierung des Risikos beim Kauf von gebrauchten Segel- und Motorbooten, vom Schlauchboot bis zur großen Yacht. Weil es ein großes und unübersichtliches Angebot von gebrauchten Yachten und Booten gibt, ist die Sorge der Käufer, beim Kauf von &#8220;privat&#8221; wie vom Makler einen Fehler zu begehen, besonders groß. Insbesondere Einsteiger in den Wassersport oder zukünftige Eigner, die sich die preisliche und qualitative Beurteilung einer Yacht nicht zutrauen, sind verunsichert und suchen eine Kaufhilfe.</p>
<p>Vorteile haben aber auch Verkäufer, denn ihre Angebote werden nach dem ADAC Boot-Check durch eine Sichtprüfung dokumentiert. Vorhandene Mängel werden festgehalten und können damit Teil des Kaufvertrags sein. Bei ihrer Arbeit konzentrieren sich die erfahrenen Prüfer auf die Sichtung neuralgischer Punkte, die für den Wert und die Funktion des Bootes oder der Yacht wesentliche Bedeutung haben. Weniger Wert wird auf Dinge gelegt, die mit geringem Aufwand zu reparieren sind.</p>
<p>Neben dem allgemeinen Bootszustand und der Funktionen werden auch die gesetzlichen Bootsdokumente und der Eigentumsnachweis einer Prüfung unterzogen</p>
<p>Das Ergebnis wird für den Auftraggeber im ADAC-Gebrauchtboot-Pass in Papierform und als PDF auf der ADAC-Hompage dokumentiert und mit der Gebrauchtboot-Prüfplakette als Aufkleber bestätigt. Käufer können so bereits nach einem Blick auf das schriftliche Gutachten feststellen, ob sich für sie eine Besichtigung überhaupt lohnt. Der Prüfbericht garantiert zudem, dass das Boot fachmännisch untersucht wurde und ist somit eine solide Grundlage für einen Kaufvertrag. Außerdem ist diese Prüfung mit der Dokumentation des Zustands des Bootes ein positives Unterscheidungsmerkmal gegenüber nicht geprüften Booten auf dem Gebrauchtbootmarkt.</p>
<p>„Nervenaufreibende Auseinandersetzungen und teure Gerichtsverfahren wegen Sachmängel können durch den Gebrauchtboot-Check vermieden werden“, bringt Dr. Stefan Häbich, Leiter der ADAC-Sportschifffahrt, das neue Angebot des Clubs auf den Punkt. Dabei sind die Kosten nach seinen Angaben um ein vielfaches geringer als die Summer der Risiken, die jeder Käufer eines Bootes eingeht.</p>
<p>Der ADAC Boot-Check kann für jedes Gebrauchtboot – gleich welchen Alters – egal ob Klein-, Schlauchboot, Jetski, Motor-, Segelboot oder Yacht durchgeführt werden. Das standardisierte ADAC-Gutachten, das europaweit in zur Zeit 130 Standorten angeboten wird, gibt es bereits ab 99 Euro für Kleinboote und für bis zu 989 Euro für Yachten zwischen 15 und 20 Metern Länge. ADAC Mitglieder erhalten drei Prozent Rabatt. Zusätzlich gibt es bei einer Beauftragung des ADAC bis Ende Februar 2012 einen Eröffnungsrabatt von zehn Prozent.</p>
<p>Als Zusatz gibt es noch eine kostengünstige Gebrauchtboot-Garantieversicherung, die parallel zum Boot-Check bei YACHT-POOL abgeschlossen werden kann. Mehr Infomationen dazu unter Tel. 089-609 377 7 und <a href="http://www.yacht-pool.de">www.yacht-pool.de</a></p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldungen zum ADAC Boot-Check unter<br />
<a href="http://www.adac.de/boot-check">www.adac.de/boot-check</a></p>
<p>oder unter ADAC Touring GmbH „Boot-Check“<br />
Hansastraße 19<br />
80686 München<br />
E-Mail: <a href="boot-check@adac.de">boot-check@adac.de</a></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Dazu unsere Buchempfehlungen:</strong></span></p>
<p><strong>CE-Sportboot-Richtlinien.</strong> Ein Leitfaden für Bootskäufer und Bootseigner. Geschaffen wurden die Sportboot-Richlinie zur Vereinheitlichung von bisherigen nationalen Normen. Die Broschüre beinhaltet neben der Darstellung der Sportboot-Richtlinie, nach der ein CE-Zeichen vergeben wird, auch eine Liste der in Deutschland ansässigen „Benannten Stellen“, die eine Prüfung nach CE-Norm vornehmen dürfen.<br />
<a href="http://www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/CE_Sportboot_Richtlinien_265"> www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/CE_Sportboot_Richtlinien_265</a></p>
<p><strong>Osmose bei GFK-Booten. </strong>Gegen die &#8220;Beulenpest&#8221; an Bord. &#8220;Das Bootsbaumaterial GFK ist kein wartungsfreier Wunderwerkstoff&#8221; schrieb der Fachautor Fritz Hartz Verstorben in 2002) in seinem vom Verlag Bootswirtschaft des Deutschen Boots- und Schiffbauer Verband herausgegeben Buch.<br />
<a href="http://www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/Osmose_bei_GFK_Booten_291"> www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/Osmose_bei_GFK_Booten_291</a></p>
<p><strong>99 GFK Klassiker.</strong> Es ist nicht immer einfach, sich im ständig wachsenden Angebot gebrauchter Yachten zurechtzufinden, die Auswahl erfordert viel Sachkenntnis und Erfahrung. Jan Kuffel, Palstek-Redakteur und durch zahlreiche Refit-Projekte und die beliebten „GFK-Klassiker“ bestens mit der Materie vertraut, portraitiert populäre Segelyachten in Wort und Bild.<br />
<a href="http://www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/99_GFK_Klassiker_277"> www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/99_GFK_Klassiker_277</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Erleichterter Zugang zum Wassersport</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/30/erleichterter-zugang-zum-wassersport/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 06:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbi]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Regelungen für den Sportbootführerschein in Vorbereitung.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will Vorschriften in den Prüfungen zum Sportbootführerschein entrümpeln. Der Deutsche Bundestag hat den Antrag der Koalitionsfraktionen für die Verbesserung der Regelungen für den Wassersport verabschiedet. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer, sowie der zuständige Berichterstatter, Hans-Werner Kammer:
&#8220;Die neuen Regelungen für den Sportbootführerschein geben dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Regelungen für den Sportbootführerschein in Vorbereitung.</p>
<p><span id="more-15463"></span>Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will Vorschriften in den Prüfungen zum Sportbootführerschein entrümpeln. Der Deutsche Bundestag hat den Antrag der Koalitionsfraktionen für die Verbesserung der Regelungen für den Wassersport verabschiedet. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer, sowie der zuständige Berichterstatter, Hans-Werner Kammer:</p>
<p>&#8220;Die neuen Regelungen für den Sportbootführerschein geben dem Wassersport in Deutschland starke Impulse. Es wird in Zukunft einfacher sein, den Führerschein zu erlangen. Damit können sich mehr Menschen für den motorisierten Wassersport begeistern. Die Führerscheinpflicht für Sportboote soll von derzeit fünf auf 15 PS angehoben werden. Führerscheinfreies Fahren für gemietete Hausboote wird leichter. Die mit sogenannten Charterbescheinigungen zu befahrenden Gewässer sollen ausgeweitet und besser miteinander vernetzt werden.</p>
<p>Damit will die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Bedingungen für Wassersportbegeisterte wesentlich erleichtern? ohne die Sicherheit zu gefährden. Der Praxisanteil an der Prüfung wurde bereits deutlich gestärkt. Außerdem ist vorgesehen, eine Unfalldatenbank aufzubauen. Nach drei Jahren soll geprüft werden, wie sich die neuen Bestimmungen auf die Sicherheit und den Zuwachs im Wassersport, besonders in strukturschwachen Regionen, auswirken.</p>
<p>Wassersportführerscheine werden in Zukunft modular aufgebaut sein. So entrümpeln wir das Führerscheinwesen und erleichtern den Zugang zum Wassersport. Gleichzeitig wird die Sicherheit auf Deutschlands Gewässern durch einen stärkeren Praxisanteil in der Ausbildung erhöht.</p>
<p>Im Interesse der Sicherheit auf dem Wasser unterstützen wir die Verbände dabei, bis Ende 2016 ein einheitliches Qualitätssiegel zu schaffen, das Mindeststandards bei der Ausbildung garantiert.&#8221;</p>
<p>Weitere Informationen zur Arbeit und den Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion unter <a href="http://www.cducsu.de">www.cducsu.de</a></p>
<p><strong>Dem hält die SPD-Bundestagsfraktion entgegen und nennt dieses ein „Vergiftetes Geschenk für den Wassersport“</strong></p>
<p>Zur Verabschiedung des Antrags der Regierungskoalitionen &#8220;Impulse für die Sportbootschifffahrt&#8221; erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Hans-Joachim Hacker und der sportpolitische Sprecher Martin Gerster:</p>
<p>Die schwarz-gelbe Koalition hat dem deutschen Wassertourismus ein vergiftetes Geschenk gemacht. Den am späten Donnerstagabend im Bundestag verabschiedeten Antrag &#8220;Impulse für die Sportbootschifffahrt&#8221; hätte auch die SPD in weiten Teilen mittragen können. Das Beharren von Union und FDP auf die ebenso sinnlose wie gefährliche Verdreifachung der PS-Zahl für führerscheinfreie Sportboote sowie die Ausweitung der Charterscheinregelung auf die Ostsee und Wasserstrassen mit Binnenschiffsverkehr macht eine Zustimmung aber nicht möglich.</p>
<p>Im Übrigen sind einzelne Punkte des Antrags schon in der vergangenen Legislaturperiode beschlossen worden. Hier ist die Bundesregierung bereits in der Umsetzungspflicht.</p>
<p>Die Koalition hält an Forderungen fest, die von der Fachwelt und dem weit überwiegenden Teil der Wassersportler selbst abgelehnt werden. In der Sachverständigenanhörung im Verkehrsausschuss hat sich die Mehrheit der Fachleute klar gegen die Pläne der Koalition ausgesprochen, mehr Sportbootführer ohne jede Ausbildung und mit der dreifachen PS-Zahl auf immer voller werdende Wasserflächen zu schicken.</p>
<p>Statt wie beabsichtigt Impulse für den Wassertourismus zu setzen, wird damit ohne jede Not dessen positives Image aufs Spiel gesetzt. Steigende Unfallzahlen, Raser in schnellen Schlauchbooten und Konflikte mit Paddlern, Kanuten und Seglern bringen mehr Schaden, als schnellere Boote mit 15 PS Nutzen bringen. Auf dem weit überwiegenden Teil der Wasserstrassen gibt es ohnehin Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dort kann man schon die bislang führerscheinfreien 5-PS-Boote nicht ausfahren.</p>
<p>Bundesverkehrsminister Ramsauer ist nun aufgefordert, dem übertriebenen Eifer der Koalitionsfraktionen nicht blind zu folgen. Bei der vorgesehenen Änderung der Verordnungen fuer Sportbootführerscheine und Vermietung der Boote müssen wieder Sicherheitsargumente im Mittelpunkt stehen. Akzeptabel ist allenfalls eine moderate Erhöhung der PS-Grenze unter Auflagen wie Versicherungs- und Kennzeichnungspflicht sowie Mindestalter.</p>
<p>SPD-Bundestagsfraktion, Pressestelle<br />
<a href="presse@spdfraktion.de"> presse@spdfraktion.de</a><br />
<a href="http://www.spdfraktion.de"> www.spdfraktion.de</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Segelsport: Kieler Woche der großen Zahlen</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/29/segelsport-kieler-woche-der-grosen-zahlen/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 07:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Segelstandort KIEL.SAILING CITY präsentierte sich auf der Messe &#8220;boot&#8221;.
130 Jahre wird die Kieler Woche alt und 125 Jahre der Kieler Yacht-Club, rund drei Millionen Besucherinnen und Besucher werden erwartet und 5000 Seglerinnen und Segler: Große Zahlen prägen die Kieler Woche vom 16. bis 24. Juni 2012.
Einen Ausblick auf die unvergleichliche Mischung aus der weltgrößten Segelveranstaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Segelstandort KIEL.SAILING CITY präsentierte sich auf der Messe &#8220;boot&#8221;.</p>
<p><span id="more-15457"></span>130 Jahre wird die Kieler Woche alt und 125 Jahre der Kieler Yacht-Club, rund drei Millionen Besucherinnen und Besucher werden erwartet und 5000 Seglerinnen und Segler: Große Zahlen prägen die Kieler Woche vom 16. bis 24. Juni 2012.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Plakat_Kieler_Woche_2012-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-15458" title="Plakat_Kieler_Woche_2012 -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Plakat_Kieler_Woche_2012-web-213x300.jpg" alt="" width="128" height="180" /></a>Einen Ausblick auf die unvergleichliche Mischung aus der weltgrößten Segelveranstaltung und dem größten Sommerfest im Norden Europas gab es auf dem traditionellen Kiel-Treff bei der 43. Internationalen Bootsausstellung boot 2012 in Düsseldorf.</p>
<p>Als Aufsichtsratsvorsitzende der Kieler Woche Marketing GmbH freute sich Stadtpräsidentin Cathy Kietzer beim Kiel-Treff über die anhaltende Unterstützung starker Partner. „Audi, HSH Nordbank, Veolia und SAP als Premiumpartner sowie der Segelsport-Partner boot machen die Kieler Woche in allen Bereichen immer stärker.“ Dies gilt ganz besonders im Bereich der Medialisierung, in dem die Kieler Woche bereits im Vorjahr neue Maßstäbe für das Segeln gesetzt hat.</p>
<p>Audi und SAP wollen das erfolgreich gestartete Segel-TV in diesem Jahr weiter ausbauen und damit das Geschehen auf den Regattabahnen noch näher zu den Fans an Land bringen. Verfeinert wird auch das Angebot im Internet (<a href="http://www.kieler-woche.de">www.kieler-woche.de</a>) und Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und YouTube. „Von Kiel gehen Bilder vom Segeln und vom Sommerfest hinaus in die ganze Welt. Das unterstreicht die international herausragende Stellung der Kieler Woche“, sagte Cathy Kietzer.</p>
<p>Zum Abschluss des ISAF Sailing World Cups werden die besten Seglerinnen und Segler der Welt im Kieler Olympiarevier von 1972 den letzten großen Auftritt vor den olympischen Regatten 2012 im britischen Weymouth haben. Rund um die Regattabahnen erwartet die Gäste der Kieler Woche derweil ein unglaublich vielfältiges und gehaltvolles Sommerfest-Programm. Zu den Höhepunkten zwischen der offiziellen Eröffnung durch den Bundespräsidenten (16. Juni) und dem großen Abschlussfeuerwerk über der Kieler Förde (24. Juni) zählen die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises (17. Juni) und die traditionelle Windjammerparade (23. Juni) sowie Konzerte, Ausstellungen und das kunterbunte Kinderkulturtreiben auf der Spiellinie.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitgleiche Eisschmelze in der Antarktis und Arktis</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/28/zeitgleiche-eisschmelze-in-der-antarktis-und-arktis/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 07:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rückzug der Antarktischen Eisschilde begann früher als bisher angenommen.
Das Ende der letzten Eiszeit und die Prozesse, die zum Schmelzen der nördlichen und südlichen Eisschilde geführt haben, liefern grundlegende Informationen über die Veränderung unseres Klimas. Obwohl die maximale Ausdehnung der Eisschilde während der letzten Eiszeit in der Nordhemisphäre relativ gut bekannt ist, gibt es bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rückzug der Antarktischen Eisschilde begann früher als bisher angenommen.</p>
<p><span id="more-15445"></span>Das Ende der letzten Eiszeit und die Prozesse, die zum Schmelzen der nördlichen und südlichen Eisschilde geführt haben, liefern grundlegende Informationen über die Veränderung unseres Klimas. Obwohl die maximale Ausdehnung der Eisschilde während der letzten Eiszeit in der Nordhemisphäre relativ gut bekannt ist, gibt es bisher wenig verlässliche Angaben zur Ausdehnung der Antarktischen Eisschilde. Eine in der Fachzeitschrift “Science” am 1. Dezember erscheinende Veröffentlichung liefert nun Hinweise darauf, dass beide Hemisphären nahezu zeitgleich ihre maximale Eisschild-Ausdehnung erreicht hatten und vor 19000 Jahren zu schmelzen begannen.</p>
<p>„Der Rückzug der Antarktischen Eisschilde begann somit fast 5000 Jahre früher als bisher angenommen, wobei unsere Untersuchungen große regionale Unterschiede zeigen und belegen, wie wichtig Tiefwasserarchive sind“, sagt der Erstautor der Studie, Dr. Michael Weber vom Geologischen Institut der Universität Köln.</p>
<p>&#8220;Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die Antarktis klimatisch nicht so isoliert ist wie bisher angenommen&#8221;, ergänzt Dr. Gerhard Kuhn vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. &#8220;Wir müssen jetzt davon ausgehen, dass die großen Eisschilde in Arktis und Antarktis zeitlich enger gekoppelt auf Klimaänderungen reagieren als gedacht. Zumindest ist es während der letzten Eiszeit so gewesen.&#8221;</p>
<p>Dieses zeitgleiche Schmelzen wurde vermutlich durch Änderungen des globalen Meeresspiegels und der Tiefenwasserzirkulation im Atlantischen Ozean verursacht. Dadurch gelangte wärmeres Wasser an den Antarktischen Kontinentalrand. Dieser frühe Eisrückzug belegt eine bisher nicht vermutete Instabilität des Ostantarktischen Eisschilds. „Davon werden auch Prognosen des künftigen Meeresspiegelanstiegs, der durch den Klimawandel hervorgerufen wird, angepasst werden müssen“, erläutert Dr. Weber.</p>
<p>&#8220;Unsere Untersuchung macht aber auch deutlich, wie wichtig der Rückgriff auf lange Datenreihen, gute Archive und qualitativ hochwertige wissenschaftliche Datenbanken ist&#8221;, nennt Gerhard Kuhn zentrale Voraussetzungen für klimageschichtliche Rekonstruktionen. &#8220;Nur weil wir im Alfred-Wegener-Institut auf langfristig archivierte Sedimentkerne und ein über Jahrzehnte aufgebautes wissenschaftliches Datenarchiv zurückgreifen können, sind solche vergleichenden Studien überhaupt möglich. Einige der jetzt untersuchten Sedimentkerne beispielsweise wurden von unserem Forschungsschiff &#8220;Polarstern&#8221; bereits in den Jahren 1987 und 1990 genommen.&#8221;</p>
<p>An den Forschungsarbeiten waren Wissenschaftler des Geologischen Instituts der Universität Köln (Dr. Michael Weber, Erstautor), des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (Dr. Gerhard Kuhn, Koordinator), der Oregon State University und der Harvard University beteiligt. Die Untersuchungen wurden u.a. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert.</p>
<p>Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der 17 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.</p>
<p>Quelle: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Sailing Team Germany: Ärger an der Spitze</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 06:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Personality]]></category>

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		<description><![CDATA[Abdul R. Adib hat überraschend seine Ehrenämter niedergelegt.
Der Umgang und der fehlende Respekt vor dem Amt des Vorsitzenden des Sailing Team Germany e.V. und des Aufsichtsratvorsitzenden der Sailing Team Germany GmbH sei für ihn nicht mehr hinnehmbar, meinte Abdul R. Adib, ehemaliger Chef der Messe „boot“ in Düsseldorf und Vorsitzender des Düsseldorfer Yacht Clubs als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abdul R. Adib hat überraschend seine Ehrenämter niedergelegt.</p>
<p><span id="more-15435"></span>Der Umgang und der fehlende Respekt vor dem Amt des Vorsitzenden des Sailing Team Germany e.V. und des Aufsichtsratvorsitzenden der Sailing Team Germany GmbH sei für ihn nicht mehr hinnehmbar, meinte Abdul R. Adib, ehemaliger Chef der Messe „boot“ in Düsseldorf und Vorsitzender des Düsseldorfer Yacht Clubs als Grund für den überraschenden Rücktritt von seinen Ämtern.</p>
<p>Es muß in Bezug auf die Kommunikation zwischen den Entscheidern des STG schon eine Weile geknirscht haben, so dass eine Fortsetzung seines Engagements für Abdul R. Adib aus seiner Sicht nicht möglich zu sein schien, insbesondere zuletzt zu den Plänen mit dem Sailing Team Germany Award, in die er sich nicht ausreichend eingebunden fühlte. In einem Schreiben an die Mitgliedsvereine der STG erklärte Adib, dass eine Zusammenarbeit mit der GmbH-Geschäftsführung unerträglich sei. Adib war seit der Gründung 2009 Vorsitzender des STV-Vereins, einer Säule des Sailing Team Germany, hat viele Kontakte für die GmbH aufgebaut und galt vor allem auch als Vermittler zu den Verbänden und Vereinen.</p>
<p>Das Sailing Team Germany wurde 2009 vom Deutschen Segler-Verband, führenden deutschen Segelvereinen und Einzelpersonen aus Wirtschaft und Sport gegründet. Die besten deutschen Segler sollen in der ersten Segel-Nationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany, gefördert werden. Mit der Initiative Sailing Team Germany und der damit einhergehenden deutschen Segel-Nationalmannschaft soll der Hochleistungssegelsport in Deutschland klarer strukturiert und besser präsentiert werden. Ausbau der Nachwuchsförderung, verbesserte Logistik, technologische Optimierung des Materials, verbesserte Trainingsbedingungen, Absicherung der Sportler sowie die volle Integration des Behinderten-Segelns gehören zu den Grundpfeilern der Initiative.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Entdeckung der Langsamkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 07:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Clipper DJS hat sich dem Vermitteln traditioneller Seemannschaft verschrieben.
Von Klaus Bartels. Bis zu 2000 junge Leute heuern jedes Jahr auf den vier großen Segelschiffen des Vereins Clipper, Jugendwerk zur See, an. Geboten wird ihnen echtes Seemannsleben.
