Megayacht: Abramowitsch versus Ölscheichs
27.10.2008 | Bootsbau, Neue YachtenDer russische Milliardär Roman Abramowitsch will es den Ölscheichs zeigen.
Bisher halten die saudischen Ölscheichs die letzten Rekorde für den Bau der größten Motoryacht der Welt, doch die will der Russe den Arabern jetzt abjagen. Er lässt in Hamburg mit 170 Meter Länge das größte, luxuriöseste und vor allem sicherste Fahrzeug dieser Schiffsklasse zu einem von Insidern geschätzten Preis von 260 Millionen Euro bauen.
Seine „Eclipse“ (Sonnenfinsternis), fast doppelt so lang wie die legendäre Christina O(nassis), verfügt über einen großen Pool, ein Kino, eine Disco, ein Sterne-Restaurant und zwei kleine Rennboote. Für 260 Millionen Euro wird auch an der Sicherheit nicht gespart. Von Piraten und Terroristen soll der schwimmende Palast nicht zu knacken sein. Panzerplatten bewehren die Brücke und die Gemächer des Besitzers. Fenster und Bullaugen bestehen aus schusssicherem Glas. Ein spezielles Warnsystem warnt rechtzeitig vor anfliegenden Raketen und gibt der Yacht die Möglichkeit zum Ausweichen. Mit welchen Waffen er und sein Schiff sich notfalls verteidigen können, darüber schweigt sich der Auftraggeber aus, fest steht aber: Sollten alle Stränge reißen, könnte er sich mit einem Helikopter vom Hubschrauberplatz am Heck in Sicherheit bringen. Auch von James Bond hat sich Abramowitsch bei den Planungen inspirieren lassen. Über ein U-Boot im Bauch seiner Mega-Yacht kann er jederzeit entkommen.



