mediamaritim internationalNeues aus der Welt des WassersportsJobbörseVideosBücherMaritimes Antiquariat
Mediamaritim international
Emo

Jessica Watson will nicht aufgeben

29.09.2009 | Personality

Australierin will immer noch jüngste Weltumseglerin werden.
Nicht einmal bis zur Startlinie ihrer geplanten Weltumsegelung hatte es die 16-jährige Jessica Watson vor drei Wochen geschafft, als sie von einem chinesischen Tanker fast überfahren worden wäre (www.mediamaritim.de/blog/rekorde/schnelles-ende-einer-weltumsegelung/#more-4045).
Bei dem Unfall brach der Mast, so dass Jessica von Seenotrettern in den Hafen zurück gebracht werden musste. Die Behörden kamen bei der Untersuchung des Unfalls zu dem Schluss, dass der Teenager wahrscheinlich eingeschlafen sein mußte. Der stellvertretende Premierminister von Queensland, Paul Lucas, riet den Eltern daraufhin, die Tochter von dem gefährlichen Unterfangen abzubringen, doch wollten sie davon nichts wissen. “Ich kann nur an Jessica und ihre Eltern appellieren, zu überlegen, ob sie wirklich für so etwas bereit ist”, sagte Lucas.
Dennoch besteht die 16-jährige Australierin darauf, mit ihrer Zehn-Meter-Yacht “Ella’s Pink Lady” allein um die Welt zu segeln und will nach der Reparatur ihrer Yacht Ende nächster Woche noch einmal nach Sydney segeln, um von dort den Rekordversuch offiziell zu starten.
Die Kontroverse um die 13-jährige Laura Dekker, die den Rekord der jüngsten Weltumseglerein noch weiter nach unten bringen wollte, ist noch nicht beendet. Ein Gericht stoppte bisher den Rekordversuch (www.mediamaritim.de/blog/rekorde/solo-weltumsegelung-mus-warten/).

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0

6 Kommentare

1

Alles schön und gut, aber da habt ihr sehr schlecht recherchiert.
Schon im 1. Satz ist ein Fehler. (… ein chinesischer Tanker …).
Das war ein bulk goods freighter (auf Deutsch: ein Stückgut Frachter und kein Tanker)
Wenn es ein Tanker gewesen währe, dann hätte Jessica und Pink Lady das wohl nicht überlebt. (die sind um einiges länger als 240m)

Und nun zum Thema „eingeschlafen“?
Auch ein solo Segler muss mal schlafen.
Problem war einfach, das AIS (http://de.wikipedia.org/wiki/Automatic_Identification_System) hat versagt.
Auch auf der Brücke des Frachters müssen die (oder der) Offizier gepennt haben, denn die hätten die Yacht bemerken müssen. Die haben aber nicht einmal die Kollision bemerkt, und sind einfach weitergefahren.

Zum glück ist alles gut gegangen und Jessica ist wieder auf Kurs.
Sie wird es schaffen!

2

na gut, Tanker oder Stückgutfrachter – von der Größe und der Gefahr gibt es da wohl nicht einen zu großen Unterschied. Und ob das AIS einfach nur ausgefallen ist, ist nirgendwo dokumentiert. Jessica hat einfach Glück gehabt und sollte vielleicht doch noch ein wenig Abstand von ihrem Unterfangen nemen, obwohl sie ja schon wieder einen neuen Anlauf nimmt.

3

Zwischen Tanker und Stückgutfrachter gibt es einen großen unterschied!
Die kleinsten Tanker die zurzeit unterwegs sind haben eine länge von ca. 380m. und die großen 450m und mehr. von der Konstruktion eines solchen will ich gar nicht schreiben, die machen auf jeden fall kleinGFK aus einer 10m. S&S Yacht.

4

Ich wünsche Ihr alles Gute für die Weltumseglung.Ich hoffe Sie schafft es….
Trozdem macht man sich Gedanken ob das so eine gute Idee ist eine 16 Jährige alleine fahren zu lassen,ob Sie das durchsteht ???

5

[...] Nachdem Jessica Watson bei ihrem ersten Startversuch von einem Containerschiff gerammt wurde und zu einer Reparatur ihrer Yacht umkehren musste, ist sie nun endgültig zu ihrem Solo-Segeltörn um die Welt aufgebrochen. Rund 23.000 Seemeilen (38.000 Kilometer) will Jessica in acht Monaten segeln und damit ihr Ziel erreichen, als jüngster Mensch, der den Globus alleine und ohne Hilfe umsegelt hat, in die Rekordbücher einzugehen. (http://www.mediamaritim.de/blog/personality/jessica-watson-will-nicht-aufgeben/). [...]

6

Im Prinzip ist es sogar nützlich gewesen, diese Crash-Erfahrung zu machen. Immerhin ist sie nicht heulend und zähneklappernd an die Küste zurückgekehrt, sondern nahezu unbeeindruckt. Mental dürfte sie also nicht so leicht zu erschüttern sein – viele andere hätten wohl nach so einem Reinfall gleich die Segel gestrichen.

Wenn es nicht zu extremen Wetterlagen kommt, wird sie es wohl schaffen. Und das sollte man dann auch anerkennen.


Kommentar abgeben