Ein Klaufall hat nichts mit Diebstahl zu tun, ein Marssegel wird nicht für den Planeten Mars gebraucht und ein Schotstek [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Clipper DJS hat sich dem Vermitteln traditioneller Seemannschaft verschrieben.</p>
<p><span id="more-15423"></span><strong>Von Klaus Bartels. </strong>Bis zu 2000 junge Leute heuern jedes Jahr auf den vier großen Segelschiffen des Vereins Clipper, Jugendwerk zur See, an. Geboten wird ihnen echtes Seemannsleben.</p>
<p>Ein Klaufall hat nichts mit Diebstahl zu tun, ein Marssegel wird nicht für den Planeten Mars gebraucht und ein Schotstek sollte man auf keinen Fall für ein Stück gebratenes Fleisch halten. Wenn junge Leute für eine oder zwei Wochen auf den vier Segelschiffen des Vereins Clipper, Deutsches Jugendwerk zu See, anheuern, hagelt es erst einmal „Fremdworte“. Seemännische Bezeichnungen sind gang und gäbe an Bord, denn die Jungen und Mädchen müssen auf den großen Segelschiffen kräftig mit anpacken, um Ziele auf der Ostsee- oder Nordsee zu erreichen, und dabei ist es notwendig zu wissen, was die Stammcrew meint, mit der man gemeinsam Manöver fährt .</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Seute_Deern_Vorschiff-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-15424" title="Seute_Deern_Vorschiff-web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Seute_Deern_Vorschiff-web-300x173.jpg" alt="" width="180" height="104" /></a>„Nach einer kurzen Einführung und persönlicher Anleitung versteht man es ziemlich schnell, was an Bord abgeht“, sagt der 15 jährige Hamburger Schüler Hendrik Kleinwächter, der gerade von einem einwöchigen Segeltörn auf der 34 Meter langen „Seuten Deern“ zurückgekommen ist. Dabei war das Seemannsleben für ihn und seine Mitschüler nach dem Ablegen allerdings erst einmal ziemlich ungewohnt. Es hieß 332 Quadratmeter Segel setzen, Küchendienst leisten und sogar Nachtwachen schieben. Und dann briste es auf dem Törn von Kiel ins dänische Aarhus auch noch mit fünf Beaufort kräftig auf. „Es war schon ein ganz besonderes Erlebnis nachts über die Ostsee zu segeln. Jeder hatte vier Stunden Wache und dann acht Stunden frei“, so Hendrik, der von der Seereise und dem Seemannsleben begeistert ist. Er will auf jeden Fall wieder einmal anheuern und so geht es den meisten seiner Klasse. Allerdings, so der Schüler, hätten auch ein paar für immer die Lust am Segeln verloren. Die wurden seekrank und sehnten die Landausflüge herbei, die bei den Törns der vier Clipper-Segelschiffe dazu gehören.</p>
<p>Bereits 1973 wurde der Verein Clipper von einer kleinen Gruppe segelbegeisterter Schiffsoffiziere, Kaufleute und Juristen gegründet. Ziel war es, Segelerlebnisse auf traditionellen Schiffen zu ermöglichen. In der Satzung werden als Zielgruppe Jugendliche von 15 bis 26 Jahre genannt. Allerdings ist Clipper auch für ältere Interessierte offen, die sich für aktive Segeltörns begeistern können.</p>
<p>Eines der wichtigsten Elemente des Vereins ist nach Worten von Knut Frisch (52), dem Sprecher von Clipper, das ehrenamtliche Engagement. Von den insgesamt über 4500 Mitglieder des Vereins sind viele Berufsseeleute, die während ihres Urlaubs die Schiffsführung auf den vier Seglern von Clipper übernehmen. Darüber hinaus sorgen hunderte freiwillige Helfer dafür, dass die Schiffe in ihren Winterlagern in Hamburg/Harburg fit für die nächste Saison sind. Die Reviere der „Albatros“, der Amphitrite“, der „Johann Smidt“ und der „Seuten Deern“ sind in der Regel die Ostsee und die Nordsee. Immer häufiger verlängert der Verein allerdings die Segelsaison. Dann wird eines der Segelschiffe im Winter in das Revier der Kanarischen Inseln verlegt und bietet dort Kojencharter an.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/SeuteDeern2-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-15425" title="SeuteDeern2 -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/SeuteDeern2-web-225x300.jpg" alt="" width="135" height="180" /></a>„Fast alle unserer Kapitäne sind in ihrem Berufsalltag Kapitäne auf großer Fahrt oder Lotsen, den es Spaß macht, mit jungen Leuten unterwegs zu sein“, so Frisch. Die Zahl der aktiven Seeleute ist in den vergangenen Jahrzehnten auf fast 600 angewachsen. Durch ihr ehrenamtliches Engagement und durch Spenden kann der Verein die jeweils 30 Kojen auf den Segelschiffen zu sehr günstigen Konditionen anbieten. So kostet ein einwöchiger Törn auf der Ostsee für Jugendliche inklusive Verpflegung nur 270 Euro. Kein Wunder, dass bereits über 50 000 junge Leute auf den Clipper-Schiffen angeheuert haben. Für diesen Sommer gibt es noch einige freie Kojen.</p>
<p>Mitsegler, die sich ein wenig mit der Geschichte der vier Clipper-Schiffe beschäftigt haben, versuchen häufig auf der 44,33 Meter langen „Amphitrite“ zu segeln. Der 1887 gebaute Dreimast-Gaffelschoner gehört mit zu den ältesten noch segelnden Schiffen der Welt mit einer wechselvolle und abenteuerliche Geschichte. Gebaut wurde die Yacht auf der berühmten Werft Camper &amp; Nicolson in England als Luxus-Rennyacht. Verschiedene Eigner segelten mit ihr sogar Regatten gegen den deutschen Kaiser Wilhelm II. mit seinem Schoner „Meteor“. Die Yacht war dann lange Jahre Treffpunkt der damaligen High Society, wurde Filmschiff für Hollywood-Produktionen, war aber auch im zweiten Weltkrieg Trägerstation für eine Ballonsperre gegen Tiefflieger im englischen Plymouth. Obwohl die Yacht von 1974 bis 1976 vom Verein Clipper zum Jugendsegler umgebaut wurde, sind immer noch viele Details der ehemaligen Luxusausstattung erkennbar.</p>
<p>Die „Amphitrite“ war vor fast 120 zwar als Rennyacht gebaut, ist heute jedoch nach Umbauarbeiten wie die anderen Clipper-Schiffe eine „Fahrtenyacht“, die mit gemütlichem Radfahrertempo über die Meere segelt. Für Schüler wie Hendrik, der in seiner Freizeit am liebsten am Computer mit Lichtgeschwindigkeit weltweit Kontakte knüpft, sind dann die Segelreisen auch in dieser Hinsicht etwas völlig neues. Es ist eine Entdeckung der Langsamkeit mit viel Zeit, auch einmal über sich und die Welt nachzudenken.</p>
<p><strong>Die Schiffe von Clipper</strong><br />
- Dreimast Gaffelschoner „Amphitrite“, Baujahr 1887. Wird seit 1975 bei Clipper eingesetzt. Länge 44,33 m, Segelfläche 540 Quadratmeter, Kojen 29.<br />
- Dreimast Topsegelschoner „Albatros“, Baujahr 1942. Ist seit 1978 bei Clipper. Länge 35,70 Meter, Segelfläche 300 Quadratmeter, Kojen 26.<br />
- Gaffel Topsegelschoner „Johann Smidt“, Baujahr 1974. Seit 1989 bei Clipper. Länge 36 Meter, Segelfläche 471 Quadratmeter., Kojen 37.<br />
- Gaffelketsch „Seute Deern“, Baujahr 1939, Gründungsschiff im Jahr 1973 von Clipper. Länge 26 Meter, Segelfläche 332 Quadratmeter, Kojen 30.</p>
<p><strong>Kontakt zum Verein:</strong><br />
Clipper<br />
Tel.: 040 / 82278103<br />
<a href="http://www.clipper-djs.org"> www.clipper-djs.org</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wassersportverbände für Sportbootführerschein</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 06:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Anhörung im Verkehrsausschuss zur Führerscheinpflichtgrenze.
Der Deutsche Segler-Verband hat in der Expertenanhörung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages die Beibehaltung des bewährten Sportbootführerscheins ab 5 PS Motorleistung empfohlen. Er sprach sich damit gegen die im Antrag der Regierungsfraktionen &#8220;Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt&#8221; (Bundestagsdrucksache 17/7937) vorgesehene Anhebung der Führerscheinpflichtgrenze auf 15 PS aus.
Zur Begründung wies DSV-Generalsekretär Gerhard [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anhörung im Verkehrsausschuss zur Führerscheinpflichtgrenze.</p>
<p><span id="more-15415"></span>Der Deutsche Segler-Verband hat in der Expertenanhörung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages die Beibehaltung des bewährten Sportbootführerscheins ab 5 PS Motorleistung empfohlen. Er sprach sich damit gegen die im Antrag der Regierungsfraktionen &#8220;Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt&#8221; (Bundestagsdrucksache 17/7937) vorgesehene Anhebung der Führerscheinpflichtgrenze auf 15 PS aus.</p>
<p>Zur Begründung wies DSV-Generalsekretär Gerhard Philipp Süß darauf hin, dass die im Antrag vorgeschlagene Anhebung der Führerscheinpflichtgrenze von 5 auf 15 PS &#8211; wegen der Zuständigkeit des Bundes &#8211; nur die Bundeswasserstraßen und damit die höchste Kategorie der deutschen Wasserstraßen betreffen würde. Auf diesen Strecken, zu denen auch die großen Ströme, die dicht befahrenen Seewege zu den deutschen Häfen und das Küstenmeer an Nord- und Ostsee gehören, findet intensive Berufsschifffahrt statt. Sie soll nach den bekannten Prognosen in den nächsten Jahren noch einmal um 70 % wachsen. Die nautischen Anforderungen an die verantwortlichen Schiffsführer sind dort anspruchsvoll.</p>
<p>Nach Einschätzung des Deutschen Segler-Verbandes und der weiteren im Deutschen Olympischen Sportbund zusammengeschlossenen Wassersportspitzenverbände ist es sinnvoll, dass Sportbootfahrer, bevor sie sich mit motorisierten Sportbooten in diesen Verkehrsraum begeben, die erforderlichen Mindestkenntnisse und Fähigkeiten erwerben. Welche dies sind, haben Fachleute des zuständigen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen des Bundes und der im öffentlichen Auftrag tätigen Wassersportspitzenverbände Deutscher Segler-Verband und Deutscher Motoryachtverband in Abstimmung mit den Wirtschaftsverbänden in den letzten Monaten erarbeitet. Sie sind Teil der Reform der Sportbootführerscheine, die nach den Planungen des BMVBS im Mai dieses Jahres in Kraft treten soll.</p>
<p>Quelle: www.dsv.org</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der NDR zeigt, was Seenotretter leisten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 06:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Seenot/Havarie]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer vierteiligen Dokumentation hautnah bei Einsätzen dabei.
Norddeutsche Typen, die dem rauen Meer trotzen und ihrer Verantwortung gerecht werden, ohne ihren Humor zu verlieren: Sie stehen im Mittelpunkt der vierteiligen Dokumentation „Seenotretter“, die der NDR ab 25. Januar 2012 zur besten Sendezeit zeigt.
Die Zuschauer erleben nicht nur die mitunter spektakulären Einsätze, sondern auch den Alltag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer vierteiligen Dokumentation hautnah bei Einsätzen dabei.</p>
<p><span id="more-15374"></span>Norddeutsche Typen, die dem rauen Meer trotzen und ihrer Verantwortung gerecht werden, ohne ihren Humor zu verlieren: Sie stehen im Mittelpunkt der vierteiligen Dokumentation „Seenotretter“, die der NDR ab 25. Januar 2012 zur besten Sendezeit zeigt.</p>
<p>Die Zuschauer erleben nicht nur die mitunter spektakulären Einsätze, sondern auch den Alltag der Seenotretter. Die vierteilige Dokumentation vermittelt spannende und authentische Einblicke in das Leben an Bord der Seenotkreuzer THEODOR STORM/Station Büsum und BERLIN/Station Laboe. Dazu waren zwei Fernsehteams jederzeit „mit im Boot“. Sie drehten besonders schwierige Einsätze mit fest installierten Kameras, um die Rettungsarbeiten nicht zu behindern. Die Aufnahmen zeigen eindrücklich, was Seenotretter unter schwierigsten Bedingungen leisten.</p>
<p>DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder über die Reihe: „Die Seenotretter sind angewiesen auf breite Unterstützung aus dem gesamten Land. Fernsehberichte über ihre Arbeit, die oft weit draußen auf See unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, sind eine große Hilfe. Die vierteilige NDR-Dokumentation zeichnet ein realistisches Bild der Männer und Frauen, die sich – fest angestellt oder ehrenamtlich, an Nord- und Ostseeküste – bei jährlich rund 2000 Einsätzen immer wieder den Gefahren der See mutig entgegenstellen, um anderen zu helfen. Seenotrettung ist Teamarbeit: Ständige Aus- und Weiterbildung und die stetige Modernisierung der Flotte sind Voraussetzungen dafür, dass die Besatzungen gesund von ihren Einsätzen zurückkehren. An erster Stelle aber steht heute wie zur Zeit der Gründung vor fast 150 Jahren die Bereitschaft des Einzelnen, rauszufahren, wenn andere reinkommen. Dem NDR ist es gelungen, all diese Aspekte unserer Arbeit mit der Kamera einzufangen. Die Seenotretter freuen sich auf die Ausstrahlung.“</p>
<p><strong>„Seenotretter“, mittwochs,, 25. Januar, 1. Februar, 8. Februar und 15. Februar 2012, jeweils 21 Uhr</strong></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rettungswesten: Lebensgefahr durch falsche Patronen</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/19/rettungswesten-lebensgefahr-durch-falsche-patronen/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 06:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediamaritim.de/blog/?p=15337</guid>
		<description><![CDATA[Unsachgemäße Wartung als Ursache.
Techniker eines Mitgliedsunternehmens des Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. (FSR) haben an einer Rettungsweste eine hoch gefährliche Entdeckung gemacht. Statt der Original-Kohlendioxidpatrone eines Herstellers war in die Auslöseautomatik eine Patrone eingeschraubt, die üblicherweise in Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) verwandt wird. Sie weist einen gravierenden technischen Unterschied auf, der im Ernstfall eine tödliche Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsachgemäße Wartung als Ursache.</p>
<p><span id="more-15337"></span>Techniker eines Mitgliedsunternehmens des Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. (FSR) haben an einer Rettungsweste eine hoch gefährliche Entdeckung gemacht. Statt der Original-Kohlendioxidpatrone eines Herstellers war in die Auslöseautomatik eine Patrone eingeschraubt, die üblicherweise in Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) verwandt wird. Sie weist einen gravierenden technischen Unterschied auf, der im Ernstfall eine tödliche Folge haben kann: Die RWA-Flasche besitzt im Inneren ein Steigrohr.</p>
<p>Das hat zur Folge, dass die Flasche hängen muss, um im Falle der Auslösung ihr Gas abzugeben. Auf den Kopf gestellt, kann Kohlendioxid aus dieser Patrone rein physikalisch nur über einen sehr langen Zeitraum hinweg entweichen. Die Original-Patronen von Rettungswestenherstellern haben kein Steigrohr und blasen die Rettungsweste in Sekundenschnelle auf, sobald sie aktiviert werden.</p>
<p>FSR-Vorsitzender Ralf-Thomas Rapp: „Wäre der Ernstfall eingetreten und jemand mit dieser Rettungsweste samt Steigrohr-Patrone ins Wasser gesprungen, wäre der Auftriebskörper mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aufgeblasen worden.“ Er hat auch eine Vermutung, wie es zu dieser Panne gekommen sein muss: „Wahrscheinlich wurde die Rettungsweste zuvor von einer nicht autorisierten Station gewartet.“</p>
<p>Die so unterschiedlichen Kohlendioxid-Patronen sind äußerlich nahezu gleich und können somit verwechselt werden. Lediglich an der Gravur „Steigrohr“ ist ein Unterschied zu erkennen, jedoch sind Größe, Gewinde und Füllmenge identisch. „Hier war jemand am Werk, der um die Folgen der unterschiedlichen Technik nicht wusste. Einem von den Herstellerunternehmen ausgebildeten und zur Wartung autorisierten Wartungstechniker wäre eine solche Panne nicht unterlaufen“, so Rapp.</p>
<p>Der FSR-Vorsitzende appelliert nach diesem Fund noch einmal eindringlich an alle Besitzer von Rettungswesten, sie ausschließlich an den von Herstellern zertifizierten Wartungsstationen oder bei den Herstellern selbst warten zu lassen.</p>
<p>Rettungswesten müssen in der Regel alle zwei Jahre gewartet werden, wobei unter anderem Dichtigkeitsprüfungen durchgeführt und Verschleißteile nötigenfalls ausgetauscht werden. Nach zehn Jahren kann die Plakette durch eine jährliche Wartung jeweils für ein weiteres Jahr erworben werden. Diese jährliche Prüfung kann dann jedoch nur durch den Hersteller selbst vorgenommen werden. Die letzte mögliche Plakette im Rahmen der Wartung kann eine Rettungsweste im Alter von 14 Jahren erhalten. Ab dem Alter von zehn Jahren kann es notwendig werden, die Rettungsweste aus Sicherheitsgründen auszusondern.</p>
<p>Quelle: www.fachverband-seenotrettungsmittel.de/</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DGzRS: Frank Schätzing ist „Bootschafter“ 2012</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/18/dgzrs-frank-schatzing-ist-%e2%80%9ebootschafter%e2%80%9c-2012/</link>
		<comments>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/18/dgzrs-frank-schatzing-ist-%e2%80%9ebootschafter%e2%80%9c-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 06:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Seenot/Havarie]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich bewundere die Seenotretter für ihren unermüdlichen Einsatz!“
Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben im Verlauf des Jahres 2011 insgesamt 1323 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit (2010: 1130). Insgesamt ist die Rettungsflotte der DGzRS 2106 Mal im Einsatz gewesen (2010: 2044 Einsätze).
Neuer ehrenamtlicher „Bootschafter“ des Rettungswerkes ist der bekannte Schriftsteller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Seenotretter-Otto-Behr-DGZRS-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-8961" title="Seenotretter Otto-Behr-DGZRS -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Seenotretter-Otto-Behr-DGZRS-web-300x193.jpg" alt="" width="65" height="42" /></a>„Ich bewundere die Seenotretter für ihren unermüdlichen Einsatz!“</p>
<p><span id="more-15329"></span>Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben im Verlauf des Jahres 2011 insgesamt 1323 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit (2010: 1130). Insgesamt ist die Rettungsflotte der DGzRS 2106 Mal im Einsatz gewesen (2010: 2044 Einsätze).</p>
<p>Neuer ehrenamtlicher „Bootschafter“ des Rettungswerkes ist der bekannte Schriftsteller und Erfolgsautor Frank Schätzing („Der Schwarm“, „Limit“, und weitere). Er, der schon so viele literarische Figuren erschaffen hat, fühlt sich den Seenotrettern auf ganz besondere Weise verbunden.</p>
<p>„Ich liebe es, Helden zu erfinden. Die besten Geschichten werden allerdings von Helden geschrieben, die man nicht erfinden kann, weil es sie schon gibt. Die Seenotretter beispielsweise. Die hätte ich gerne erfunden“, gesteht Schätzing. Doch da es die Seenotretter nun einmal schon seit beinahe 150 Jahre in der Realität gibt, bleibe ihm immerhin, diese mutigen Männer und Frauen zu bewundern: „Für ihre Unerschrockenheit, ihren unermüdlichen Einsatz. Dafür, dass sie ihr Leben aufs Spiel setzen, um das anderer zu retten. Respekt! Es ist mir eine Ehre, Euer ,Bootschafter‘ zu sein!“</p>
<p>Durch seine schriftstellerische Erfahrung mit maritimen Themen weiß er nur zu gut, was die Besatzungen der DGzRS leisten: „Der sicherste Platz für ein Schiff ist der Hafen. Nur, dafür werden Schiffe nicht gebaut. Schon gar nicht die der Seenotretter. Wenn andere nämlich den Hafen ansteuern, fahren sie hinaus. Bei jeder Windstärke, jedem Wellengang. Setzen ihr Leben aufs Spiel, um das anderer zu retten. So viel Einsatz verdient eine gewaltige Flut, mit der die Seenotretter auch in Zukunft jederzeit auslaufen können, wann immer Menschen in Not sind – eine Flut von Spendengeldern!“</p>
<p>„Ich bewundere die Seenotretter für ihren unerschrockenen, unermüdlichen Einsatz. Er verdient eine gewaltige Flut, mit der sie auch in Zukunft jederzeit auslaufen können, wann immer Menschen in Not sind – eine Flut von Spendengeldern!“ Schätzing löst den renommierten Schauspieler Uwe Friedrichsen ab, der die Arbeit der Seenotretter mit großem Engagement begleitet hat. Der Bestseller-Autor stellte in der DGzRS-Zentrale in Bremen am Dienstag, 17. Januar 2012, die Einsatzzahlen der Rettungsflotte aus dem abgelaufenen Jahr vor:</p>
<p>2011 haben die Besatzungen der 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in Nord- und Ostsee<br />
• 56 Menschen aus Seenot gerettet;<br />
• 1267 Menschen aus drohender Gefahr befreit;<br />
• 453 Mal erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland transportiert;<br />
• 59 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt;<br />
• 946 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie<br />
• 513 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.</p>
<p>In vielen Fällen griffen die Seenotretter frühzeitig ein und begrenzten so Schäden bereits im Vorfeld. Zudem sind sie 3068 Mal in ihren Revieren zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten auf Kontrollfahrt gegangen.</p>
<p>Darüber hinaus war die SEENOTLEITUNG BREMEN (Maritime Rescue Co-ordination Centre, MRCC BREMEN) in 225 Seenotfällen international im Interesse der deutschen Schifffahrt unterstützend oder initiativ tätig (2010: 248 Mal).</p>
<p>Einschließlich aller Such- und Rettungsaktionen sowie Kontrollfahrten haben allein die 20 Seenotkreuzer (die 41 Seenotrettungsboote nicht mitgerechnet) im vergangenen Jahr 73.471 Seemeilen (ca. 136.070 Kilometer) in Nord- und Ostsee zurückgelegt.</p>
<p>Seit ihrer Gründung am 29. Mai 1865 hat die DGzRS somit insgesamt 79.063 Menschen aus Seenot gerettet oder aus lebensbedrohender Gefahr befreit. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl von Gießen (Hessen), der Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) oder der gesamten Landkreise Osterode am Harz (Niedersachsen) und Lindau am Bodensee (Bayern).</p>
<p>Die Einsatzzahlen 2011 verteilen sich auf die einzelnen Küsten wie folgt:</p>
<p>Niedersächsische Nordseeküste</p>
<p>Die Besatzungen der an der niedersächsischen Küste stationierten Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote haben bei 622 Einsätzen sechs Menschen aus Seenot gerettet und 389 weitere aus Gefahrensituationen befreit.</p>
<p>Schleswig-Holsteinische Nordseeküste</p>
<p>Die Stationen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste registrierten 279 Einsätze. Die dortigen Mannschaften retteten ebenfalls sechs Menschen aus Seenot und befreiten weitere 132 aus Gefahrensituationen.</p>
<p>Schleswig-Holsteinische Ostseeküste</p>
<p>An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins waren die Seenotretter 669 Mal im Einsatz. Sie retteten 21 Menschen aus Seenot und befreiten weitere 311 aus Gefahrensituationen.</p>
<p>Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste</p>
<p>In Mecklenburg-Vorpommern waren die DGzRS-Rettungseinheiten zu 536 Einsatzfahrten unterwegs. Ihre Besatzungen retteten 23 Menschen aus Seenot und befreiten weitere 435 aus Gefahrensituationen.</p>
<p>Aus der Rettungsflotte</p>
<p>Zu den Höhepunkten aus Sicht der Seenotretter im vergangenen Jahr zählt die Indienststellung eines neuen 20-Meter-Seenotkreuzers für die Station Büsum. Sandra Carstensen, Frau des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen, taufte das Schiff Mitte August auf den Namen THEODOR STORM. Auch im laufenden Jahr soll die Modernisierung der Rettungsflotte fortgesetzt werden. Für die Station Sassnitz ist ein neuer 36,5 Meter langer Seenotkreuzer vorgesehen. Diese Einheit befindet sich zurzeit auf der Fassmer-Werft an der Unterweser im Bau und soll die dann 34 Jahre alte WILHELM KAISEN ablösen.</p>
<p>Auf seine letzte und besonders spektakuläre Reise ging im Frühjahr 2011 der ausgemusterte Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER. Von Fehmarn aus erreichte er über Hamburg, Bremerhaven und den Rhein Ende Mai Speyer. Im dortigen stark frequentierten „Technik Museum“ (ca. 650.000 Besucher pro Jahr) ist er seit September 2011 der Öffentlichkeit als Exponat zugänglich; nicht zuletzt um auch fernab der Küsten für das Seenotrettungswerk zu werben und weitere Förderer für die DGzRS zu gewinnen, deren Arbeit ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen getragen wird und die deshalb auf die Unterstützung der breiten Bevölkerung angewiesen ist.</p>
<p><strong>Die Seenotretter im TV</strong></p>
<p>Alltag und Leben an Bord zweier Seenotkreuzer sind ab Ende Januar in einer vierteiligen Fernsehdokumentation immer mittwochabends zu sehen. NDR-Kamerateams haben die Besatzungen der THEODOR STORM/Station Büsum und BERLIN/Station Laboe mehrere Monate lang immer wieder begleitet. Die geplanten Sendetermine: 25. Januar, 1. Februar, 8. Februar und 15. Februar 2012, jeweils 21 Uhr, NDR Fernsehen.</p>
<p><strong>Tag der Seenotretter 2012</strong></p>
<p>Spendern, Freunden und allen Interessierten bietet die DGzRS auch 2012 wieder die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der Leistungsfähigkeit des deutschen Seenotrettungswerks zu machen. Erneut findet am letzten Sonntag im Juli, somit am 29. Juli 2012, der „Tag der Seenotretter“ auf zahlreichen Rettungsstationen und in der Zentrale in Bremen statt.</p>]]></content:encoded>
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		<title>BSH im Zeichen der Windenergie</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/15/bsh-im-zeichen-der-windenergie/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 07:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Erste Ergebnisse ökologischer Begleitforschung von alpha ventus.
