mediamaritim internationalNeues aus der Welt des WassersportsJobbörseVideosBücherMaritimes Antiquariat
Mediamaritim international
Emo

Die Augen ständig auf dem Rückspiegel

31.03.2009 | Regatta

Freizeitsegeln vor der brasilianischen Küste.

Im Portimao Global Ocean Race sank die durchschnittliche Geschwindigkeit für die Flotte, denn der Wind wehte sehr unterschiedlich stark, es war mehr Freizeitsegeln als Regattasegeln, wie es Boris Herrmann auf Beluga Racer ausdrückte. So kommen die Boote nur mit etwa fünf Knoten Geschwindigkeit dem Ziel näher, das für Beluga Racer nur noch etwa 340 Meilen entfernt ist.

Frustration gab es auch bei dem belgischen Solo-Segler Michel Kleinjans auf Open 40 Roaring Forty, der besten Tagesergebnissen in eine Flaute geraten ist, die ihn nur ganz langsam Richtung Norden bringt: „seit Sonntag habe ich fast zwei Meilen Strömung gegen mich und nur ganz wenig Wind, das Boot bewegt sich kaum nach vorn.“

Aus einer kontrollierten Defensive heraus wollen Boris Herrmann und Felix Oehme die „Beluga Racer“ als erstes Zweihand-Boot vor der gehandicapten „Desafio Cabo de Hornos“ und „Team Mowgli“ über die Ziellinie im brasilianischen Ilhabela bringen.

Das frühsommerliche Wetter mit blauem Himmel und knapp 30 Grad hat den Wind zuletzt konstant fern gehalten, doch jetzt sind die Bedingungen vorübergehend gut für angenehmes Segeln, wenn auch eher Freizeit-, weniger Regattastil. Viele kleine lokale Einflüsse lassen von einer kräftigen Brise bis zur Flaute alles zu – auch für die kommenden Tage. Die erwartete Ankunftszeit liegt nach gegenwärtigem Stand bei Mittwoch, 1. April oder früher Morgen am Donnerstag, 2. April.

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0

Kommentar abgeben