Die Gesamtzahl der vom Bundesamt für Seeschifffahrt (BSH) genehmigten Windenergieanlagen überschritt im Jahr 2011 die Zahl von 2.000 genehmigten Einzelanlagen. Insgesamt hat das BSH seit der ersten Genehmigung eines Windparks (alpha ventus, ehemals Borkum West) im November 2001 in Nordsee und Ostsee 28 Projekte genehmigt. 84 Anträge für weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erste Ergebnisse ökologischer Begleitforschung von alpha ventus.</p>
<p><span id="more-15299"></span>Die Gesamtzahl der vom Bundesamt für Seeschifffahrt (BSH) genehmigten Windenergieanlagen überschritt im Jahr 2011 die Zahl von 2.000 genehmigten Einzelanlagen. Insgesamt hat das BSH seit der ersten Genehmigung eines Windparks (alpha ventus, ehemals Borkum West) im November 2001 in Nordsee und Ostsee 28 Projekte genehmigt. 84 Anträge für weitere Vorhaben liegen dem BSH vor.</p>
<p>Anlässlich der Bilanzpressekonferenz 2011 des BSH im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sagte Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Staatssekretär im BMVBS: „Die erneuerbaren Energien sind die tragende Säule für unsere Energieversorgung der Zukunft. Ihr Ausbau ist das zentrale Ziel des Energiekonzeptes der Bundesregierung. Bis 2030 sollen deutsche Offshore-Windanlagen 25 Gigawatt Strom erzeugen und damit die Jahresleistung von rund 20 Atomkraftwerken ersetzen. Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, werden wir Genehmigungen künftig vereinfachen und Verfahren beschleunigen.“</p>
<p>Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH, ergänzte: „Deutschland hat eine Vorreiterrolle im Bereich der Offshore Windparks in küstenfernen und tiefen Gewässern übernommen. Die ozeanographischen Bedingungen gerade im Bereich der Deutschen Bucht sind sehr schwierig und stellen besondere Anforderungen an die Planung, den Bau und den Betrieb der Offshore Windparks, die z.B. verursacht werden durch stärkere Strömungen, mehr Wellengang und höhere Wellenintensität als in Flachwassergebieten“.</p>
<p>Auf seiner Bilanzkonferenz 2011 in Berlin gab das BSH einen Überblick über seine Aktivitäten im Rahmen von Genehmigung und Begleitung der Offshore-Vorhaben. Lag 2010 der Schwerpunkt noch auf der Genehmigung von Windparks, verlagerte sich 2011 der Schwerpunkt auf Vollzugsverfahren. Im Mittelpunkt stand die amtliche Begleitung der Realisierung der genehmigten Windparks.</p>
<p><strong>Erste Ergebnisse der ökologischen Begleitforschung von alpha ventus.</strong></p>
<p>Monika Breuch-Moritz stellte erste vorläufige Ergebnisse der ökologischen Begleitforschung an Test-Windpark alpha ventus vor. Die Begleitforschung befasst sich mit den tatsächlichen Auswirkungen des Windparks auf die Umwelt. Sie wird vom BSH koordiniert. In den Untersuchungen zeigt sich die Tendenz einer starken Ansiedlung von Bodenlebewesen wie Schnecken, Krebse, Würmer, Muscheln und Seesternen im Bereich der Anlagenfundamente und &#8211; in Folge &#8211; vieler Fische. Die Zahl der Todfunde von Zugvögeln ist sehr gering. Vogelschlag kann gehäuft nur eintreten, wenn für die Vögel während des Zugs überraschend Sturm oder Nebel auftreten. Die Ergebnisse der Schweinswalforschung weisen darauf hin, dass das alpha ventus-Gebiet nach wie vor von Schweinswalen aufgesucht wird.</p>
<p>2011 ist es bei der Errichtung von Borkum West II erstmals gelungen, bei Rammarbeiten deutlich unter der Schallgrenze von 160 Dezibel in einer Entfernung von 750 Metern zu bleiben. Dazu werden beispielsweise große Blasenschleier verwendet. Das BSH hat diese Schallgrenze zum Schutz von Meeressäugern verbindlich in seinen Genehmigungen festgelegt.</p>
<p><strong>150 Jahre amtliche Hydrographie in Deutschland</strong></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt des vergangenen Jahres lag auf der Feier zum Bestehen von 150 Jahren amtlicher Hydrographie in Deutschland. Begann die Seevermessung der kaiserlichen Marine 1861 mit Sextant, Handlot und Kupferstich, hat sie sich heute zu einer modernen Technologie mit Satellitenunterstützung und 3D-Fächerecholotbildern entwickelt. 2011 haben die fünf Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffe des BSH 13.600 sm (25.000 km) in Nord- und Ostsee vermessen.</p>
<p><strong>Meereskundliche Dienste</strong></p>
<p>2011 traten in Nord- und Ostsee 13 Sturmfluten auf, für die das BSH Warnungen herausgab. Die Schwerpunkte lagen im November und Dezember. Ein Grund dafür liegt in dem bis jetzt warmen Winter mit dafür typischen starken Stürmen aus westlicher Richtung.</p>
<p>Der Winter zu Jahresbeginn war dagegen ein starker Eiswinter mit 87 Eisberichten für die deutsche Küste. Der starke Winter 2010/2011 war ein Wetterextrem, das der allgemeinen Tendenz einer Klimaerwärmung nicht widerspricht.</p>
<p>Insgesamt erstellte das BSH rund 50 Driftprognosen für die Ausbreitung von Öl und die Verlagerung von Gegenständen. Von besonderer Bedeutung waren mehrere Rechnungen für die Havarie der Plattform Gannett Alpha in der Nordsee vor Schottland. Die Modellierungen ergaben, dass die Drift der Ölschicht aus der Pipeline von Gannet Alpha lokal begrenzt blieb und keine der benachbarten Küsten bedrohte.</p>
<p><strong>Maritime Raumordnung</strong></p>
<p>Das BSH gilt beim Aufbau einer maritimen Raumordnung und der sie begleitenden strategischen Umweltprüfung als europaweit führend. Im Rahmen des europäischen Projektes „BaltSeaPlan“ entwickelten unter seiner Leitung 14 Partner aus sieben Anrainerstaaten für den Ostseeraum u.a. Empfehlungen und Leitlinien für eine gemeinsame Meeresraumplanung und entwickelten Entwürfe für grenzüberschreitende Raumordnungspläne.</p>
<p><strong>Dienstleistung für die Schifffahrt</strong></p>
<p>Die deutsche Handelsflotte ist mit 3.371 Schiffen die drittgrößte Handelsflotte weltweit. Davon fahren 645 Schiffe unter deutscher Flagge. Weitere 2.726 deutsche Schiffe fahren unter ausländischer Flagge. Das BSH hatte im abgelaufenen Jahr 238 neue Ausflaggungen zu verzeichnen. Der Reeder wechselt den Flaggenstaat, ohne dass sich die Eigentumsverhältnisse am Schiff selbst ändern. Das waren 125 weniger Neuausflaggungen als in 2010.</p>
<p>Die Schifffahrtsförderung wurde 2011 erstmals konzentriert in die Verantwortung des BSH übergeben. Für das Förderprogramm 2011 wurden im Haushaltsjahr 2011 insgesamt rund 26 Mio. € bewilligt und ausgezahlt. Davon entfallen auf die Ausbildungsplatzförderung rund 3 Mio. € für 215 bewilligte Anträge, auf die Förderung der Lohnnebenkosten rund 23 Mio. € für 347 bewilligte Anträge.</p>
<p><strong>Ausblick auf 2012</strong></p>
<p>Eine der großen Herausforderungen für das Jahr 2012 wird die Stromanbindung der Windparks sein. Ab 2012 wird der Offshore-Netzplan beschreiben, auf welchem Weg welche Kabel durch die See in Richtung Küste geführt werden sollen.</p>
<p>In der Seeschifffahrt wird in 2012 ein wichtiges Thema die Umsetzung des Manila – Übereinkommens der Internationalen Schiffsorganisation (IMO) zur Verbesserung der Ausbildung von Seeleuten sein. Ab 2012 muss die nautische Besatzung eines Schiffes nachweisen, mit ECDIS umgehen zu können. ECDIS (Electronic Chart Display and Information System) ist ein elektronisches Navigationsinformationssystem. Es kombiniert die Seekartendarstellung einer digitalen Navigationskarte mit den Positionsangaben eines Satellitennavigationssystems (GNSS) sowie weiterer Sensoren wie Radar oder Echolot. Damit lassen sich die aktuelle Position des Schiffes und viele Zusatzdaten unmittelbar in der Seekarte darstellen.</p>
<p>Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zu 50 Jahre Sturmflut in Hamburg stellt das BSH ein neues Verfahren vor, mit dem für 30 Pegelstände an der Küste alle 15 Minuten Wasserstandsvorhersagen für die nächsten sechs Tage erstellt werden.</p>
<p>Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.</p>
<p>Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.</p>
<p>Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)<br />
<a href="http://www.bsh.de">www.bsh.de</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>STG verleiht Segel-Award</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/14/stg-verleiht-segel-award/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 06:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Personality]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeichnungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In sechs Kategorien werden die Preisträger geehrt.
Am 10. Februar 2012 ehrt das Sailing Team Germany (STG) mit einem eigens initiierten Preis, dem „Sailing Team Germany Award&#8221;, herausragende Leistungen im Segelsport des vergangenen Jahres.
Das STG hat Einzelsportler, Teams und Funktionäre als mögliche Preisträger nominiert, überlässt aber einer Fachjury aus ehemaligen Medaillengewinnern des Segelsports von Olympischen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In sechs Kategorien werden die Preisträger geehrt.</p>
<p><span id="more-15303"></span>Am 10. Februar 2012 ehrt das Sailing Team Germany (STG) mit einem eigens initiierten Preis, dem „Sailing Team Germany Award&#8221;, herausragende Leistungen im Segelsport des vergangenen Jahres.</p>
<p>Das STG hat Einzelsportler, Teams und Funktionäre als mögliche Preisträger nominiert, überlässt aber einer Fachjury aus ehemaligen Medaillengewinnern des Segelsports von Olympischen und Paralympischen Spielen die Wahl der Sieger. In sechs Kategorien wird der „Sailing Team Germany Award&#8221; vergeben: Segler des Jahres, Trainer des Jahres, Newcomer des Jahres, Yacht-Club des Jahres, Auszeichnung für das Lebenswerk sowie Fairness-Preis des Jahres. „Der ‚Sailing Team Germany Award&#8217; soll die höchste Auszeichnung des deutschen Hochleistungssegelsports werden. Zu diesem Anlass holen wir die deutschen Top-Segler, wichtige Funktionäre, Medienvertreter, unsere Partner und Freunde der STG-Initiative zusammen, um die außergewöhnlichsten Leistungen 2011 rund um den Segelsport auszuzeichnen und gemeinsam zu feiern&#8221;, erklärt Oliver Schwall, Geschäftsführer des STG.</p>
<p>Im Rahmen der „STG Sailors Night&#8221;, die am 10. Februar 2012 gemeinsam mit dem neuen Veranstaltungspartner des STG, NORD EVENT, im „Emporio Tower&#8221; in Hamburg stattfindet, wird der „Sailing Team Germany Award&#8221; zum ersten Mal vor geladenen Gäste verliehen.</p>
<p><strong>Kategorie 1: Segler des Jahres (Einzelsportler oder Teams)</strong><br />
In dieser Kategorie werden Seglerinnen und Segler nominiert, die mit herausragenden sportlichen Leistungen überzeugen, als Vorbild dienen, ein sensationelles Comeback feiern oder als „Medienliebling&#8221; von sich reden machen. Es soll der Erfolg gewürdigt werden, aber auch Haltung und Charakterstärke.</p>
<p><strong>Die Nominierten in diesem Jahr sind:</strong></p>
<p>Marvin Frisch (15), WYC<br />
Der sympathische Schüler aus Baden-Württemberg räumte alleine im vergangenen Jahr fünfinternationale und nationale Meistertitel im Opti ab, darunter die Titel des „Deutschen Meisters&#8221;, des „Internationalen Polnischen&#8221; und des „Internationalen Schweizer Meisters&#8221;. Zudem gewann ereindrucksvoll die Ausscheidung für die Weltmeisterschaft in Warnemünde im Mai. Auf seiner eigenen, professionell gestalteten Webseite im Internet bloggt er über seine größte Leidenschaft, das Segeln, die er nach dem Motto „No risk, no fun!&#8221; betreibt.</p>
<p>Simon Grotelüschen (25), LYC<br />
Der Wahlkieler legte trotz großer nationaler und internationaler Konkurrenz im Laser Standard eine beeindruckend konstante Saison hin: er wurde Gesamtzweiter beim „ISAF Sailing World Cup 2010/2011&#8243; und überzeugte insbesondere mit dem vierten Platz vor Weymouth und Gold bei der Kieler Woche. Mit seinem vierten Platz bei der WM in Perth im Dezember sicherte er sich das Olympiaticket und zeigte der Weltspitze, dass bei den Olympischen Spielen 2012 mit ihm zu rechnen ist.</p>
<p>Tobias Schadewaldt (27) &amp; Hannes Baumann (29), NRV<br />
Die beiden Kieler Spitzensportler sorgten mit ihren Siegen bei der Kieler Woche und der Travemünder Woche fu_r Aufsehen. Beim „ISAF Sailing World Cup&#8221; vor Kiel musste die nationale und internationale Konkurrenz mit ansehen, wie das 49er-Duo mit über 100 Meter Vorsprung zu den Zweitplatzierten die Ziellinie überquerte. Der Lohn für diesen furiosen Sieg war die deutliche Führung in der deutschen Olympiaqualifikation, die sie bei der WM in Perth in das heiß begehrte Ticket fu_r die Spiele umwandelten.</p>
<p>Meike Schomäker (26) ZSK, KYC<br />
Die 26-Jährige gewann mit ihrem Vorschoter Holger Jess (KYC) im Sommer den Europameistertitel im 505er. Damit ist sie die erste Frau, die sich diesen Titel sicherte und ihre männliche Konkurrenz auf die hinteren Plätze verwies. Dass die angehende Juristin auch mit den Wettfahrtregeln bestens vertraut ist, stellte sie im vergangenen Herbst bei der „America&#8217;s Cup World Series&#8221; in San Diego unter Beweis, bei der sie als einzige Deutsche als Schiedsrichter-Assistentin fungierte.</p>
<p>Robert Stanjek (30) &amp; Frithjof Kleen (28), NRV<br />
Das Powerteam aus Berlin zählt nach seiner Wiedervereinigung Ende 2010 erneut zu den Top-Teams im Starboot. Mit ihrem zweiten Platz beim „ISAF Sailing World Cup&#8221; vor Palma de Mallorca starteten sie erfolgreich in die Saison. Den absoluten Höhepunkt bildete die Silbermedaille bei der WM im Perth, von der sie als einziges deutsches Team Edelmetall mit nach Hause brachten und souverän ihr Olympiaticket lösten.</p>
<p><strong>Kategorie 2: Trainer des Jahres</strong><br />
In dieser Kategorie werden Trainerinnen und Trainer nominiert, die Hochleistungssegler sowie eine große Anzahl von Talenten aus dem Nachwuchs hervorgebracht haben oder sich im Leistungs- und Nachwuchssegelsport besonders engagieren.</p>
<p><strong>Die Nominierten in diesem Jahr sind:</strong></p>
<p>Patrick Böhmer (34), KYC<br />
Die Jugendabteilung des KYC hat im deutschen Segelsport Vorbildcharakter und Patrick hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist. Der Sportsmann ist kein Mensch der vielen, aber der richtigen Worte. Seine klaren Vorstellungen und Ziele gekoppelt mit der Fähigkeit, Menschen zu motivieren, lässt seine Schützlinge zu Höchstform auflaufen. Der 34-Jährige brachte unter anderem Jule &amp; Lotta Görge im 29erXX (Bronze bei „Internationaler Deutscher Meisterschaft&#8221; 2011) sowie die besten deutschen 29er- Segler Justus Schmidt &amp; Max Boehme hervor.</p>
<p>Jürgen Brandstötter (33), HNV<br />
Erst im Sommer 2010 kam er aus unserem Nachbarland Österreich nach Deutschland, um die Leistung der Seglerinnen im Laser Radial zu verbessern. Bereits kurze Zeit später zeigte sich die Wirkung bei Franziska Goltz (SSV von 1894) in Form eines beachtlichen Leistungssprungs: sie erreichte konstant Top Zehn-Platzierungen. Die 26-Jährige sicherte sich unter anderem durch eine deutlich verbesserte Kondition und nachhaltiges Training die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen 2012. Dass er auch an Land auf zwischenmenschlicher Ebene motivieren kann, bewies Jürgen bei der WM in Perth, bei der er maßgeblich zur guten Stimmung im deutschen Team beitrug.</p>
<p>Marek Chocian (46), DTYC<br />
Selbst erfolgreicher Segler und zweimaliger Teilnehmer bei den Olympischen Spielen für seine Heimat Polen, coacht Marek heute als Clubtrainer des Deutschen Touring Yacht-Club mehrere international ambitionierte, deutsche Teams. Seine Schützlinge bescheinigen ihm ein faszinierendes Gespür für den Bootstrimm, außergewöhnliches Engagement bei der Jugendarbeit und die nötige Ruhe, um seinen Teams bei Wettkämpfen die Nervosität zu nehmen. Somit hat er maßgeblichen Anteil daran, dass die beiden Nachwuchshoffnungen Ferdinand Gerz &amp; Patrick Follmann (DTYC) die deutsche Olympiaqualifikation für sich entschieden.</p>
<p>Klaus Lahme (42), NRV<br />
Als Sportdirektor des NRV kümmert sich der ehemalige Vize-Europameister im Laser Standard nicht nur um die Erstausbildung der jungen Segler, sondern fördert auch besondere Talente wie Florian Haufe(NRV, Silbermedaille bei den „Youth Olympic Games 2010&#8243;). Gleichzeitig ist er einer der angesehensten internationalen Wettfahrleiter in Deutschland, wird weltweit zu internationalen Spitzenevents als„International Judge&#8221; eingeladen und steht den deutschen Olympiaseglern bei kniffeligen Regelfragen undProtesten zur Verfügung.</p>
<p>Thomas Piesker (34), HNV<br />
Kurz gesagt: er ist der Trainer der fairsten deutschen Olympiaausscheidung dieser Olympiade. Er hat esgeschafft, eine deutsche Mannschaft aufzubauen, die in der internationalen Laserklasse geachtet undgefürchtet ist. Auf dem Wasser sind Simon Grotelüschen (LYC), Philipp Buhl (SCAI) und Malte Kamrath (VSaW) Konkurrenten, doch an Land pflegen sie ein freundschaftliches Verhältnis, einen Zusammenhalt und sportlichen Umgang, der in manch anderer Klasse seines Gleichen sucht. Durch seinen Einsatz als Bundestrainer der Laser Standard und Laser Radial trug er nach einer weitestgehend erfolglosen Durststrecke in hohem Maße zu den Erfolgen bei.</p>
<p><strong>Kategorie 3: Newcomer des Jahres (Einzelsportler oder Teams)</strong><br />
In dieser Kategorie werden junge Seglerinnen und Segler nominiert, die innerhalb sehr kurzer Zeit enorme Erfolg verbuchten, eine großartige Leistungssteigerung vorweisen konnten oder sich aus Jugendklassen mit einem Paukenschlag im olympischen Segelsport meldeten.</p>
<p><strong>Die Nominierten in diesem Jahr sind:</strong></p>
<p>Annika Bochmann (20) &amp; Anika Lorenz (21), VSaW<br />
Die jungen Berlinerinnen standen bereits in den Jahren 2008 und 2010 ganz oben auf dem Podium und freuten sich jeweils über den Junioren-Europameistertitel. Ihre Siegesserie im 470er setzten die Beiden auch im vergangenen Jahr fort und komplettierten ihre Medaillensammlung aus WM-Bronze (2009) sowie WM-Silber (2010) mit der lang ersehnten und höchst verdienten Goldmedaille und damit dem Junioren-Weltmeistertitel im holländischen Medemblik.</p>
<p>Lisa Fasselt (23), YCRE<br />
Lisa hat das geschafft, wovon viele träumen: von Null auf Weltniveau in wenigen Monaten! Nachdem sieden „Neo&#8221; schon an den Nagel gehängt hatte, entschied sich die angehende Physiotherapeutin aus Rostock um und stieg wieder in den Laser Radial. Bei der „Internationalen Deutschen Meisterschaft&#8221; in Travemünde wurde sie Vize-Meisterin und bei der WM im australischen Perth sicherte sie mit einem hervorragenden 18. Platz den olympischen Startplatz für Deutschland, sodass ihre Teamkollegin aus dem Audi Sailing Team Germany, Franziska Goltz (SSV von 1894), als Gewinnerin der nationalen Qualifikation bei den Olympischen Spielen an den Start gehen kann.</p>
<p>Ferdinand Gerz (23) &amp; Patrick Follmann (22), DTYC<br />
Das junge Team aus Bayern formierte sich erst im Dezember 2010 und nur ein Jahr später erfüllten die Beiden als einziges deutsches 470er-Team die Olympiakriterien des Deutschen Segler-Verbandes und des Deutschen Olympischen Sportbundes. In den zwölf Monaten bewiesen sie einen starken Charakter, in dem sie ihren eigenen Weg einschlugen und diesem bis zum Ende treu blieben. Im Jahr 2011 belohnten sie sich mit dem fünften Platz beim „ISAF Sailing World Cup&#8221;der Kieler Woche sowie dem Deutschen Meistertitel im Oktober in Travemünde.</p>
<p>Lasse Klötzing (20), PYC<br />
Seit seinem Umstieg von der „Nussschale&#8221; Opti in die paralympische Bootsklasse 2.4mR geht es mit der Segelkarriere des 20-jährigen Berliners steil bergauf. Bereits 2010 ersegelte sich Lasse bei der WM den zehnten Platz und im vergangenen Jahr beeindruckte er beim „ISAF Sailing World Cup&#8221; der Kieler Woche mit einem fünften Platz. Seine erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Meisterschaften und Regatten fand dieses Jahr seinen Höhepunkt mit der Goldmedaille bei der „Internationalen Deutschen Meisterschaft&#8221; (IDM) in Travemünde. Bei der IDM verwies er sein Vorbild und Mentor Heiko Kröger (NRV) auf den zweiten Platz und leistet sich mit dem 45-Jährigen packende Duelle auf dem Wasser.</p>
<p>Constanze Stolz (16), DYC<br />
Die Düsseldorferin begann bereits in sehr jungen Jahren Medaillen zu sammeln. Den bisherigen Höhepunkt stellt sicherlich die Bronzemedaille bei den ersten „Youth Olympic Games&#8221; in Singapur 2010 dar. Im vergangenen Jahr folgten dann die Titel der Jugend-Vizeweltmeisterin und Jugend-Vizeeuropameisterin in der Altersklasse U17 in Frankreich. Constanze ist ein Shooting-Star, der in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach im Laser Radial eine glänzende Segelkarriere bevorsteht.</p>
<p><strong>Kategorie 4: Yacht-Club des Jahres</strong><br />
In dieser Kategorie sind Segelvereine und Yacht-Clubs nominiert, die sich in besonderem Maße für den Leistungssport einsetzen, Top-Nachwuchsarbeit leisten oder ein außergewöhnliches Event veranstaltet haben.</p>
<p><strong>Die Nominierten in diesem Jahr sind:</strong></p>
<p>Deutscher Touring Yacht-Club, Bayern<br />
Der Traditionsclub am Starnberger See, gegründet 1909, ist aufgrund seines Einsatzes für den Leistungssport sowie der sehr erfolgreichen Nachwuchsarbeit im Hinblick auf die Themen Ausbildung und Training im Regattasegeln nominiert. Der DTYC stellt mit Ferdinand Gerz &amp; Patrick Follmann unter anderem das Olympiateam im 470er der Männer. Zudem wuchsen Julian Stückl &amp; Adrian Hoesch. Im 420er Männer und Lena Stückl im 420er der Frauen als Deutschlands beste Nachwuchssegler ihrer Klassen heran.</p>
<p>Kieler Yacht-Club, Kiel<br />
Direkt an der Kieler Förde gelegen und 1887 gegründet, leistet der KYC hervorragende Nachwuchsarbeit sowohl im Leistungssegeln als auch im Seesegeln. Der Regattakalender beinhaltet einige der größten und renommiertesten Veranstaltungen der Welt, wobei die Kieler Woche als größte Segelregatta der Welt den Höhepunkt darstellt. Auch Europas größte Nachwuchsveranstaltung, die „Young Europeans Sailing&#8221;, ist mit mehreren hundert Jugendlichen alljährlich gut besucht und zeigt, was in der „Sailing City&#8221; steckt.</p>
<p>Mühlenberger Segel-Club, Hamburg<br />
Der Club an der Elbe, gegründet 1961, hat mit über 250 Kindern und Jugendlichen eine der bundesweit größten Jugendabteilungen. Die professionelle und fundierte Förderung der Regattasegler, regelmäßige Trainingslager auf nationalen und internationalen Gewässern in den Schulferien, die konsequente Erwachsenenweiterbildung und die Integration des Seesegelns machen den MSC so attraktiv und sorgen dafür, dass der Club kein Problem mit der Überalterung seiner Mitglieder hat. Für die Ausbildung im Hochseesegeln stellt der MSC dem Sailing Team Germany die „ONE4ALL&#8221; zur Verfu_gung, sodass für Nachwuchs auf den Weltmeeren gesorgt ist.</p>
<p>Norddeutscher Regatta Verein, Hamburg<br />
Deutschlands mitgliederstärkster Segelclub mit hanseatischem Stolz, gegru_ndet 1868, darf sich der Stellung der meisten Olympiateilnehmer für die Olympischen Spiele 2012 in London rühmen. Sechs der bisher zwölf feststehenden Olympioniken werden unter dem NRV-Stander im Olympischen Segelrevier vor Weymouth segeln. Der NRV fördert nachhaltig den olympischen Hochleistungssport und den Segelnachwuchs. Sowohl bei renommierten Inshore- als auch Offshore-Regatten belegen NRV-Mitglieder die vorderen Plätze.</p>
<p>Verein Seglerhaus am Wannsee, Berlin<br />
Der VSaW bringt als zweitältester Segelverein Deutschlands, gegründet 1867, seit jeher zahlreiche Spitzensegler mit olympischen Medaillen, Welt-, Europa- und Deutschen Meistertiteln hervor. Grund hierfür ist ein hervorragender Einsatz für den Leistungssport und gezielte Jugendförderung seit Jahrzehnten. Der amtierende „Deutsche Meister&#8221; im Laser Standard Malte Kamrath, die Junioren-Weltmeisterinnen Annika Bochmann &amp; Anika Lorenz sowie die Olympioniken im Starboot Robert Stanjek &amp; Frithjof Kleen und 470er-Seglerin Kathrin Kadelbach nennen den VSaW ihren Heimatverein. Herbstlicher Höhepunkt ist das internationale „BMW Berlin Match Race&#8221; auf dem Wannsee, das die Weltelite der Match Race-Segler in die Hauptstadt lockt.</p>
<p><strong>Kategorie 5: Auszeichnung für das Lebenswerk</strong><br />
In dieser Kategorie sind herausragende Persönlichkeiten des Segelsports nominiert, die sich in ihrem bisherigen Leben in außergewöhnlichem Maße für den Segelsport eingesetzt haben und in überwiegend ehrenamtlichen Tätigkeiten ihre freie Zeit dem faszinierendsten Sport gewidmet haben.</p>
<p><strong>Die Nominierten in diesem Jahr sind:</strong></p>
<p>Dieter Golombek (62), HNV<br />
Der Heinz Nixdorf Verein fördert seit 20 Jahren das Leistungssegeln in den olympischen Klassen durch professionelles Training mit Top-Trainern, Reisekostenzuschüsse für Trainings und Regatten sowie Unterstützung bei der Materialbeschaffung. Dank Dieter, der beim HNV seit Beginn als Geschäftsführer fungiert, sind die Beweglichkeit des Vereins, das Interesse am Sport und an den Seglern optimal gewahrt. Dieter wird von den Sportlern geehrt und gefürchtet, da er einerseits mit „harter Hand&#8221; regiert, aber sich die Segler andererseits auch 100-prozentig auf ihn und seine tatkräftige Mithilfe in schwierigen Situationen verlassen können. Er führt den HNV so, wie Heinz Nixdorf es gewollt hätte.</p>
<p>Gunter Persiehl (73), NRV<br />
Aufzuzählen, was Gunter für den deutschen Segelsport getan hat, wu_rde schlicht und ergreifend den Rahmen sprengen. Der ehemalige Vorsitzende des NRV und heutiger Kommodore hat sein ganzes Leben lang mit beeindruckender Leidenschaft den Segelsport vorangebracht und dafür bereits verdienterweise das Bundesverdienstkreuz für herausragendes Engagement im Segelsport verliehen bekommen. Er war als internationaler Schiedsrichter weltweit unterwegs, ist „Vater&#8221; der „Rolex Baltic Week&#8221; und „Ziehvater&#8221; für viele Sportler, die selbst bei privaten Problemen auf ein offenes Ohr und Ratschläge vertrauen können.</p>
<p>Hans Sendes (63), DSV<br />
Über dreißig Jahre war er als „Nicht-Regattasegler&#8221; Sportdirektor des Deutschen Segler-Verbandes. Bei ihm liefen die organisatorischen Fäden des Segelsports zwischen DSV, Deutschem Olympischen Sportbund und der Stiftung Deutsche Sporthilfe zusammen. Für seinen effizienten Einsatz Fördermaßnahmen individuell für jeden Sportler, jede Sportlerin zu bewerten und zu beurteilen, bekam Hans Sendes im Jahr 2009 die Silberne Nadel der Stiftung Deutsche Sporthilfe verliehen. Die Ära Sendes ist 2009 mit Eintritt in seinen Ruhestand zu Ende gegangen, aber seine Leistung in der Betreuung der deutschen Athleten und der Anerkennung dafür, einen großartigen Job geleistet zu haben, bleibt.</p>
<p><strong>Kategorie 6: Fairness-Preis des Jahres</strong><br />
In dieser Kategorie werden Personen nominiert, die durch eine außergewöhnlich große sportliche, menschliche und uneigennützige Geste auf dem Wasser oder an Land auf sich aufmerksam gemacht haben.</p>
<p><strong>Die Nominierten in diesem Jahr sind:</strong></p>
<p>Deutsches Laser-Team<br />
Simon Grotelüschen (LYC), Philipp Buhl (SCAI), Malte Kamrath (VSaW) &amp; Thomas Piesker (HNV). Alle für einen und einer für alle! Auch wenn sie während der deutschen Olympiaqualifikation auf dem Wasser Konkurrenten waren, sind sie und ihr Trainer Thomas ein eingeschworenes Team. Das spu_rte man. Der Dreikampf im Laser Standard, der während der WM zu einem Zweikampf zwischen Simon und Philipp wurde, den Simon vorzeitig für sich entschied, war die fairste Olympiaausscheidung dieser Olympiade. Bereits bei der Kieler Woche beeindruckte das spannende Finalrennen auf sportlich höchstem Niveau zwischen Philipp und Simon. Philipps Gratulation auf dem Wasser zu Simons Sieg zeugte von Größe. Als Malte 2011 vor den Beiden Deutscher Meister wurde, freuten sich die „drei Musketiere&#8221; füreinander. Nach dem Motto „Der Beste soll zu den Olympischen Spielen fahren&#8221;, entschied sich die Olympiaauscheidung mit sportlichen Mitteln sowie seglerischer Qualität und hat alle Drei zu Gewinnern gemacht.</p>
<p>Heiko Kröger (45), NRV<br />
Mit mehreren Weltmeistertiteln und der Goldmedaille bei den Paralympischen Spielen 2000 in Sydney ist Heiko selbst erfolgreicher Segler in der paralympischen Einhandklasse 2.4mR und segelte jahrelang ohne nationale Konkurrenz. Doch dann kam der 20-jährige Lasse Klötzing (PYC), den Heiko seit seinem Umstieg in den 2.4mR unter seine Fittiche genommen hat. Als Mentor unterstützt er seinen jungen Konkurrenten in jeder Hinsicht, fördert und unterstützt ihn auf dem Wasser und an Land. Heikos Erfahrung und Lasses Talent ergänzen sich optimal. Als Lasse den „Altmeister&#8221; bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft 2011 bezwang und auf den zweiten Platz verwies, zeigte Heiko Größe und gönnte seinem Schützling.</p>
<p>Tina Lutz (21, CYC) &amp; Susann Beucke (20, HYC)<br />
Jung, ambitioniert, erfolgreich: Die zwei charmanten 470er-Frauen haben eine fantastische Saison hingelegt. Mit dem zweiten Platz beim ISAF Sailing World Cup der Kieler Woche zeigten sie bereits mit ihren jungen Jahren, wo die Reise hingehen soll. Das eigentliche Highlight sollte im vergangenen Dezember die WM in Perth als letzte Qualifikationsregatta für die Olympischen Spiele 2012 werden, bei der Tina &amp; Susann nur zwei Punkte hinter ihren Konkurrentinnen Kathrin Kadelbach &amp; Friederike Belcher(NRV) lagen. Sie erwischten mit zwei Top 10-Platzierungen einen optimalen Start und schoben sich an Kadelbach &amp; Belcher vorbei, die entgegen ihrer Olympiaambitionen nur im Mittelfeld segelten. Um ihre einzige Olympiachance zu wahren, kam es somit während der WM zum Match Race zwischen den deutschen Kontrahentinnen, aus dem Kathrin Kadelbach &amp; Friederike Belcher als Sieger hervorgingen und mit einem Punkt Vorsprung die Olympiaausscheidung für sich entschieden. Hätten jedoch Tina &amp; Susann mit ihrem 20. Platz in sportlich fairster Art und Weise – trotz Niederlage in der Olympiaqualifikation – nicht den deutschen Nationenplatz für die Olympischen Spiele gesichert, würde bislang kein deutsches Team in London bzw. Weymouth an den Start gehen.</p>
<p><strong>Jurymitglieder der Wahl des „Sailing Team Germany Award&#8221;</strong><br />
Willi Kuhweide 1964 Gold Finn Dinghy 1972, Bronze, Starboot<br />
Paul Borowski 1968 Bronze Drachen 1972, Silber, Drachen<br />
Ullrich Libor 1968 Silber Flying Dutchman 1972, Bronze, Flying Dutchman<br />
Max Meyer 1972 Bronze Starboot<br />
Eckhart Diesch 1976 Gold Flying Dutchman<br />
Jörg Diesch 1976 Gold Flying Dutchman<br />
Frank Hübner 1976 Gold 470er Männer<br />
Harro Bode 1976 Gold 470er Männer<br />
Jörg Schmall 1976 Bronze Tornado<br />
Jörg Spengler 1976 Bronze Tornado<br />
Michael Zachries 1976 Bronze Soling<br />
Dieter Below 1976 Bronze Soling<br />
Olaf Engelhardt 1976 Bronze Soling<br />
Egbert Swensson 1980 Silber 470er<br />
Jörn Borowski 1980 Silber 470er<br />
Michael Marcour 1984 Silber Starboot<br />
Achim Griese 1984 Silber Starboot<br />
Bernd Jäkel 1988 Gold Soling 1996, Gold, Soling<br />
Jochen Schümann 1988 Gold Soling 1996, Gold, Soling 2000, Silber, Soling<br />
Thomas Flach 1988 Gold Soling 1996, Gold, Soling<br />
Amelie Lux 2000 Silber Windsurfen<br />
Heiko Kröger 2000 Gold 2.4mR<br />
Jens Kroker 2000 Silber Sonar 2008, Gold, Sonar<br />
Peter Münter 2000 Silber Sonar<br />
Peter Reichl 2000 Silber Sonar<br />
René Schwall 2000 Bronze Tornado<br />
Roland Gäbler 2000 Bronze Tornado<br />
Hannes Peckolt 2008 Bronze 49er<br />
Jan-Peter Peckolt 2008 Bronze 49er<br />
Robert Prem 2008 Gold Sonar<br />
Siegmund Mainka 2008 Gold Sonar</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Per Fernkurs zum Sportbootführerschein</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/12/per-fernkurs-zum-sportbootfuhrerschein/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Angebot mit flexibler Zeiteinteilung zur Prüfungsvorbereitung.
Wer nicht die Zeit aufbringen kann, seinen Sportbootführerschein in Präsenzkursen zu absolvieren, für den bietet der DHH &#8211; Deutscher Hochseesportverband HANSA e.V. mit seinem Fernkursangebot eine flexible Alternative. Damit kommt der DHH vor allem den zeitlichen Wünschen vieler Berufstätiger entgegen, die auf eine anerkannt hohe Qualität in der Theorieausbildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Angebot mit flexibler Zeiteinteilung zur Prüfungsvorbereitung.</p>
<p><span id="more-15270"></span>Wer nicht die Zeit aufbringen kann, seinen Sportbootführerschein in Präsenzkursen zu absolvieren, für den bietet der DHH &#8211; Deutscher Hochseesportverband HANSA e.V. mit seinem Fernkursangebot eine flexible Alternative. Damit kommt der DHH vor allem den zeitlichen Wünschen vieler Berufstätiger entgegen, die auf eine anerkannt hohe Qualität in der Theorieausbildung nicht verzichten wollen.</p>
<p>Der DHH führt optimal vorbereitet bis zur Prüfung, die nach eigenen zeitlichen Wünschen entweder in Glücksburg an der Flensburger Förde/Ostsee oder am Chiemsee absolviert werden kann. Eine telefonische &#8220;Hotline&#8221; steht für alle Fragen zur Verfügung.</p>
<p>Das Leistungsangebot beinhaltet neben der Theorie auch ein kurzes Praxisseminar einschließlich Motorbootstunden an der jeweiligen Yachtschule am Tag vor der Prüfung. Fernkursteilnehmer erhalten darüber hinaus einen Rabatt für weiterführende Praxis-Führerscheinkurse an den DHH-Yachtschulen.</p>
<p>Detaillierte Auskünfte über die DHH-Geschäftsstelle<br />
Tel. 040 / 44114250<br />
<a href="http://dhh@dhh.de"> dhh@dhh.de</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Schutz des Wassers</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/12/der-schutz-des-wassers/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 06:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Weltwassertag 2012: Nahrungssicherheit und Wasser.
Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Wasser und Nahrungssicherheit“ und soll auf die Gefahr der weiteren Degradierung von Wasserressoucen durch Übernutzung und Verschmutzung hinweisen. Die Weltlandwirtschaftsorganisation FAO wird die Hauptverantwortung für die Gestaltung des diesjährigen Welttags tragen.
Seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weltwassertag 2012: Nahrungssicherheit und Wasser.</p>
<p><span id="more-15267"></span>Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Wasser und Nahrungssicherheit“ und soll auf die Gefahr der weiteren Degradierung von Wasserressoucen durch Übernutzung und Verschmutzung hinweisen. Die Weltlandwirtschaftsorganisation FAO wird die Hauptverantwortung für die Gestaltung des diesjährigen Welttags tragen.</p>
<p>Seit 2003 wird der Weltwassertag von UN-Water organisiert. Er wurde in der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen. Die UN lädt ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zur Einführung von UN-Empfehlungen zu nutzen und konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern. Jedes Jahr übernimmt eine der vielen UN-Agenturen, die mit dem Thema Wasser befasst sind, die Leitung bei der Förderung und Koordinierung internationaler Aktionen für den Weltwassertag. Teilnehmende Gruppen und Organisationen stellen dabei bestimmte Themen in den Vordergrund, wie beispielsweise die Tatsache, dass eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser hat.</p>
<p>Der Schutz der Gewässer gewinnt hinsichtlich der zunehmenden Umweltverschmutzung und des Bevölkerungswachstums immer mehr an Bedeutung. Gerade Wassersportler sollten in besonderem Maße darauf bedacht sein, Ressourcen zu schützen. Aus diesem Grund ist dieser Tag besonders geeignet, um aktiv zu werden und mit Veranstaltungen die Öffentlichkeit für Wasserreviere und ihren Schutz zu interessieren. Der DSV ruft dazu auf, für diesen Tag geplante Aktivitäten wie beispielsweise Gewässerreinigung am Ufer oder ähnliche Aktionen als Information mit einer kurzen Meldung an die DSV-Geschäftsstelle (info@dsv.org) zu senden.</p>
<p>Das Umweltbundesamt wird am Weltwassertag den „Gewässertyp des Jahres 2012“, der „sandig, lehmige Tieflandfluss“ bekanntgeben. Diesem Gewässertyp gehören zum Beispiel Lippe, Ems, Aller, Alster, Elde und Spree an.</p>
<p>Weitere Informationen zum Weltwassertag unter<br />
<a href="http://www.unwater.org"> www.unwater.org</a><br />
<a href="http://www.unesco.de/wassertag.html"> www.unesco.de/wassertag.html</a><br />
<a href="http://www.bmu.de/binnengewaesser/gewaesserschutzpolitik/international/doc/38514.php"> www.bmu.de/binnengewaesser/gewaesserschutzpolitik/international/doc/38514.php</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie entstehen Tsunamis vor Süditalien?</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2012/01/07/wie-entstehen-tsunamis-vor-suditalien/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 07:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Geophysiker untersuchen Kontinentalhänge in der Straße von Messina.
Geophysiker des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft&#8221; untersuchen bis Mitte Januar 2012 mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR die Ursachen für Erdbeben und Tsunamis an den Kontinentalhängen des Mittelmeeres vor dem südlichen Italien. Die genauere Kenntnis dieser Prozesse soll künftig dabei helfen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geophysiker untersuchen Kontinentalhänge in der Straße von Messina.</p>
<p><span id="more-15210"></span>Geophysiker des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft&#8221; untersuchen bis Mitte Januar 2012 mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR die Ursachen für Erdbeben und Tsunamis an den Kontinentalhängen des Mittelmeeres vor dem südlichen Italien. Die genauere Kenntnis dieser Prozesse soll künftig dabei helfen, die Risiken solcher Naturkatastrophen besser abschätzen zu können.</p>
<p>Am 28. Dezember 1908 bebte in Italien die Erde. Kurze Zeit später überrollte ein Tsunami die Südküste Italiens. Über 80.000 Menschen starben in der Region um die Hafenstadt Messina. Doch das Messina Erdbeben ist nur eines von vielen Beispielen für Naturkatastrophen, die sich in der Region immer wieder ereignen.</p>
<div id="attachment_15213" class="wp-caption alignleft" style="width: 188px"><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Italien-Tsunami-8dee4830e2-web.jpg" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-15213" title="Italien Tsunami 8dee4830e2 -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Italien-Tsunami-8dee4830e2-web-297x300.jpg" alt="" width="178" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Zwischen Süditalien und Sizilien suchen Kieler Meeresforscher nach den Ursachen von Tsunamis. Grafik: S. Krastel, IFM-GEOMAR/Ozean der Zukunft</p></div>
<p>Schätzungsweise zehn Prozent aller Tsunamis weltweit ereignen sich im Mittelmeer. Die Kontinentalhänge vor dem südlichen Italien liegen an sich aufeinander zubewegenden Erdplatten. Das hat häufige Vulkanausbrüche und Erdbeben zur Folge. Bislang ist jedoch unklar, ob die entstehenden Tsunamis von großen Hangrutschungen oder von der vertikalen Bewegung des Meeresbodens an Störungen ausgelöst werden. Auch die Häufigkeit von Hangrutschungen ist bislang unbekannt. „Um die Ursachen solcher Katastrophen besser nachvollziehen zu können, wollen wir das Gebiet gründlicher untersuchen und Daten über seismische Aktivitäten und die Struktur des Sediments gewinnen&#8221;, benennt Professor Dr. Sebastian Krastel vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) die Ziele einer Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR, die in Gewässer vor der südlichen Küste Italiens führt. Professor Krastel leitet im Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft&#8221; eine Arbeitsgruppe, die sich speziell mit submarinen Naturgefahren befasst.</p>
<p>Während der Ausfahrt wollen die Wissenschaftler den Meeresboden in drei Gebieten, der Straße von Messina, vor dem östlichen Sizilien und im Gioia Becken, untersuchen. Dazu nutzen sie ein am IFM-GEOMAR entwickeltes Seismik-System, das 3D-Abbilder von der Schichtung des Meeresbodens erstellen kann. Zusätzlich werden sie Sedimentproben vom Meeresboden nehmen. Mit Hilfe der Daten wollen die Forscher Erkenntnisse über die Position und den Charakter vulkanischer und nicht-vulkanischer Hangrutschungen sammeln und Bruchstellen im Gestein identifizieren, die häufig mit Erdbeben einhergehen. Unterstützt werden Professor Dr. Krastel und sein Team dabei von italienischen Kooperationspartnern, deren Untersuchungen zur Topographie des Meeresbodens in der Region die Grundlage für die Auswahl der drei Forschungsgebiete waren.</p>
<p>„Oft hat man den Eindruck Naturkatastrophen wie Tsunamis geschehen nur am anderen Ende der Welt. Doch auch in Europa gibt es ein Gefahrenpotential, das wir besser kennen und verstehen müssen. Immerhin leben 160 Millionen Menschen an den Mittelmeerküsten und jedes Jahr machen 140 Millionen Menschen an diesen Küsten Urlaub&#8221;, betont der Kieler Geophysiker.</p>
<p>Quelle: Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und Kieler Exzellenzcluster &#8220;Ozean der Zukunft&#8221;</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auszeichnung für die DGzRS</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/12/27/auszeichnung-fur-die-dgzrs/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 07:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeichnungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut das begehrte Spenden-Siegel für Seenotretter.
In diesen Tagen hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin die Seenotretter erneut mit dem Spenden-Siegel als „Zeichen für Vertrauen“ ausgezeichnet.
In dem Zertifikat dazu heißt es: „Die Organisation Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, …Bremen, hat die Leitlinien für die Vergabe des DZI Spenden-Siegels als Grundlage ihrer Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut das begehrte Spenden-Siegel für Seenotretter.</p>
<p><span id="more-15130"></span>In diesen Tagen hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin die Seenotretter erneut mit dem Spenden-Siegel als „Zeichen für Vertrauen“ ausgezeichnet.</p>
<p>In dem Zertifikat dazu heißt es: „Die Organisation Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, …Bremen, hat die Leitlinien für die Vergabe des DZI Spenden-Siegels als Grundlage ihrer Arbeit anerkannt. Sie hat bestätigt, dass sie alle dazu erforderlichen Angaben wahrheitsgemäß und vollständig nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und belegt hat. Nach intensiver und umfassender Prüfung hat das DZI festgestellt, dass die Organisation die Spenden-Siegel-Standards erfüllt und erkennt ihr das DZI Spenden-Siegel zu.“</p>
<p>Die DGzRS unterhält heute auf 54 Stationen an Nord- und Ostsee 61 moderne, leistungsfähige Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote. In ihren Diensten stehen 186 fest angestellte und über 800 ehrenamtlich tätige Rettungsmänner und -frauen. Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen und Spenden finanziert. Schirmherr des Rettungswerks ist Bundespräsident Christian Wulff; ehrenamtlicher „Bootschafter“ für das Jahr 2011 Schauspieler Uwe Friedrichsen, dem im nächsten Jahr der Erfolgsautor und Schriftsteller Frank Schätzing folgen wird.</p>
<p>Spendenkonto</p>
<p>Sparkasse Bremen (BLZ 290 501 01) 107 2016</p>
<p>BIC: SBREDE22</p>
<p>IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr Menschen von der DGzRS gerettet</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/12/08/mehr-menschen-von-der-dgzrs-gerettet/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 05:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Seenot/Havarie]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[DGzRS will zum Jahreswechsel letzjähriges Sammlungsergebnis toppen.
Erneut registrierten die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) während der Segelsaison häufiger kräftige und kurze Starkwind- und Sturmperioden – mit entsprechend vielen Einsätzen.
In einer vorgelegten Zwischenbilanz der ersten zehn Monate des Vorjahres wurden die Seenotretter zu 1.958 Einsätzen auf der Nord- und Ostsee gerufen. Sie retteten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DGzRS will zum Jahreswechsel letzjähriges Sammlungsergebnis toppen.</p>
<p><span id="more-14883"></span>Erneut registrierten die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) während der Segelsaison häufiger kräftige und kurze Starkwind- und Sturmperioden – mit entsprechend vielen Einsätzen.</p>
<p>In einer vorgelegten Zwischenbilanz der ersten zehn Monate des Vorjahres wurden die Seenotretter zu 1.958 Einsätzen auf der Nord- und Ostsee gerufen. Sie retteten dabei 1.291 Menschen aus Seenot. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 1.058. Schon im Jahr 2010 wiesen die Seenotretter auf die Zunahme von Starkwind hin. In vielen Fällen griffen die Rettungskreuzer-Crews frühzeitig ein und begrenzten so Schäden bereits im Vorfeld. Zudem sind sie 2.556 Mal in ihren Revieren zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten auf Kontrollfahrt gegangen.</p>
<p>Hinsichtlich des Sammlungserlöses hofft die DGzRS zum Jahreswechsel auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen wie im Jahr 2010 (rund 18 Mio. Euro). Seit Mitte Oktober wendet sich das Seenotrettungswerk wieder verstärkt an die Öffentlichkeit, um über seine Arbeit zu informieren und die Menschen im ganzen Land um Unterstützung zu bitten. Bis in den Dezember hinein sind rund 5.000 Plakate an publikumsintensiven Plätzen in etwa 50 Städten ausgehängt worden.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor 50 Jahren: „Ondo“ strandet auf dem „Großen Vogelsand“</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/12/06/vor-50-jahren-%e2%80%9eondo%e2%80%9c-strandet-auf-dem-%e2%80%9egrosen-vogelsand%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 05:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Seenot/Havarie]]></category>

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		<description><![CDATA[Seenotretter bringen 65 Seeleute des englischen Frachters „Ondo“ in Sicherheit.
Einer der spektakulärsten Einsätze in der fast 150-jährigen Geschichte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) jährt sich am Dienstag, 6. Dezember 2011, zum 50. Mal: Am Nikolaustag 1961 strandete der englische Dampfer „Ondo“ auf dem „Großen Vogelsand“. Die Seenotretter holten die 65 Besatzungsmitglieder in mehreren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seenotretter bringen 65 Seeleute des englischen Frachters „Ondo“ in Sicherheit.</p>
<p><span id="more-14845"></span><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ondo1_800x600.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-14846" title="Ondo1_800x600" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ondo1_800x600-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>Einer der spektakulärsten Einsätze in der fast 150-jährigen Geschichte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) jährt sich am Dienstag, 6. Dezember 2011, zum 50. Mal: Am Nikolaustag 1961 strandete der englische Dampfer „Ondo“ auf dem „Großen Vogelsand“. Die Seenotretter holten die 65 Besatzungsmitglieder in mehreren schwierigen Anläufen von Bord. Reste des Wracks der „Ondo“ sind bis heute stumme Zeugen der gewaltigen Kraft der See.</p>
<p>Bei einem schweren Südweststurm mit Wind bis Orkanstärke war die „Ondo“ am 6. Dezember 1961 auf dem „Großen Vogelsand“ in der Elbmündung auf Grund gelaufen. Schnell lief eine aufwendige und mitunter gefahrvolle Rettungsaktion an. Die Beteiligten scheuten keine Mühen: Zum Teil versuchten die Seenotretter unter Einsatz des eigenen Lebens, Schlimmeres zu verhindern. Trotz aller Anstrengungen: Drei Seeleute blieben bei dem Unglück auf See.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ondo2_800x600.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-medium wp-image-14847" title="Ondo2_800x600" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ondo2_800x600-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>Lotsen hatten versucht, an Bord der „Ondo“ zu gehen, um sie auf einen ungefährlicheren Kurs als den von ihr eingeschlagenen zu bringen. Um die Männer nicht durch den Propeller des Schiffes zu gefährden, drehte die „Ondo“ und lief dabei an einer Sandbank auf Grund. Allerdings zerbrach sie nicht, wie Fachleute befürchtet hatten, sondern trieb immer weiter auf den Sand.</p>
<p>Nach erfolglos gebliebenen Freischleppversuchen rettete der Seenotkreuzer RUHR-STAHL/Station Cuxhaven der DGzRS die Besatzung der „Ondo“: 51 Engländer und 14 deutsche Schauerleute. Insgesamt sechs Tage dauerten die zum Teil äußerst riskanten und gefährlichen Bemühungen, um die englischen Seeleute in immer wieder neuen Anläufen von Bord der „Ondo“ zu holen.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ruhr-Stahl800x600.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-14848" title="Ruhr-Stahl800x600" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Ruhr-Stahl800x600-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>Die drei Lotsen hingegen waren beim Versuch, zur „Ondo“ zu gelangen, mit ihrem Versetzboot in schwerer See abgetrieben. Ihr Boot war anschließend offenbar gekentert. Für sie gab es keine Rettung. Der Mahlsand des „Großen Vogelsands“ hielt die „Ondo“ dauerhaft fest, sodass eine Bergung des Schiffes nie gelang. Das Wrack liegt heute noch in dem Bereich, in dem das Unglück 1961 geschah. Überreste des Schiffs ragen bei niedrigem Wasserstand sichtbar aus dem Boden – als mahnende stumme Zeugen des großen Schiffsunglücks vor 50 Jahren.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Auszeichnung für Ozeaneum Stralsund</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/12/05/auszeichnung-fur-ozeaneum-stralsund/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 04:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Museum/Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ozeaneum ist Unternehmen des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern.
Eine ganz besondere Auszeichnung konnte das Ozeaneum Stralsund im November entgegennehmen: Das als GmbH betriebene Museum erhielt in Potsdam den Unternehmerpreis 2011 des Ostdeutschen Sparkassenverbandes.
Bundesweit ist das Ozeaneum das einzige große Naturkundemuseum, das ohne Zuwendungen der öffentlichen Hand betrieben wird. Dennoch steht sein gemeinnütziger Bildungsauftrag im Vordergrund. Zahlreiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ozeaneum ist Unternehmen des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p><span id="more-14823"></span>Eine ganz besondere Auszeichnung konnte das Ozeaneum Stralsund im November entgegennehmen: Das als GmbH betriebene Museum erhielt in Potsdam den Unternehmerpreis 2011 des Ostdeutschen Sparkassenverbandes.</p>
<p>Bundesweit ist das Ozeaneum das einzige große Naturkundemuseum, das ohne Zuwendungen der öffentlichen Hand betrieben wird. Dennoch steht sein gemeinnütziger Bildungsauftrag im Vordergrund. Zahlreiche Partner und</p>
<p>Förderer, darunter die Stiftungen der Sparkasse Vorpommern und des</p>
<p>Ostdeutschen Sparkassenverbandes, unterstützten die Umsetzung des Museumskonzeptes.</p>
<p>Das Experiment Ozeaneum gelang durch wirtschaftliches Handeln, konsequentes Qualitätsmanagement, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, umfassende Öffentlichkeitsarbeit und strategisches Marketing&#8221;, blickt Dr. Harald Benke zurück.</p>
<p>Die guten Besucherzahlen &#8211; immerhin mehr als 2,7 Millionen seit der Eröffnung 2008 &#8211; sowie Einnahmen aus dem Shop und dem vielseitigen Tagungs- und Veranstaltungsbereich ermöglichten regelmäßige Reattraktivierungen. So konnten die Gäste in den ersten drei Jahren immer neue Ausstellungen, Tiere aber auch</p>
<p>Veranstaltungen und pädagogische Programme erleben. Das Ozeaneum wurde nicht nur für seine Unternehmertätigkeit gewürdigt, sondern auch für die Belebung der Nebensaison in Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p><strong>Mehr Informationen:</strong></p>
<p>MEERESMUSEUM, NATUREUM, NAUTINEUM<br />
Tel.: 03831 / 2650210<br />
info@meeresmuseum.de<br />
www.meeresmuseum.de</p>
<p>OZEANEUM<br />
Tel.: 03831 / 2650610<br />
info@ozeaneum.de<br />
www.ozeaneum.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>BalticSailing intensiviert Erfahrungsaustausch</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/12/04/balticsailing-intensiviert-erfahrungsaustausch/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 04:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Reviere]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsche und dänische Hafenmeister trafen sich zum Workshop in Grömitz.
Das Thema Netzwerk und Erfahrungsaustausch bildet einen Schwerpunkt im Rahmen des grenzüberschreitenden Projektes „BalticSailing 2“. Ziel ist die Stärkung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen des Wassersports und unter besonderer Berücksichtigung der Sportboothäfen. So treffen sich regelmäßig die Hafenmeister der deutsch-dänischen Hafenkooperation mit ihren über 40 Sportboothäfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche und dänische Hafenmeister trafen sich zum Workshop in Grömitz.</p>
<p><span id="more-14808"></span>Das Thema Netzwerk und Erfahrungsaustausch bildet einen Schwerpunkt im Rahmen des grenzüberschreitenden Projektes „BalticSailing 2“. Ziel ist die Stärkung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen des Wassersports und unter besonderer Berücksichtigung der Sportboothäfen. So treffen sich regelmäßig die Hafenmeister der deutsch-dänischen Hafenkooperation mit ihren über 40 Sportboothäfen in der Fehmarnbeltregion zu einem fachlichen Informations- und Erfahrungsaustausch.</p>
<p>Ein gemeinsamer Workshop war für über 40 deutsche und dänische Hafenmeister aus der Region Ostholstein/Lübeck und Lolland/Falster Anlass für zwei Tage intensiven Erfahrungs- und Informationsaustausch in Grömitz. Im Rahmen des Fehmarnbeltprojektes stand dabei am ersten Tag eine Reihe von Fachvorträgen zu aktuellen Themen rund um den Wassersport auf dem Programm. Die Hafenmeister der deutsch-dänischen Hafenkooperation BalticSailing fachsimpelten direkt vor Ort über Neuerungen und Entwicklungen in den BalticSailing-Häfen, informierten sich über die laufenden Planungen und Vorbereitungen zur Wassersportsaison 2012 und besichtigten die abgeschlossenen Umbaumaßnahmen im Yachthafen Grömitz.</p>
<p>Die über 40 deutschen und dänischen Hafenmeister aus der Region Ostholstein/Lübeck und Lolland/Falster nahmen an der Informationsveranstaltung der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH zum Thema „Wasserstourismus – Herausforderungen für unsere Region“ teil und informierten sich unter anderem über den aktuellen Planungsstand der festen Fehmarnbeltquerung und die Einflüsse auf den Wassertourismus sowie über Planung, Bau und Umsetzung von „schwimmenden Häusern“ an der Ostsee.</p>
<p>Weiterhin wurden gemeinsam mit den Hafenmeistern Planungen und Perspektiven für die Wassersportsaisaon 2012 in den BalticSailing-Häfen entwickelt. Ein Vortrag von Olaf Dose-Miekley und dem Architekten Arend Schäfer vom Ingenieurbüro Benthien zur Entwicklung und Umsetzung der Umgestaltung des Grömitzer Yachthafens rundeten die Workshoptage ab. „Die gemeinsamen Workshops sind ein sehr wichtiger Bestandteil der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Gemeinsame Erfahrungen, Problem-stellungen und letztendlich Lösungsmöglichkeiten stärken das etzwerk der Hafenmeister. So werden die Workshops auch zukünftig auf der BalticSailing-Arbeitsagenda stehen“, meinte Sandra Belka von der Geschäftsstelle BalticSailing.</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Arbeitsgemeinschaft der Sportboothäfen Ostholstein-Lübeck e.V.<br />
Tel.: 0 43 61/ 620 806<br />
<a href="http://www.balticsailing.de"> www.balticsailing.de</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schädigt der Ozean die Ozonschicht?</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/12/03/schadigt-der-ozean-die-ozonschicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 06:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Ozon wäre Leben auf der Erde, wie wir es kennen kaum möglich.
Kieler Meeresforscher beteiligten sich mit dem Forschungsschiff „Sonne&#8221; an internationaler Messkampagne im Südchinesischen Meer. Trotz internationaler Abkommen zum Schutz der Ozonschicht schließt sich das Ozonloch erwartungsgemäß nur sehr langsam. Vorhersagen über die weitere Entwicklung sind unter anderem deshalb sehr schwierig, weil die Rolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Ozon wäre Leben auf der Erde, wie wir es kennen kaum möglich.</p>
<p><span id="more-14801"></span>Kieler Meeresforscher beteiligten sich mit dem Forschungsschiff „Sonne&#8221; an internationaler Messkampagne im Südchinesischen Meer. Trotz internationaler Abkommen zum Schutz der Ozonschicht schließt sich das Ozonloch erwartungsgemäß nur sehr langsam. Vorhersagen über die weitere Entwicklung sind unter anderem deshalb sehr schwierig, weil die Rolle von Spurengasen natürlichen Ursprungs beim Ozonabbau noch unbekannt ist. Mit einer umfangreichen Messkampagne im Südchinesischen Meer wollten Wissenschaftler aus Europa und Malaysia diese Prozesse genauer untersuchen. Ein zentraler Teil der Kampagne waren Messungen am Übergang von Meer und Atmosphäre. Ausgeführt wurden sie mit dem deutschen Forschungsschiff „Sonne&#8221; unter Fahrtleitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).</p>
<p>Ozon kommt in der Erdatmosphäre nur in winzigen Konzentrationen vor. Doch ohne dieses Spurengas wäre Leben auf der Erde wie wir es kennen kaum möglich, da die Ozonschicht in der Stratosphäre uns vor der extrem schädlichen ultravioletten Strahlung aus dem Weltraum schützt. Als 1985 erstmals ein „Ozonloch&#8221; über der Antarktis entdeckt wurde, handelte die Politik rasch: Das 1989 in Kraft getretene Protokoll von Montreal begrenzt die Emission von ozonschädlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW). Erholt hat sich die Ozonschicht allerdings noch lange nicht. Ein Grund ist die Langlebigkeit vieler ozonabbauender Substanzen, die die Menschheit schon vor langer Zeit frei gesetzt hat. Doch es gibt auch natürliche Quellen für halogenhaltige Verbindungen, die Ozon in der Atmosphäre abbauen. Dazu gehören vor allem Brom- und Jodverbindungen, die Mikroorganismen und Pflanzen im Meer produzieren und die bei Austauschprozessen zwischen Wasser und Luft in die untere Atmosphäre gelangen. Starke Aufwärtsströmungen warmer Luft (hoch reichende Konvektion) transportieren sie weiter in die Stratosphäre und damit bis in die Ozonschicht. „Wir müssen die Menge dieser ozonschädlichen Substanzen kennen und die Chemie- sowie Transportprozesse besser verstehen, um zuverlässige Aussagen über die Entwicklung der Ozonschicht treffen zu können&#8221;, sagt die chemische Ozeanographin Dr. Birgit Quack vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Sie leitete zusammen mit der Meteorologin Dr. Kirstin Krüger die Expedition SO218 mit dem deutschen Forschungsschiff „Sonne&#8221;, die im November diese Prozesse im Südchinesischen Meer und in der Sulu See vor Malaysia und den Philippinen erforscht hat.</p>
<p>Die Expedition war Teil des EU Forschungsprojekts SHIVA (Stratospheric Ozone: Halogen Impacts in a Varying Atmosphere), in dem Wissenschaftler aus fünf europäischen Staaten und aus Malaysia die natürlichen Ursachen für Ozonabbau erforschen. „In den Küstengewässern vor Borneo und Malaysia gibt es bisher überhaupt keine Messungen halogenhaltiger Gase, obwohl dort starke Quellen für die Atmosphäre vermutet werden&#8221;, erklärt Dr. Krüger. Außerdem ist die hoch reichende Konvektion, die als effektiver Transportweg der Spurengase in die Stratosphäre gilt, vor allem im tropischen Westpazifik stark ausgeprägt. „Deshalb ist diese Region besonders interessant für uns&#8221;, ergänzt Dr. Quack. Um ein möglichst umfassendes Bild der Transportwege dieser Gase zu erlangen, ist im Rahmen der SHIVA-Messkampagne auch das Forschungsflugzeug FALCON des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf Borneo stationiert. Es wurde in Abstimmung mit den Wissenschaftlern auf der „Sonne&#8221; eine Vielzahl atmosphärischer Parameter untersucht. Weiterhin werden Beobachtungen des Umweltsatelliten ENVISAT genutzt, die mit Schiffs- und landgestützten Messungen verglichen werden. So wird der Weg der relevanten Spurengase von den südost-asiatischen Küstengewässern bis an die Grenze zwischen Troposphäre und Stratosphäre in rund 15 Kilometern Höhe verfolgt.</p>
<p>„Im Rahmen der Expedition wollten wir einen möglichst umfangreichen Beobachtungsdatensatz gewinnen, um qualitative und quantitative Abschätzungen über die Mengen des transportierten Materials und deren Wege sowie deren chemischen Umwandlungen zu erhalten&#8221;, so Dr. Krüger. „Am IFM-GEOMAR verfügen wir über langjährige Erfahrung bei der Messung des Austauschs von Spurengasen zwischen Ozean und Atmosphäre.&#8221; Dank der engen Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen und der Verknüpfung so unterschiedlicher Messplattformen wie Schiff, Flugzeug und Satellit besteht nun die Chance, das Problem des globalen Ozonabbaus besser zu verstehen. „Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse&#8221;, sagt „Sonne&#8221;-Fahrtleiterin Dr. Quack.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen:</strong> Die Messkampagne im Südchinesischen Meer ist Teil des im 7. Rahmenprogramm der EU finanzierten Projekts SHIVA (Stratospheric Ozone: Halogen Impacts in a Varying Atmosphere). Wissenschaftler aus Belgien, Deutschland, Frankreich Großbritannien, Norwegen und Malaysia erforschen darin gemeinsam die Entstehung und den Weg von ozonschädigenden Gasen. Die Koordination des Gesamtprojekts liegt bei Prof. Dr. Klaus Pfeilsticker von der Universität Heidelberg.</p>
<p>Quelle: Leibniz-Institut für Meereswissenschaften<br />
<a href="http://www.ifm-geomar.de"> www.ifm-geomar.de</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutscher Seglertag: 41 Vereine ausgezeichnet</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/11/29/deutscher-seglertag-41-vereine-ausgezeichnet/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 06:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[DSV kämpft für Erhalt der heimischen Wassersportreviere.
„Deutschland ist ein Land des Wassersports. Wir sollten unsere Wasserstraßen als Wert und als Chance für unser Land und die regionalen Wirtschaftsräume sehen.&#8221; Mit diesen Worten hat DSV-Präsident Rolf Bähr beim Deutschen Seglertag 2011 in Berlin an die Bundesregierung und an den Bundestag appelliert, die von der Freizeitschifffahrt genutzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DSV kämpft für Erhalt der heimischen Wassersportreviere.</p>
<p><span id="more-14777"></span>„Deutschland ist ein Land des Wassersports. Wir sollten unsere Wasserstraßen als Wert und als Chance für unser Land und die regionalen Wirtschaftsräume sehen.&#8221; Mit diesen Worten hat DSV-Präsident Rolf Bähr beim Deutschen Seglertag 2011 in Berlin an die Bundesregierung und an den Bundestag appelliert, die von der Freizeitschifffahrt genutzten Bundeswasserstraßen zu erhalten. Seine Sorge hat einen aktuellen Anlass: Im Rahmen einer geplanten Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sollen künftig die Bundeswasserstraßen entsprechend ihrer jährlichen Tonnage in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, gewartet und ausgebaut werden. Die meisten Mittel sollen dabei in stark von der Frachtschifffahrt frequentierte Wasserstraßen fließen. Das Nachsehen könnten, so die Sorge des Deutschen Segler-Verbandes, die wenig von der Frachtschifffahrt genutzten Wasserstraßen haben.</p>
<p>Rund 400 Gäste und Delegierte aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien empfing der Verband bei dem vom 25. bis zum 27. November veranstalteten Deutschen Seglertag 2011. Die Teilnehmer reisten aus dem gesamten Bundesgebiet nach Berlin, um dort gemeinsam über zentrale Zukunftsfragen des Segelsports zu diskutieren und zu entscheiden. Als Ehrengäste sprachen im Rahmen der Eröffnung in der Humboldt-Universität zu Berlin Staatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie die Vizepräsidentin Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes Dr. Christa Thiel, die dem Deutschen Segler-Verband ihre volle Unterstützung im Kampf um den Erhalt der Wassersportreviere zusagte. Staatssekretär Scheurle erklärte, dass bis Ende 2011 die tatsächliche Kategorisierung der einzelnen Wasserstraßen veröffentlicht werde und dann mehr Klarheit über das Thema herrsche. Er betonte aber auch, dass &#8220;der Bund es nicht allein schaffen wird, die Kosten zu tragen&#8221;.</p>
<p>Veranstalter der Tagung war der Deutsche Segler-Verband, der dabei vom Berliner Seglerverband und von Partnern aus der Wirtschaft unterstützt wurde.</p>
<p>Große Freude herrschte beim Thema Nachwuchsförderung: Der Deutsche Segler-Verband zeichnete insgesamt 41 Vereine für ihre qualitativ besonders hochwertige und nachhaltige Ausbildungsarbeit aus. Zusätzlich vergab er jeweils neun Jubiläumspokale für Erfolge im Regattasport und bei Fahrtenwettbewerben.</p>
<p>Im Rahmen der Arbeitstagung im Ellington Hotel Berlin wählten bzw. bestätigten die Delegierten der knapp 1400 DSV-Vereine die folgenden Amtsträger:</p>
<p>* DSV-Vizepräsident für spezielle Segeldisziplinen: Manfred Lenz (57), Windsurfingclub Dreiländersee (Wiederwahl)</p>
<p>* DSV-Jugendobmann: Timo Haß (37), Münchener Ruder- und Segelverein &#8220;Bayern&#8221; von 1910 (Bestätigung nach Wahl beim Jugendseglertreffen 2011)</p>
<p>* DSV-Kassenprüfer: Oliver Kosanke (Mühlenberger Segelclub), Mathias Perret (Bayerischer Yacht-Club) und Wolfgang Rabensdorf (Tegeler Segel-Club)</p>
<p>Mit großem Beifall verabschiedet wurden der bisherige DSV-Jugendobmann Wolfgang Wagner sowie Peter Becker, der 36 Jahre lang als Kassenprüfer des DSV wirkte.</p>
<p>Auf Initiative des DSV-Präsidiums und des Seglerrates verabschiedete der Deutsche Seglertag 2011 mit großer Mehrheit eine Erklärung zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Damit will der organisierte Segelsport &#8220;dafür Sorge tragen, dass insbesondere Kinder und Jugendliche präventiv vor sexualisierter Gewalt geschützt werden, und Personen, die sexualisierte Gewalt angewendet haben, von Tätigkeiten im Vereins-Segelsport ausgeschlossen sind.&#8221; Die Delegierten schlossen sich mit dieser Erklärung einem entsprechenden Appell des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an.</p>
<p>Einigkeit herrschte auch bei den Finanzen. Die Jahresrechnungen 2009/2010 wurden einstimmig genehmigt und die Haushaltspläne für die Jahre 2012/ 2013 ebenfalls ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen angenommen. Zusätzlich wurden einige formale Änderungen an der Satzung des Verbandes, dem DSV-Grundgesetz, beschlossen. Den nächsten Deutschen Seglertag veranstaltet der Deutsche Segler-Verband mit Unterstützung des Segler-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern vom 29. November bis zum 1. Dezember 2013 in Rostock-Warnemünde.</p>
<p>Zum Schluss der Tagung berichtete der Geschäftsführer der Sailing Team Germany GmbH Oliver Schwall aus seiner laufenden Arbeit. Insgesamt erhielt die GmbH im Jahr 2011 Geld- und Sachleistungen im Wert von 3,2 Millionen Euro, die zum Teil in den Ausbau der Infrastruktur des Trainingsstandorts Kiel flossen und zum Teil direkt an die Mitglieder der deutschen Segelnationalmannschaft weitergeben wurden. Die deutsche Segelequipe bereitet sich zurzeit vor Perth/Australien auf ihren großen Einsatz vor. Ab 3. Dezember kämpfen die 37 Sportlerinnen und Sportler des DSV-Kaders dort bei den gemeinsamen Weltmeisterschaften aller Olympischen Klassen um eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in England. Zur Motivation der Seglerinnen und Segler schlossen sich die Delegierten spontan zu einem gemeinsamen Fotogruß an die Mannschaften in Australien zusammen.</p>
<p>Für weitere Informationen siehe www.dsv.org.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entscheidung für London 2012 fällt in Perth</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/11/29/entscheidung-fur-london-2012-fallt-in-perth/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 05:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>

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		<description><![CDATA[Der olympische Traum beginnt für deutsche Segler in „Down Under“.
Nur noch einige Tage, dann heißt es für 33 Seglerinnen und Segler der deutschen Segel-Nationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany (ASTG): Alles oder nichts! Bei den „Perth 2011 ISAF Sailing World Championships“ aller olympischen Bootsklassen kämpfen vor Perth (AUS) rund 1.200 Sportler aus über 70 Nationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der olympische Traum beginnt für deutsche Segler in „Down Under“.</p>
<p><span id="more-14764"></span>Nur noch einige Tage, dann heißt es für 33 Seglerinnen und Segler der deutschen Segel-Nationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany (ASTG): Alles oder nichts! Bei den „Perth 2011 ISAF Sailing World Championships“ aller olympischen Bootsklassen kämpfen vor Perth (AUS) rund 1.200 Sportler aus über 70 Nationen vom 3. bis zum 18. Dezember 2011 um die Tickets für die Olympischen Sommerspiele in London 2012.</p>
<p>Die deutschen Sportler der zehn olympischen Bootsklassen können sich bei der WM an der australischen Südwestküste ihren größten Traum erfüllen und eines der heiß begehrten Tickets für die Olympischen Sommerspiele im kommenden Jahr in London lösen. Pro Segeldisziplin darf bei Olympia nur ein Sportler/eine Sportlerin beziehungsweise ein Team gegen die internationale Konkurrenz antreten. In Perth werden 75 Prozent der Nationenplätze und somit der Tickets für Olympia 2012 vergeben. Sobald sich bei der WM ein deutscher Vertreter unter den zehn besten Nationen platziert, ist die Vorgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erfüllt und das Olympiaticket für Deutschland in dieser Klasse gelöst. Da Perth eine der windigsten Städte der Welt ist, wird der vorherrschende Wind, der „Fremantle Doctor“, mit sechs bis sieben Beaufort aus südwestlicher Richtung für Hochgeschwindigkeitsrennen voller Adrenalin für Segler und Zuschauer sorgen.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Qualifikationsmodus für Olympia 2012</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/11/28/qualifikationsmodus-fur-olympia-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 05:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Regatta]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Qualifikationsregatten fließen in eine Wertung des DSV ein.
Der Qualifikationsmodus für die Olympischen Segelwettbewerbe 2012 wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) festgelegt. Für die deutschen Segler fließen die Ergebnisse von drei Qualifikationsregatten, dem ISAF Sailing World Cup in Weymouth (GBR, Foto), dem ISAF Sailing World Cup in Kiel sowie den ISAF Sailing World Championships in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Qualifikationsregatten fließen in eine Wertung des DSV ein.</p>
<p><span id="more-14749"></span>Der Qualifikationsmodus für die Olympischen Segelwettbewerbe 2012 wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) festgelegt. Für die deutschen Segler fließen die Ergebnisse von drei Qualifikationsregatten, dem ISAF Sailing World Cup in Weymouth (GBR, Foto), dem ISAF Sailing World Cup in Kiel sowie den ISAF Sailing World Championships in Perth (AUS), als Punkte in eine spezielle Wertung des Deutschen Segler-Verbandes (DSV).</p>
<p>Die DSV-Wertung führt die Segler, die an allen drei Regatten teilgenommen haben, in einer Rangliste auf. Damit der- oder diejenige mit den meisten Punkten zu den Spielen 2012 fahren kann, muss sich Deutschland seinen einen Nationenplatz pro Segeldisziplin sichern. Platziert sich bei der WM in Perth ein Vertreter Deutschlands unter den besten zehn Nationen, ist die Vorgabe des DOSB erfüllt, das Ticket für Deutschland gelöst und der Segler oder das Team mit der höchsten Punktzahl fährt zu den Olympischen Spielen. Es kann passieren, dass ein Team oder ein Segler das Ticket für Deutschland ersegelt, aber nicht die höchste Punktzahl hat, sodass ein Konkurrent den Vorzug erhält. In Australien werden 75 Prozent der Nationenplätze und somit der Tickets für Olympia 2012 vergeben. Die restlichen 25 Prozent werden bei den Einzelweltmeisterschaften der Klassen vergeben, die bis Mai 2012 stattfinden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Nordseeluft soll sauberer werden</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 05:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Nordsee]]></category>

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		<description><![CDATA[Projekt für neue, emissionsärmere Technologien für die Schifffahrt.
Die Nordsee ist durchwebt von einem dichten Netz an Schiffsrouten. Besonders in Hafenstädten und entlang der Küsten ist die Luftbelastung durch Schiffsabgase hoch. Das Projekt „Clean North Sea Shipping“ stellt auf einer neuen Webseite Technologien vor, wie Schiffe energieeffizienter und damit umweltfreundlicher fahren können. Dr. Volker Matthias vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Projekt für neue, emissionsärmere Technologien für die Schifffahrt.</p>
<p><span id="more-14731"></span>Die Nordsee ist durchwebt von einem dichten Netz an Schiffsrouten. Besonders in Hafenstädten und entlang der Küsten ist die Luftbelastung durch Schiffsabgase hoch. Das Projekt „Clean North Sea Shipping“ stellt auf einer neuen Webseite Technologien vor, wie Schiffe energieeffizienter und damit umweltfreundlicher fahren können. Dr. Volker Matthias vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht berät das Projekt über Ausbreitung und Auswirkungen von Schiffsabgasen.</p>
<p>Ebenso wie der Welthandel wächst, werden auch die globalen Schiffstransporte weiter zunehmen. Schiffe bewältigen etwa 90 Prozent der weltweiten Warenströme.</p>
<p>Nach Berechnungen der International Maritime Organisation (IMO) ist die Seeschifffahrt verantwortlich für mehr als 3 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Ohne Gegenmaßnahmen wird der Ausstoß von Kohlendioxid, Schwefel- und Stickoxiden bis 2050 um das zwei- bis dreifache ansteigen.</p>
<p>Das Projekt „Clean North Sea Shipping“ (CNSS) möchte dazu beitragen, Schiffsabgase im Nordseeraum zu reduzieren. Unter Beteiligung von sechs Nordseeanrainerstaaten beschäftigt sich das Projekt mit neuen, emissionsärmeren Technologien für die Schifffahrt. Diese Technologien werden jetzt auf der Webseite „Clean Shipping Technology“ vorgestellt. CNSS schafft damit Transparenz und Übersicht über kosteneffiziente, technische Lösungen und gibt Anreize zu handeln. Die Informationen richten sich vor allem an regionale und europäische Politiker, Häfen, Reedereien und Befrachter.</p>
<p>Dr. Volker Matthias und seine Kollegen aus der Arbeitsgruppe Umweltchemie vom Institut für Küstenforschung beteiligen sich mit ihrem Wissen über Schiffsabgase an dem Projekt. Dabei stellen die Küstenforscher ihre Fachkenntnisse über die Ausbreitung und die Auswirkungen von Schiffsabgasen zur Verfügung.</p>
<p>Auf der anderen Seite nutzt Volker Matthias das Wissen über neue Technologien, um Emissionsabschätzungen für die Zukunft zu entwerfen. Mit Computermodellen kann Matthias errechnen, wie sich die Emissionen in Zukunft entwickeln und welche Auswirkungen dies auf die Luftqualität haben wird. Zum Beispiel wenn neue Treibstoffe eingesetzt, oder Abgase vor dem Ausstoß gereinigt werden.</p>
<p>Quelle: Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH</p>]]></content:encoded>
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		<title>Großes Interesse am Deutschen Seglertag 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 05:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 400 Teilnehmer aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien in Berlin.
Der Deutsche Segler-Verband verzeichnet ein großes Interesse am Deutschen Seglertag 2011. Rund 400 Gäste und Delegierte aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien werden zu der vom 25. bis zum 27. November 2011 in Berlin veranstalteten Tagung erwartet. Die Teilnehmer reisen aus dem gesamten Bundesgebiet in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 400 Teilnehmer aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien in Berlin.</p>
<p><span id="more-14734"></span>Der Deutsche Segler-Verband verzeichnet ein großes Interesse am Deutschen Seglertag 2011. Rund 400 Gäste und Delegierte aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien werden zu der vom 25. bis zum 27. November 2011 in Berlin veranstalteten Tagung erwartet. Die Teilnehmer reisen aus dem gesamten Bundesgebiet in die Hauptstadt, um dort gemeinsam über zentrale Zukunftsfragen des Segelsports zu diskutieren und zu entscheiden. Als Ehrengäste sprechen am Freitag im Rahmen der Eröffnung in der Humboldt-Universität zu Berlin Staatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle sowie die Vizepräsidentin Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes Dr. Christa Thiel.</p>
<p>Die Tagung wird vom Deutschen Segler-Verband mit Unterstützung des Berliner Seglerverbandes im Hotel Ellington Berlin veranstaltet. Im Mittelpunkt werden neben Zukunftsfragen auch Themen der laufenden Arbeit des Deutschen Segler-Verbandes stehen. Zum Beispiel im Bereich Leistungssport: Die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 läuft zurzeit auf Hochtouren und der Verband setzt alles daran, dass jede der zehn olympischen Segeldisziplinen mit einer Crew bzw. einem Einzelsportler des Deutschen Segler-Verbandes besetzt wird.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt der aktuellen Verbandsarbeit ist die vom Bundesverkehrsministerium geplante Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Die bisher im Rahmen der Reform vorgesehene Einteilung der Bundeswasserstraßen in sogenannte Netzkategorien kann dazu führen, dass der Unterhalt vieler kleiner Wasserstraßen nachrangig wird. Der Deutsche Segler-Verband macht sich deshalb seit langem dafür stark, dass die von der Reform betroffenen Segelreviere künftig nicht vernachlässigt werden. Allmählich trägt diese arbeitsintensive Interessenvertretung Früchte: Quer durch die Bundestagsparteien erkennen immer mehr Politiker, dass der Segelsport in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, der zugleich mit Klimafreundlichkeit und gesellschaftspolitisch relevanter Jugendarbeit überzeugt.</p>
<p>Für die Arbeitstagung des Deutschen Seglertages steht auch klassische Gremienarbeit auf dem Programm: Satzungsentscheidungen, Berichte aus der Interessenvertretung sowie die Wahl der Kassenprüfer und des DSV-Obmanns für spezielle Segeldisziplinen und die Bestätigung des im Februar 2011 neu gewählten DSV-Jugendobmanns.</p>
<p>Quelle: www.dsv.org</p>]]></content:encoded>
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		<title>Detektive auf dem Wasser</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/11/24/detektive-auf-dem-wasser/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 05:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Millionewerte konnten sichergestellt werden.
Die Mitarbeiter der Hamburger Marine Claims Service GmbH &#38; Co (MCS) sind so etwas wie die Privatdetektive der Meere. Und sie sind erfolgreich, wenn es um die Aufklärung von Yacht- und Bootsdiebstählen geht. Die 1992 von Yachtversicherungen gegründete GmbH hat allein in den vergangenen drei Jahren 106 als gestohlen gemeldete Yachten im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Millionewerte konnten sichergestellt werden.</p>
<p><span id="more-14710"></span>Die Mitarbeiter der Hamburger Marine Claims Service GmbH &amp; Co (MCS) sind so etwas wie die Privatdetektive der Meere. Und sie sind erfolgreich, wenn es um die Aufklärung von Yacht- und Bootsdiebstählen geht. Die 1992 von Yachtversicherungen gegründete GmbH hat allein in den vergangenen drei Jahren 106 als gestohlen gemeldete Yachten im Wert von acht Millionen Euro lokalisiert und sicher stellen können. Dieser Erfolg ist größtenteils auf Hinweise zurückzuführen, die aus der Yachtszene kamen. Grund genug für die Meeres-Detektive Yacht- und Bootseigner weiterhin um Mithilfe zu bitten.</p>
<p>Das Tätigkeitsfeld von MCS umfasst das Management von Yachtschäden, insbesondere von Totalverlusten, Schäden mit kriminellem Hintergrund und aufwendigen Großschäden. Zu den Auftraggebern zählen Versicherer, Makler, Eigner und Banken.</p>
<p>Eine Liste der gestohlenen Boote gibt es unter <a href="http://www.stolenboats.eu">www.stolenboats.eu</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>ARC: Rekordverdächtige Katamaranflotte</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/11/23/arc-rekordverdachtige-katamaranflotte/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 06:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Regatta]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Katamarane]]></category>

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		<description><![CDATA[30 Katamarane und ein Trimaran sind auf dem Weg über den Atlantik.
Die wachsende Beliebtheit von Mehrrumpfbooten zeigt sich schon lange in der Zahl der Anmeldungen zur ARC, des Atlantic Race for Cruiser (www.mediamaritim.de/blog/2011/11/18/starke-deutsche-beteiligung-beim-arc/#more-14654), doch 2011 verspricht mit 30 Katamaranen und einem Trimaran ein Rekordjahr zu werden. Die Länge reicht von den Lagoons 380 Dorado (GER) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>30 Katamarane und ein Trimaran sind auf dem Weg über den Atlantik.</p>
<p><span id="more-14707"></span>Die wachsende Beliebtheit von Mehrrumpfbooten zeigt sich schon lange in der Zahl der Anmeldungen zur ARC, des Atlantic Race for Cruiser (<a href="http://www.mediamaritim.de/blog/2011/11/18/starke-deutsche-beteiligung-beim-arc/#more-14654">www.mediamaritim.de/blog/2011/11/18/starke-deutsche-beteiligung-beim-arc/#more-14654</a>), doch 2011 verspricht mit 30 Katamaranen und einem Trimaran ein Rekordjahr zu werden. Die Länge reicht von den Lagoons 380 Dorado (GER) und Salila (GBR) bis hin zum Privilège 745 Cattitude (GBR).</p>
<p>Vertreten in der Katamaranflotte sind die Bootstypen Lagoon, Catana, Gunboat, Privilège und Fountain Pajot, davon elf Yachten von Lagoon, fünf von Catana und vier von Privilège. Mehr als ein Viertel der Katamarane sind brandneu. Gerne werden sie von Familien mit mehreren Kindern gesegelt, wie beispielsweise die IOD’L aus Frankreich mit drei Sprösslingen oder Voahangy aus Australien.</p>
<p>Der herausragendste Katamaran ist die Gunboat 66 Phaedo, ein Fahrtenkatamaran, der auch mal den Luvrumpf hebt. Peter Johnstone, mit Julian Bethwaite der Erfinder des 49ers, hatte nach Ausflügen mit dem Rekord-Katamaran „Playstation“ die Vision, dass auch Fahrtenkatamarane schnell sein können, wenn man konsequent das Gewicht optimiert. Die Gunboats haben ihr Gewicht in der Mitte zentriert, bestehen aus Kohlefaser und vertrauen auf PBO Rigging. Die schwarz-orange Phaedo hat in der vergangenen Saison Furore in der Regattaszene gemacht, und unter anderem beim Fastnet-Rennen. Der junge Skipper Paul Hand und seine Crew freuen sich auf eine schnelle, aber hoffentlich nicht allzu anstrengende Atlantiküberquerung.</p>
<p>Weniger auf Schnelligkeit als auf Sicherheit und Komfort an Bord setzen die deutschsprachigen Segler. Der längste Kat ist Thosyma, eine 16 m lange Catana von Sylvia und Thomas Böhme, der kleinste die Dorado, eine Lagoon 380. Verglichen mit der Privilege 745 Cattitude, dem längsten Mehrrumpfboot mit 22,70 m Länge und 10,90 m Breite, fühlt Skipper Lutz Wihsgott sich ein bisschen wie David im Wettstreit mit Goliath.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Unsere Buchempfehlungen:</strong></span></p>
<p><strong>Olin Stephens: Klassische Yachten der Moderne</strong> [Ant.KB215-10]. Ein Bildband von Franco Pace über den Konstrukteur Olin Stephens. Nur wenigen Yacht-Konstrukteuren ist es gelungen, über Jahrzehnte hinweg konstante Erfolge mit ihren Schiffen im internationalen Vergleich zu erzielen &#8211; zu ihnen gehört zweifellos Olin Stephens, Amerikas berühmtester »naval architect«. Stephens war der zweit erfolgreichste Yachtkonstrukteur im America’s Cup nach Nathanael Herreshoff.<br />
<a href="http://www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/Olin_Stephens_Klassische_Yachten_der_Moderne_317"> www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/Olin_Stephens_Klassische_Yachten_der_Moderne_317</a></p>
<p><strong>Die Top-Races der Welt </strong>[Ant.JD208-10]. Mit hervorragenden Fotos und fundierten Texten wird die Dramatik der packendsten 21 berühmtesten Hochseeregatten dargestellt. Dazu gehören natürlich die beiden größten Segelveranstaltungen, der America´s Cup und der Admiral´s Cup, sowie klassische Offshore-, Hochsee- und Weltumsegelungs-Events.<br />
<a href="http://www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/Die_Top_Races_der_Welt_309"> www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/Die_Top_Races_der_Welt_309</a></p>
<p><strong>Faszination Segeln in Bildern weltbekannter Fotografen</strong> [Ant.JD202-10]. Dieses Buch zeigt in hervorragenden Fotos die Faszination des Regatta- und Fahrtensegelns auf See, an den Küsten und auf Seen. Die Bilder sind von drei international führenden Segelsportfotografen auf bekannten und auch weniger bekannten Revieren dieser Welt geschossen worden.<br />
<a href="http://www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/Faszination_Segeln_in_Bildern_weltbekannter_Fotografen_302"> www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/Faszination_Segeln_in_Bildern_weltbekannter_Fotografen_302</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BSH präsentiert Meeresprojekt BaltSeaPlan</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/11/12/bsh-prasentiert-meeresprojekt-baltseaplan/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 05:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostseeanrainerstaaten sollen bei Meeresraumplanung zusammenarbeiten.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) präsentierte sein Projekt „BaltSeaPlan&#8221; im Rahmen der Jahreskonferenz des „Baltic Development Forums&#8221; und des zweiten Forums zur EU-Ostseestrategie Ende Oktober in Danzig. „BaltSeaPlan&#8221; hat unter der Leitung des BSH mit 14 Partnern aus sieben -Anrainerstaaten für den Ostseeraum eine „Vision2030&#8243; entwickelt. Sie beschäftigt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostseeanrainerstaaten sollen bei Meeresraumplanung zusammenarbeiten.</p>
<p><span id="more-14590"></span>Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) präsentierte sein Projekt „BaltSeaPlan&#8221; im Rahmen der Jahreskonferenz des „Baltic Development Forums&#8221; und des zweiten Forums zur EU-Ostseestrategie Ende Oktober in Danzig. „BaltSeaPlan&#8221; hat unter der Leitung des BSH mit 14 Partnern aus sieben -Anrainerstaaten für den Ostseeraum eine „Vision2030&#8243; entwickelt. Sie beschäftigt sich mit der zukünftigen Nutzung der Ostsee, gibt Empfehlungen und Leitlinien für den Umgang mit dem Meeresraum und hilft den Ostseeanrainerstaaten, bei der Meeresraumplanung zusammen zu arbeiten.</p>
<p>Das Meer als Wirtschaftsraum gewinnt immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Interessen der Schiffsindustrie, der Fischerei oder der Offshore-Industrie stehen im Wettbewerb um die Meeresflächen. Die veränderte Wahrnehmung des Meeres führt zu erhöhten Ansprüchen und zu steigendem Druck seitens der Nutzer &#8211; und damit zu erhöhten Belastungen der Meere. Eine nachhaltige Entwicklung der Meere ist damit eine der wesentlichen politischen Aufgaben der Zukunft. Dies beinhaltet eine gesunde Meeresumwelt, sichere und saubere Schiffstransporte und eine nachhaltig ausgerichtete Energiepolitik. Die „Vision2030&#8243; konzentriert sich auf diese Ziele. „Das Meer kennt keine Ländergrenzen. Umso wichtiger ist eine gemeinsame europäische marine Infrastruktur, mit der wir den nachhaltigen und sensiblen Umgang mit den Meeren sicherstellen, entwickeln und umsetzen&#8221;, so Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH. „Eine gemeinsame aktive Raumplanung ist dringend notwendig und hilft allen Beteiligten, Synergien aufzubauen und damit eine nachhaltige maritime Wirtschaft zu gewährleisten.&#8221;</p>
<p>Beim Aufbau einer maritimen Raumordnung und der sie begleitenden strategischen Umweltprüfung gilt das BSH als europaweit führend. Über umfangreiche maritime Fachkenntnisse und Erfahrungen verfügt es aufgrund seines umfassenden meereskundlichen Wissens über Meeresboden, Wind, Wellen, Strömungen und Zusammensetzung des Wassers und seiner Aufgabe als zentrale Genehmigungsbehörde für Offshore-Windenergieanlagen. Dirk Ahner, Leiter der Generaldirektion Regionale Entwicklung der EU-Kommission, besuchte den Informationsstand des BSH in Danzig und informierte sich über Möglichkeiten, die Anforderungen der Wirtschaft und die Ansprüche einer gesunden Meeresumwelt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Meere zusammenbringen zu können.</p>
<p>Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.</p>
<p>Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.</p>
<p>Quelle: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Internationale ARC-Flotte startbereit</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/11/11/internationale-arc-flotte-startbereit/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 06:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Regatta]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Atlantic Rally for Cruisers (ARC) ist wieder voll ausgebucht.
Die Regatta hat schon immer große internationale Beteiligung gehabt, und auch 2011 ist keine Ausnahme. Die 221 Yachten, die sich auf die Teilnahme vorbereiten, vertreten 20 Nationen, und mit 25 Staatsangehörigkeiten unter den 1100 Crewmitgliedern ist die ARC nicht nur die größte Transozean-Segelveranstaltung der Welt, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Atlantic Rally for Cruisers (ARC) ist wieder voll ausgebucht.</p>
<p><span id="more-14581"></span>Die Regatta hat schon immer große internationale Beteiligung gehabt, und auch 2011 ist keine Ausnahme. Die 221 Yachten, die sich auf die Teilnahme vorbereiten, vertreten 20 Nationen, und mit 25 Staatsangehörigkeiten unter den 1100 Crewmitgliedern ist die ARC nicht nur die größte Transozean-Segelveranstaltung der Welt, sondern auch die multinationalste.</p>
<p>Waren im vergangenen Jahr recht wenig deutsche Boote bei der ARC 2010 dabei, so segeln dieses Jahr weit mehr Yachten unter schwarz-rot-goldener Flagge: Es sind 26 an der Zahl, die zweitgrößte Teilnehmergruppe nach den Briten. vier Meldungen aus Österreich und drei aus der Schweiz runden das Bild der deutschsprachigen Flotte in Las Palmas ab.</p>
<p>World Cruising Club, der Veranstalter der ARC, bereitet derzeit die Abfahrt der diesjährigen Flotte von Las Palmas auf Gran Canaria vor, die am 20. November erfolgt. Der Zielhafen ist Rodney Bay Marina auf St Lucia. Es gilt, eine Strecke von 2.680 Seemeilen von Las Palmas zurückzulegen, und die meisten Yachten benötigen für die Überfahrt 18 bis 21 Tage.</p>
<p>Die ARC gilt als &#8220;freundliche Regatta&#8221; für Fahrtensegler, die den Atlantik auf sichere und abwechslungsreiche Weise überqueren wollen. Die ARC zeichnet sich dadurch aus, dass bei dieser Veranstaltung erfolgreich Regatta- und Fahrtenyachten mit einer Mischung aus jungen und alten Teilnehmern segeln, die alle das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm genießen, das auf beiden Seiten des Atlantiks geboten wird. Für Unterhaltung ist von Fremdenverkehrsämtern auf Gran Canaria und St. Lucia bestens vor dem Start und nach dem Zieleinlauf gesorgt. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Hafenbehörden von Las Palmas und dem Fremdenverkehrsamt von St. Lucia.</p>
<p>An der Rallye können Einrumpfboote ab 8,23 m (27 Fuss) und Fahrtenkatamarane zwischen 8,23-18,29 m (27 und 60 Fuss) mit einer Mindestcrew von zwei Personen an Bord teilnehmen. In den Fahrtenseglergruppen, in denen Motoren erlaubt ist, werden die Resultate mit Hilfe eines von World Cruising festgesetzten Handikaps ermittelt. Darüber hinaus gibt es eine Regattagruppe, die unter dem IRC Handikap startet und in der Sponsoring zulässig ist. Auch Motoryachten können in einer eigenen Gruppe teilnehmen. Die Teilnehmeryachten müssen eine Reihe an Sicherheitsausrüstung, darunter Rettungsinsel, EPIRB und UKW-Gerät, mitführen. Des Weiteren trägt das tägliche Funknetz zur Sicherheit der Teilnehmer bei. Die Anwesenheit so vieler erfahrener Segler ist ein weiterer Grund zur Teilnahme insbesondere für die, die zum ersten Mal einen Ozean überqueren.</p>
<p>„Die ARC machen“&#8230; Für viele ist die ARC ein &#8220;Muss&#8221; und die Erfüllung einer Segelambition. Innerhalb der Flotte gibt es Skipper und Crewmitglieder, die sagen, dass sie &#8216;die ARC machen&#8217;, um ihre Kräfte mit den Elementen zu messen. Sie wollen eine Erfahrung machen, die ihr Leben verändert, und daraus als sicherere, stärkere und bessere Menschen hervorgehen, die neue und lebenslange Freundschaften geknüpft haben.</p>
<p>Las Palmas, der Startort für die ARC, ist eine moderne geschäftige Stadt, die sich um einen der größten Häfen Spaniens entwickelt hat. Während der letzten zwei Jahrzehnte haben sich in der Stadt zwei klar voneinander abgegrenzte Bereiche gebildet: Der Hafen im Norden und die Altstadt im Süden. Der Yachthafen liegt am südlichen Ende des Hafens, genau zwischen der Vegueta und dem Park Santa Catalina. In den vergangenen Jahren wurde der Yachthafen ständig erweitert: Es gibt neue Pontons, neue Duschen und seit 1996 einen schwimmenden Wellenbrecher. Diese Verbesserungen sind zum Grossteil der ARC zu verdanken, der die Hafenbehörde am Südende der Marina ein festes Büro errichtet hat. Anlässlich der fünften ARC wurden Palmen im Hafen angepflanzt. Seitdem sind mehr und mehr Palmen dazugekommen, so dass der Hafen inzwischen seinem Namen Ehre macht.</p>
<p>Das Ziel St. Lucia gilt als die Perle der Karibik, da es unter all den traumhaften Inseln eine der schönsten ist. Wahrzeichen von St. Lucia sind die hoch emporragenden Pitons und die landumschlossene Marigot Bay, in der die britische Flotte sich angeblich vor den Franzosen während der napoleonischen Kriege versteckte. Um die Herrschaft über St. Lucia stritten sich die Franzosen und Briten, bis letztere 1814 ihren Anspruch durchsetzten. 1979 erlangte St. Lucia die Unabhängigkeit. Die Kultur der Insel ist eine einzigartige Mischung aus französischen, englischen und afrikanischen Einflüssen, wobei der französische Einfluss sich in den einheimischen Dialekten und Ortsnamen niedergeschlagen hat.</p>
<p>Rodney Bay, die Bucht im Norden von St. Lucia, ist das größte Yachtzentrum der Insel. Bei allen Veranstaltungen von World Cruising wird hier ein Landfall gemacht. In der Rodney Bay Marina, wo sämtliche Serviceeinrichtungen vorhanden sind und die in einer gut geschützten Lagune liegt, werden Segler immer freundlich empfangen.</p>
<p>Viele Boote berichten in ihrer Muttersprache von ihren Abenteuern an Land und auf See (Daily Logs), so dass Freunde, Familie und Segelinteressierte am Unternehmen teilhaben können. Natürlich hat die ARC auch eine Facebook-Seite: facebook.com/arcrally und ist auch bei: http://twitter.com unter @arcrally zu finden. Bis zum offiziellen Ende der Rallye am 17. Dezember wird es sicherlich noch jede Menge amüsante und informative Beiträge geben. Wir berichten darüber.</p>]]></content:encoded>
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		<title>DGzRS: Zwischenbilanz der Seenotretter</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 05:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Seenot/Havarie]]></category>

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		<description><![CDATA[1291 Menschen aus Seenot gerettet und aus Gefahr befreit.
In den ersten zehn Monaten des Jahres 2011 ist die Rettungsflotte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) 1958 Mal im Einsatz (2010: 1891 Einsätze) gewesen. Dabei haben die DGzRS-Besatzungen 1291 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit (2010: 1058).
Von Januar bis Oktober 2011 wurden von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1291 Menschen aus Seenot gerettet und aus Gefahr befreit.</p>
<p><span id="more-14559"></span>In den ersten zehn Monaten des Jahres 2011 ist die Rettungsflotte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) 1958 Mal im Einsatz (2010: 1891 Einsätze) gewesen. Dabei haben die DGzRS-Besatzungen 1291 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit (2010: 1058).</p>
<p>Von Januar bis Oktober 2011 wurden von den Besatzungen der 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in Nord- und Ostsee<br />
• 53 Menschen aus Seenot gerettet,<br />
• 1238 Menschen aus drohender Gefahr befreit,<br />
• 383 Mal erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland transportiert,<br />
• 58 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,<br />
• 896 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie<br />
• 487 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.</p>
<p>In vielen Fällen griffen die Seenotretter frühzeitig ein und begrenzten so Schäden bereits im Vorfeld. Zudem sind sie 2556 Mal in ihren Revieren zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten auf Kontrollfahrt gegangen.</p>
<p>Erneut registrierten die Besatzungen der DGzRS in diesem Jahr häufiger kräftige und kurze Starkwind- und Sturmperioden – mit entsprechend vielen Einsätzen. So rettete der Seenotkreuzer EUGEN im Mai vor Rügen in einem fast zehnstündigen Einsatz 17 Angler, deren Kutter bei Windstärke sechs und zwei Meter hohen Wellen manövrierunfähig trieb. Ende Juli, ferner am letzten Augustwochenende und erneut Mitte September waren jeweils mehrere Rettungseinheiten in heftigen Gewittern mit Stark¬regen und schweren Sturmböen bis 100 km/h Windgeschwindigkeit stunden¬lang im Einsatz.</p>
<p>Doch nicht nur das Wetter forderte die Seenotretter. Im Februar stürzte in der Außenjade ein Mann auf einem Saugbagger in eine Luke und verletzte sich schwer, ein See¬notkreuzer barg ihn ab. Im März fiel ein Offshore-Ausbilder vor Cuxhaven über Bord, per Tochterboot erreichten die Seenotretter den Schiffbrüchigen. In gleich drei Fällen ersparten die Seenotretter zwischen Ende August und Anfang Oktober insgesamt über 320 Passagieren festgekommener Ausflugsschiffe unangenehme Nächte in den Wattengebieten vor Hooksiel sowie zwischen Amrum und Sylt. Zu den wohl schönsten Einsätzen gehörte die Geburt eines gesunden Jungen an Bord eines Seenotkreuzers Ende Oktober.</p>
<p>Wesentliche Unterstützung erfuhren die Seenotretter durch ihren ehrenamtlichen „Bootschafter“, den renommierten Schauspieler Uwe Friedrichsen. Er hat mit großem Engagement die Arbeit der DGzRS begleitet. Sein Nachfolger für 2012 wird der Schriftsteller und Erfolgsautor Frank Schätzing „Der Schwarm“, „Limit“ …).</p>
<p>Zu den Höhepunkten aus Sicht der Seenotretter im zu Ende gehenden Jahr zählt die Indienststellung eines neuen 20-Meter-Seenotkreuzers für die Station Büsum. Sandra Carstensen, Frau des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen, taufte das Schiff Mitte August auf den Namen THEODOR STORM. Auch im kommenden Jahr soll die Modernisierung der Rettungsflotte fortgesetzt werden. Für die Station Sassnitz ist ein neuer 36,5 Meter langer Seenotkreuzer vorgesehen. Diese Einheit befindet sich zurzeit auf der Fassmer-Werft an der Unterweser im Bau und soll die dann 34 Jahre alte WILHELM KAISEN ablösen.</p>
<p>Auf seine letzte und besonders spektakuläre Reise ging im Frühjahr 2011 der ausgemusterte Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER. Von Fehmarn aus erreichte er über Hamburg, Bremerhaven und den Rhein Ende Mai Speyer. Im dortigen stark frequentierten „Technik Museum“ (ca. 650.000 Besucher pro Jahr) ist er seit September 2011 der Öffentlichkeit als Exponat zugänglich; nicht zuletzt um auch fernab der Küsten für das Seenotrettungswerk zu werben und weitere Förderer für die DGzRS zu gewinnen, deren Arbeit ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen getragen wird und die deshalb auf die Unterstützung der breiten Bevölkerung angewiesen ist.</p>
<p>Hinsichtlich des Sammlungserlöses hofft die DGzRS zum Jahreswechsel auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen wie im Jahr 2010 (rund 18 Mio. Euro). Seit Mitte Oktober wendet sich das Seenotrettungswerk wieder verstärkt an die Öffentlichkeit, um über seine Arbeit zu informieren und die Menschen im ganzen Land um Unterstützung zu bitten. Bis in den Dezember hinein sind rund 5.000 Plakate an publikumsintensiven Plätzen in etwa 50 Städten ausgehängt – mietfrei für die Seenotretter. Die Stellflächen für das großformatige Bild mit dem Titel „Bei uns geht Ihre Spende garantiert nicht unter“ hat die awk Außen-werbung GmbH der DGzRS kostenlos zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Spendern, Freunden und allen Interessierten bietet die DGzRS auch 2012 wieder die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der Leistungsfähigkeit des deutschen Seenot-rettungswerks zu machen. Erneut findet am letzten Sonntag im Juli, somit am 29. Juli 2012, der „Tag der Seenotretter“ auf zahlreichen Rettungsstationen und in der Zentrale in Bremen statt.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Messe hanseboot beruft Wirtschaftsbeirat</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 05:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>

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		<description><![CDATA[Positionierung im Wassersport-Bereich soll gestärkt werden.
Die hanseboot Hamburg hat einen Wirtschaftsbeirat berufen, der sich im Rahmen der 52. Internationalen Bootsmesse Hamburg (29. Oktober bis 6. November 2011) auf dem Hamburger Messegelände traf. Ziel des Beirates ist die Sicherung und Stärkung der hanseboot sowie der Ausbau ihrer Positionierung als führende Expertenmesse im Wassersport-Bereich in Nord-Europa. Insbesondere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Positionierung im Wassersport-Bereich soll gestärkt werden.</p>
<p><span id="more-14555"></span>Die hanseboot Hamburg hat einen Wirtschaftsbeirat berufen, der sich im Rahmen der 52. Internationalen Bootsmesse Hamburg (29. Oktober bis 6. November 2011) auf dem Hamburger Messegelände traf. Ziel des Beirates ist die Sicherung und Stärkung der hanseboot sowie der Ausbau ihrer Positionierung als führende Expertenmesse im Wassersport-Bereich in Nord-Europa. Insbesondere soll er die Hamburg Messe und Congress GmbH in branchenspezifischen Belangen und ihrer Ausrichtung sowie Zukunftsgestaltung beraten und in ihrer Bewerbung im In- und Ausland unterstützen. Die Beiratstreffen werden künftig zweimal jährlich stattfinden; die Amtsdauer des Beirates beträgt zwei Jahre.</p>
<p>Mitglieder des hanseboot Wirtschaftsbeirates (alphabetisch):<br />
Torsten Conradi, Partner, judel/vrolijk &amp; co – engineering gmbh<br />
Peter Frisch, Inhaber, Peter Frisch GmbH<br />
Jonas Göthberg, Verkaufsleiter, Nimbus Boats AB<br />
Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer, Deutscher Boots- und Schiffbauer-Verband e.V.<br />
Michael Schmid, Hanse Yachts AG<br />
Niels Thomsen, Vertriebsleiter, X-Yachts A/S<br />
Dr. Martin Wilhelmi, Inhaber, Martin Wilhelmi Medien<br />
Dr. Reinhard Christian Zinkann, Geschäftsführer, Miele &amp; Cie. GmbH &amp; Co.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wassersport: ADAC Stützpunktnetz erweitert</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 05:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen/Marina]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei neue Marinas in Frankreich und Italien aufgenommen.
Das ADAC Stützpunktnetz wird um drei Marinas erweitert. Zwei davon liegen in Frankreich im Burgund und die dritte neue Marina befindet sich in Süditalien. Damit erhalten ADAC Mitglieder jetzt in 67 Marinas in acht europäischen Ländern bis zu 20 Prozent Ermäßigung auf Liegeplatzgebühren und technische Einrichtungen.
Detaillierte Informationen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei neue Marinas in Frankreich und Italien aufgenommen.</p>
<p><span id="more-14473"></span>Das ADAC Stützpunktnetz wird um drei Marinas erweitert. Zwei davon liegen in Frankreich im Burgund und die dritte neue Marina befindet sich in Süditalien. Damit erhalten ADAC Mitglieder jetzt in 67 Marinas in acht europäischen Ländern bis zu 20 Prozent Ermäßigung auf Liegeplatzgebühren und technische Einrichtungen.</p>
<p>Detaillierte Informationen zu den neuen ADAC Marinas „H2O“ in St. Jean de Losne und „Port Royal“ in Auxonne in Frankreich sowie zu der „Marina di Policoro“ in Süditalien finden Sie im digitalen Marinaführer über ADAC Maps. Freizeittipps, Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Wetter sind ebenso abrufbar wie beispielsweise Tankstellen, Autovermietungen oder Krankenhäuser in der Nähe der Marina.</p>
<p>Mit über 1.600 Häfen in 20 europäischen Ländern im digitalen Marinaführer werden Törn-Planungen zum Kinderspiel und Handbücher oftmals überflüssig. Die Daten sind mittels Bordcomputer, Smartphone oder iPad auch während der Reise abrufbar.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Untersuchungen zum Wachstum des Wattenmeers</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/10/29/untersuchungen-zum-wachstum-des-wattenmeers/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter/Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum mischt sich das Wattenmeer nicht mit der offenen See?
Auch in Mitteleuropa gibt es Wildnis: Das Wattenmeer ist weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand erhalten, es ist das vogelreichste Gebiet Europas und Deutschlands bedeutendster Naturraum. Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen haben ihre Wattenmeeranteile als Nationalparks und Biosphärenreservate ausgewiesen.
Das Zusammenspiel von Ebbe und Flut sorgt seit Jahrtausenden für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum mischt sich das Wattenmeer nicht mit der offenen See?</p>
<p><span id="more-14449"></span><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Wattenmeer-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-14450" title="Wattenmeer -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Wattenmeer-web-300x148.jpg" alt="" width="180" height="89" /></a>Auch in Mitteleuropa gibt es Wildnis: Das Wattenmeer ist weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand erhalten, es ist das vogelreichste Gebiet Europas und Deutschlands bedeutendster Naturraum. Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen haben ihre Wattenmeeranteile als Nationalparks und Biosphärenreservate ausgewiesen.</p>
<p>Das Zusammenspiel von Ebbe und Flut sorgt seit Jahrtausenden für das Bestehen der Wattflächen in der Nordsee. Ausschlaggebend ist der Transport von Sedimenten im Meerwasser. Dr. Götz Flöser vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und Prof. Hans Burchard vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde untersuchen, welche Prozesse den Schwebstofftransport steuern und warum das Watt seit Jahrtausenden Bestand hat. Auf einer Messkampagne im Jahr 2011 vor Spiekeroog nahmen die beiden Küstenforscher und ihr Forscherteam neue Daten auf, um das Bild über die steuernden Prozesse im Wattenmeer zu vervollständigen.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Deutsche_Bucht-Luft.jpg" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-14452 alignright" title="Deutsche_Bucht Luft" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Deutsche_Bucht-Luft-231x300.jpg" alt="" width="139" height="180" /></a>Ein Blick auf die Nordsee im Satellitenbild zeigt: das Wasser im Wattenmeer ist trübe, das Wasser des offenen Meeres ist klar. Getrübt wird das Wattenmeer durch Sedimente, also Bodenpartikel und organische Teilchen wie zum Beispiel abgestorbene Algen. Warum mischt sich das Wattenmeer nicht mit der offenen See? Es gibt Prozesse, die dem Abströmen der Schwebstoffe aus dem Watt ins offene Meer entgegenwirken. Dr. Götz Flöser vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und Prof. Hans Burchard vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde sind sich sicher: das Geheimnis liegt im Unterschied zwischen Ebb- und Flutstrom. Der Flutstrom transportiert mehr Schwebstoffe in das Wattenmeer als der Ebbstrom wieder hinausbringt. Seit 2006 untersuchen die beiden Küstenforscher dieses Phänomen. Die bisherigen Messungen vor der Nordseeinsel Sylt festigen ihre These.</p>
<p>Wattenmeere entstehen in gemäßigten Breiten überall dort, wo das Meer sanft abfallende Flächen im Rhythmus der Gezeiten überflutet. Das flache Wasser des Wattenmeeres unterscheidet sich vom offenen Meer durch einen geringeren Salzgehalt, der durch Regen und Zuflüsse verursacht wird. Außerdem ist das Wattenmeerwasser im Sommer wärmer und im Winter kälter als das Nordseewasser. Das salzärmere Wasser der Wattflächen hat eine geringere Dichte als das Wasser der Nordsee und ist somit leichter. Dr. Götz Flöser und Prof. Hans Burchard haben den Einfluss dieses Dichteunterschiedes auf den Ebb- und Flutstrom und den Schwebstofftransport zwischen Wattenmeer und offener See untersucht.</p>
<p>Mit dem Ebbstrom schiebt sich das leichtere Wasser der Watten über das Wasser der offenen See. Es entsteht eine Schichtung des Wassers. Setzt der Flutstrom ein, geschieht genau das Gegenteil. Mit dem Flutstrom schiebt sich das schwerere Wasser der offenen See über das Wattenmeer. Dann kommt es jedoch nicht zu einer Schichtung, sondern zu einer Durchmischung des Wassers, da das schwerere Wasser nach unten sinkt. Bei Ebbe schichtet sich das Wasser, bei Flut wird es durchmischt. Wegen der Durchmischung und der dadurch wirkenden Kräfte werden Schwebstoffe vom Grund aufgewirbelt und mit dem Flutstrom Richtung Küste transportiert. Dort lagern sie sich ab. Setzt der Ebbstrom ein, strömt wieder nur die obere, leichte Wasserschicht zur offenen See. Die abgelagerten Schwebstoffe bleiben liegen. Computersimulationen bestätigen den Einfluss der Dichteunterschiede auf den Schwebstofftransport. Wird der Dichteunterschied nicht in die Modellen einbezogen, ist keine erhöhte Sedimentablagerung im Watt zu erkennen.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Ludwig_Prandtl-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-14451" title="Ludwig_Prandtl -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Ludwig_Prandtl-web-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>Weitere Messungen sollen das Bild über die Dynamik der Schwebstoffe im Wattenmeer vervollständigen. Ein Team aus 15 Wissenschaftlern vom Institut für Küstenforschung und dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung hat dazu das Meer mit dem Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ vor Spiekeroog untersucht. Dort wurde die Verteilung von Schwebstoffen, der Salzgehalt und die Turbulenzen im Wasser gemessen, um die grundlegenden physikalischen Prozesse des Sedimenthaushaltes im Wattenmeer zu erfassen. Der gesamte Wasserkörper soll so gut wie möglich charakterisiert werden. Die Auswertung der Daten kann außerdem Rückschlüsse auf die Wasserqualität oder Szenarien zu Verschiebungen von Sandbänken und Fahrrinnen zulassen. Für die Küstenbehörden in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind das grundlegende Informationen zur Überwachung des Ökosystems Wattenmeer.</p>
<p>Quelle: Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unter Segeln zur Abiturprüfung</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/10/25/unter-segeln-zur-abiturprufung/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 06:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog präsentiert sich erstmals auf der hanseboot.
Ob im schuleigenen Jollenkreuzer, Katamaran oder Plattbodenschiff – Segeln für Anfänger und Fortgeschrittene findet seinen festen Platz im Schulalltag der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog. Auf der hanseboot stellt die Schul- und Internatsleitung ihre Segelprojekte vor.
„Führungsstärke und vorausschauende Aufmerksamkeit werden beim Segeln trainiert“, so Schulleiter Florian Fock, der am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/HSHSSeegang12-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-14412" title="HSHSSeegang12 -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/HSHSSeegang12-web-300x210.jpg" alt="" width="65" height="46" /></a>Die Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog präsentiert sich erstmals auf der hanseboot.</p>
<p><span id="more-14411"></span>Ob im schuleigenen Jollenkreuzer, Katamaran oder Plattbodenschiff – Segeln für Anfänger und Fortgeschrittene findet seinen festen Platz im Schulalltag der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog. Auf der hanseboot stellt die Schul- und Internatsleitung ihre Segelprojekte vor.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/JugendsegelnLietz12-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-medium wp-image-14413" title="JugendsegelnLietz12 -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/JugendsegelnLietz12-web-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>„Führungsstärke und vorausschauende Aufmerksamkeit werden beim Segeln trainiert“, so Schulleiter Florian Fock, der am zweiten Wochenende auf der Messe sein wird und gern mit Interessenten ins Gespräch kommen möchte. Auch und gerade weil der Leistungsdruck an Schulen immer höher würde, müsse Zeit für Persönlichkeitsbildung bleiben. „Freude am Lernen ergibt sich dann von selbst“, so Fock.</p>
<p>Auf der Nordseeinsel Spiekeroog stellt das Wattenrevier für die etwa 90 Internatsschüler und Mitarbeiter eine seglerische Herausforderung dar. Im Winter ist Zeit, die schuleigenen Boote in der Bootswerkstatt für die nächste Saison zu überarbeiten.</p>
<p>Das sportliche Segeln findet im Abitur seinen Höhepunkt: als Teil des niedersächsischen sportlichen Schwerpunkts zählt die Segelprüfung für die Abiturnote. Trainingsmöglichkeiten gibt es vor Ort genug, der wichtigste Wettkampf ist die alljährliche Pfingstregatta.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/HighSeasHighSchoolKuba-web.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-14414" title="HighSeasHighSchoolKuba -web" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/HighSeasHighSchoolKuba-web-300x203.jpg" alt="" width="180" height="122" /></a>Ein seglerisches Abenteuer ist das Projekt „High Seas High School – das segelnde Klassenzimmer“. 26 Schüler der 10. Klasse sind 6 Monate gemeinsam auf einem Großsegler unterwegs. Der diesjährige 19. Törn dieses Projekts ist gerade in Hamburg gestartet und auf dem Weg in die Karibik; an Bord werden Seemannschaft, aber auch die klassischen Schulfächer unterrichtet.</p>
<p>Auf der internationalen Bootsmesse hanseboot 2011 in Hamburg ist die Hermann Lietz-Schule Spiekeroog jeweils Samstag/Sonntag beim Stand des niedersächsischen Seglerverbands, Halle A4, zu finden. Am 12.11. findet außerdem ein Tag der offenen Tür auf Spiekeroog statt. Anmeldungen sind unter 04976/91000 möglich</p>
<p>Hermann Lietz-Schule Spiekeroog<br />
Staatlich anerkanntes Gymnasium<br />
mit Internat in freier Trägerschaft<br />
Telefon: (0 49 76) 91 00 &#8211; 0<br />
<a href="sekretariat@hl-schule.de">sekretariat@hl-schule.de</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Marketingoffensive Wassertourismus Deutschland</title>
		<link>http://www.mediamaritim.de/blog/2011/10/23/marketingoffensive-wassertourismus-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 05:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>

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		<description><![CDATA[Spitzenverbände von Wassersport und Tourismus trafen sich in Rostock.
Ein zentrales Thema einer Veranstaltung der Spitzenverbände im Wassersport und Tourismus in der Yachthafenresidenz Hohe Düne war das Thema von Chancen für den Wassertourismus in Deutschland. Es wurde zu der Marketingoffensive „Wassertourismusdestination Deutschland&#8221; beraten. „Damit sitzen alle Wassersportverbände und Tourismusorganisationen in einem der modernsten Yachthäfen, dem ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spitzenverbände von Wassersport und Tourismus trafen sich in Rostock.</p>
<p><span id="more-14390"></span>Ein zentrales Thema einer Veranstaltung der Spitzenverbände im Wassersport und Tourismus in der Yachthafenresidenz Hohe Düne war das Thema von Chancen für den Wassertourismus in Deutschland. Es wurde zu der Marketingoffensive „Wassertourismusdestination Deutschland&#8221; beraten. „Damit sitzen alle Wassersportverbände und Tourismusorganisationen in einem der modernsten Yachthäfen, dem ersten Fünf-Sterne-Sportboothafen Deutschlands, an einem Tisch um gemeinsame Marketingziele abzustecken&#8221;, sagt Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Der Landestourismusverband hatte Ende April dieses Jahres die Federführung beim Bundesprojekt „Verbesserung des Marketings für den Wassertourismus in Deutschland&#8221; übernommen. Dafür werden vom Bund 250.000 Euro bereitgestellt.</p>
<p>Verantwortlich für das Projekt sind Bundeswirtschafts- und Bundesverkehrsministerium, mit der Koordinierung einzelner Maßnahmen wurde der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern beauftragt. Weitere Partner sind unter anderem der Deutsche Tourismusverband, der Bundesverband für Wassersportwirtschaft, die Tourismusorganisationen der beteiligten Bundesländer und der Deutsche Olympische Sportbund.</p>
<p>Wichtigstes Ziel des Treffens in Rostock-Warnemünde war die Festlegung der Kerninhalte der Qualitätsstrategie für den Wassertourismus in Deutschland, einem Markt, der derzeit noch von unterschiedlichen Qualitätsstandards in den Wassersportregionen gekennzeichnet ist. Darüber hinaus wurde der gemeinsame Messeauftritt auf der &#8220;boot&#8221; Düsseldorf vom 21. bis 29. Januar 2012 final verabredet. Weitere Schwerpunkte der Gespräche lagen in der Festlegung der Inhalte der mehrsprachigen Internetpräsentation, die zur &#8220;boot&#8221; Düsseldorf an den Start gehen soll, sowie der Entwicklung des Praxisleitfadens Wassertourismus, in dem für Unternehmen, Verbände und wassertouristische Anbieter Möglichkeiten der Vermarktung, Investition, Qualitätssicherung und Zusammenarbeit anschaulich dargestellt werden sollen.</p>
<p>Zum Wassertourismus zählen unter anderem Segeln, Motorbootfahren, Kanu, Boots-Chartertourismus, Surfen, Wasserski, Tauchen, Angeln, maritime Großveranstaltungen und Museen sowie die Fahrgast- und Traditionsschifffahrt. Auf der Basis unterschiedlicher Studien wird das Marktvolumen deutscher Wassertouristen auf 20 Millionen geschätzt. Das sind Gäste, die sich während ihres Urlaubs zumindest zeitweise auf dem Wasser bewegen. Rund zwei Millionen Wassersportler sind in Vereinen organisiert.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Segel setzen für saubere Meere</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 06:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsame Initiative von NABU und DSV.
Umweltschutz ja bitte, Bürokratie nein danke. Mit diesem Leitgedanken setzt sich der Deutsche Segler-Verband für die Ausübung des Wassersports im Einklang mit der Natur ein. Der Verband fördert mit zahlreichen Aktivitäten den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
&#8220;Segel setzen für saubere Meere&#8221; &#8211; das ist das Motto für den NABU und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsame Initiative von NABU und DSV.</p>
<p><span id="more-14364"></span>Umweltschutz ja bitte, Bürokratie nein danke. Mit diesem Leitgedanken setzt sich der Deutsche Segler-Verband für die Ausübung des Wassersports im Einklang mit der Natur ein. Der Verband fördert mit zahlreichen Aktivitäten den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.</p>
<p>&#8220;Segel setzen für saubere Meere&#8221; &#8211; das ist das Motto für den NABU und den Deutschen Segler-Verband (DSV) zum Auftakt einer gemeinsamen Initiative für einen naturverträglichen Umgang mit den Meeren.</p>
<p>Es ist aber auch der Untertitel eines im September 2011 veröffentlichten NABU-Faltblattes zum Thema Abfälle im Meer. Das Faltblatt wurde mit Unterstützung des DSV im Rahmen des Förderprojektes &#8220;Meere ohne Plastik&#8221; entwickelt.</p>
<p>Der informative Flyer &#8220;Müll voraus &#8211; Segel setzen für saubere Meere&#8221; führt ein in die Problematik der verschmutzten Ozeane, zeigt aber auch, wie sich Naturschützer und Segler seit Jahren für den Erhalt der marinen Lebensräume einsetzen.</p>
<p>Es werden relevante gesetzliche Bestimmungen und bekannte Umweltinitiativen im Wasserport vorgestellt, aber auch ganz konkrete Handlungsoptionen gegeben.</p>
<p>Das Faltblatt steht unter <a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/meeresschutz/flyer_segler_web.pdf">https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/meeresschutz/flyer_segler_web.pdf</a> zum Download bereit, oder kann über die DSV-Geschäftsstelle, Abteilung Recht, Gründgensstraße 18, 22309 Hamburg, Tel. 040-632009-0, angefordert werden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Rainbow Warrior III setzt Segel mit Gleistein</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 05:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Firmen]]></category>
		<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Kampagnenschiff von Greenpeace startet mit modernster Ausrüstung.
Die Rainbow Warrior III ist im Rahmen der Schiffstaufe auf der Fassmer Werft in Berne bei Bremen an Greenpeace übergeben worden. Mit einer Länge von 58 m und zwei 50 m hohen Aluminiumriggs in A-Mast-Form ist die dritte Rainbow Warrior die erste ihres berühmten Namens, die nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Kampagnenschiff von Greenpeace startet mit modernster Ausrüstung.</p>
<p><span id="more-14345"></span>Die Rainbow Warrior III ist im Rahmen der Schiffstaufe auf der Fassmer Werft in Berne bei Bremen an Greenpeace übergeben worden. Mit einer Länge von 58 m und zwei 50 m hohen Aluminiumriggs in A-Mast-Form ist die dritte Rainbow Warrior die erste ihres berühmten Namens, die nicht durch Umbau eines älteren Schiffs entstand, sondern eigens für ihre Bestimmung konstruiert wurde.</p>
<p>Im Einsatz für Umweltschutz und Nachhaltigkeit wird das hochmodern ausgestattete Schiff mit einer Gesamt-Segelfläche von 1.300 qm in der Regel mit dem Wind als Hauptantrieb unterwegs sein, bei Bedarf steht zusätzlich eine kräftige Motorisierung zur Verfügung. Der bekannte, erstklassige niederländische Spezialist Rondal hatte die Ehre, die neueste Auflage der Rainbow Warrior III mit der innovativen Riggkonstruktion auszustatten – seine Wahl für alles laufende Gut an Bord fiel dabei auf Gleistein Ropes.</p>
<p>Die Taufe der Rainbow Warrior III trifft zusammen mit dem 40. Jahrestag der Gründung von Greenpeace, markiert aber auch den Aufbruch in eine neue Ära für weltweites Umweltbewusstsein. Thomas Schlätzer, Geschäftsführer von Gleistein Ropes, ist sehr erfreut, dass das Flaggschiff seine Mission zur Förderung von Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Umweltbewusstsein mit Tauwerk von Gleistein antritt: „Es ist ein Stolz erfüllender Moment, zu sehen, dass unsere Seile vom Start weg mit an Bord des neuen Greenpeace Flaggschiffs sind. Und es ist auch der passende Tag, um darüber nachzudenken, was wir für die Umwelt tun können. Man muss das ganze Bild betrachten und sich immer wieder daran erinnern, dass jeder mit seinem Handeln etwas bewirkt. Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung als Industrieunternehmen bewusst und das nehmen wir sehr ernst. Unser Beitrag ist natürlich nicht nur auf indirekte Engagements, wie die Ausrüstung der neuen Rainbow Warrior, beschränkt. Ein aktuelles Beispiel ist die Vertragsunterzeichnung mit dem unabhängigen Ökostromanbieter LichtBlick, der uns künftig mit 100 % erneuerbarer Energie beliefert. Wir hoffen, dass mit dem heutigen Signal auch die Botschaft für ein globales Umweltbewusstsein und entsprechendes Handeln einen entscheidenden Schritt vorankommt.“</p>
<p>Über Gleistein Ropes</p>
<p>Gleistein stellt seit 1824 Tauwerk her und ist der älteste industrielle Familienbetrieb in Bremen. Zusammen mit dem Werk Trencin (Slowakei) verfügt das Unternehmen über zwei der international modernsten Produktionsbetriebe zur Herstellung von Tauwerk mit insgesamt über 17.000 qm Produktionsfläche. Moderne Chemiefasern, anspruchsvolle Konstruktionen und richtungweisende Seilveredelungstechniken bieten das gewisse „Mehr&#8221; an Qualität und Kundennutzen. Gleistein bietet seinen Kunden einen kompletten Service, unterstützt sie mit Know-how und hilft bei der Wahl des richtigen Seils. Gebrauchsfertige Konfektionierung der Produkte, Durchführung von Auftragstests und die Entwicklung von Speziallösungen vervollständigen das Angebot von Gleistein.</p>
<p>Mehr Informationen unter<br />
<a href="http://www.gleistein.com/">www.gleistein.com/</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Seenotkreuzer frei zum Entern</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 06:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duscha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Institution/Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Museum/Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Technik Museum Speyer mit neuer Attraktion: Seenotkreuzer ist jetzt begehbar.
Tausende Ausstellungsstücke der Technikgeschichte warten darauf, entdeckt zu werden: Neben einem original BURAN Space Shuttle als Mittelpunkt von Europas größter Raumfahrtausstellung, begehbare Flugzeuge wie eine Boeing 747 oder das voll zugängliche U-Boot U9 sowie Autos sämtlicher Artkönnen erkundet werden. Als neue Attraktion ist jetzt auch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Technik Museum Speyer mit neuer Attraktion: Seenotkreuzer ist jetzt begehbar.</p>
<p><span id="more-14208"></span>Tausende Ausstellungsstücke der Technikgeschichte warten darauf, entdeckt zu werden: Neben einem original BURAN Space Shuttle als Mittelpunkt von Europas größter Raumfahrtausstellung, begehbare Flugzeuge wie eine Boeing 747 oder das voll zugängliche U-Boot U9 sowie Autos sämtlicher Artkönnen erkundet werden. Als neue Attraktion ist jetzt auch der Seenotkreuzer John T. Essberger zur Entdeckung begehbar.</p>
<p><a href="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/EssbSpeyerEroeff800x600.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-14212" title="EssbSpeyerEroeff800x600" src="http://www.mediamaritim.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/EssbSpeyerEroeff800x600-300x199.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>Einer der größten Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist nun fernab der Küste im „Technik Museum Speyer“ für Besucher zugänglich: Museumsleiter Hermann Layher und DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder gaben John T. Essberger am Mittwoch, 5. Oktober 2011, gemeinsam zur Besichtigung frei.</p>
<p>Gut vier Monate nach Abschluss der Aufsehen erregenden Überführung des 44 Meter langen Schiffes von der Ostsee nach Rheinland-Pfalz sind nun nahezu alle Bereiche an Bord für Besucher geöffnet. Fast alles ist noch an seinem Platz, so als könnte der Seenotkreuzer jederzeit wieder zum Einsatz auslaufen, stünde er nicht seit Ende Mai hoch und trocken in Speyer.</p>
<p>In den vergangenen Monaten hat die Museumsmannschaft rein Schiff gemacht und die John T. Essberger Stück für Stück für die Besucher hergerichtet: Mutterschiff und Tochterboot erhielten einen neuen Anstrich. Alle während der Überführung getrennt transportierten Ausrüstungsteile sind wieder an ihrem Platz.</p>
<p>Von der Brücke über das Bordhospital und die Kammern der Rettungsmänner bis zum Maschinenraum erhalten die Besucher Eindrücke vom Alltag an Bord. Besonders gut nachzuempfinden ist das Tochterboot-Prinzip: Elsa ragt, an Ketten hängend, ein Stück aus der geöffneten Heckwanne des Seenotkreuzers heraus.</p>
<p>Zeitgleich zur Eröffnung seines neuesten Exponats gibt das Museum das Buch „Seenotkreuzer auf seiner letzten Reise“ heraus. Es enthält Texte und Fotos der Website www.kurs-speyer.de, mit der die DGzRS während der Überführung tagesaktuell über den Transport berichtet hatte. Das Buch ist zum Preis von 6,95 Euro (inkl. ein Euro zugunsten der DGzRS) im Museum und in dessen Onlineshop <a href="http://(shop.technik-museum.de">(shop.technik-museum.de</a>) erhältlich. Ein Film über die letzte Reise der John T. Essberger ist in Vorbereitung.</p>
<p>Förderer der DGzRS bekommen im „Technik Museum Speyer“ Rabatt: Erwachsene wie Kinder zahlen für den Museumseintritt zwei und für das IMAX-Filmtheater einen Euro weniger als regulär. Das Kombiticket ist jeweils 1,50 Euro günstiger. Die Rabatte werden auch auf die günstigeren Gruppentarife angerechnet.</p>
<p>Nach 36 Dienstjahren mit rund 2.000 Einsätzen hatte die John T. Essberger im Mai dieses Jahres ihre letzte Reise angetreten (<a href="http://www.mediamaritim.de/blog/2010/05/22/seenotkreuzer-wird-technisches-denkmal/#more-7160">www.mediamaritim.de/blog/2010/05/22/seenotkreuzer-wird-technisches-denkmal/#more-7160</a>). Von Großenbrode bei Fehmarn bis in den Duisburger Außenhafen war der Seenotkreuzer auf eigenem Kiel unterwegs. Aufgrund des unvorhersehbar extremen Niedrigwassers des Rheins hatten Transportexperten den Seenotkreuzer dort auf einen flachgehenden Schwimmponton verladen. Am 29. Mai 2011, auf den Tag genau 146 Jahre nach Gründung der DGzRS, hatte der Transport seinen Abschluss gefunden.</p>]]></content:encoded>
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