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Wassersport: Tipps für Einsteiger

3.05.2017 | Ausbildung, Institution/Verein, Seemannschaft

Eine gute Ausbildung ist die beste Investition in ein Leben als Skipper.

Der Deutsche Segler-Verband (DSV) empfiehlt Wassersporteinsteigern zum Saisonstart, sich die Zeit für eine gute Ausbildung zu nehmen und den für das Revier vorgesehenen Sportbootführerschein zu erwerben.

Die deutschen Wasserstraßen und das Küstenmeer zählen zu den dicht befahrensten Gewässern der Welt. Zum Wassersport gehört daher nicht nur die sorgfältige Vorbereitung und ein sicheres und gut ausgerüstetes Boot, sondern auch ein Schiffsführer, der mit Verkehrsregeln, Seezeichen und nautischen Bedingungen vertraut ist. Eine gute Ausbildung ist die beste Investition in ein zukünftiges Leben als Skipper.

Segeln ist eine Erfahrungssportart. Einsteiger sollten mit ihren ersten Schritten als Skipper auf geschützten Revieren beginnen und sich unter kompetenter Anleitung mit den Verhältnissen auf dem Wasser vertraut machen. Vereine, Wassersportschulen und auch die Kreuzer-Abteilung des DSV bieten neben der Ausbildung zum Sportbootführerschein oft auch sogenannte Skippertrainings an, die sehr hilfreich sind, um die Abläufe an Bord unter realistischen Bedingungen zu üben.

Wassersport ist so vielfältig wie die Natur. Diese gibt letztlich viele der „Spielregeln“ vor, die es bei diesem Sport zu beachten gilt. Erfahrene Skipper achten sehr genau auf das Wetter und die Verkehrsbedingungen im Revier. Sie kennen die dortigen nautischen Verhältnisse und haben aktuelle Seekarten, Hafenhandbücher und Revierführer an Bord. Näheres dazu und zum Fahrtensegeln im In- und Ausland sowie weiterführende Hinweise finden Sie auf der Internetseite der Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes.

Besondere Vorsicht gilt in der Nähe großer Fahrzeuge. Von der Brücke eines großen Schiffes sieht der Kapitän häufig nicht, was sich direkt vor dem Bug abspielt. Große Schiffe können außerdem nicht spontan stoppen oder ausweichen. Sie brauchen ausreichend tiefes Wasser und sind mit ihrem Kurs an Fahrrinnen gebunden.

Generell gilt: An Bord eine Sportbootes zählen vor allem das Wissen und Können des Schiffsführers. Seine Aufgabe ist es, Boot und Besatzung nach einem Törn wieder sicher in den Hafen zu bringen. Er hat zu entscheiden, was dafür zu tun ist. Er bereitet einen Törn vor, gibt eine Sicherheitseinweisung für Mitsegler, holt Wetterinformationen ein, kontrolliert Boot und Ausrüstung. Und er achtet darauf, dass die Crew richtig gekleidet und versorgt ist.

Der Wassersportspitzenverbände der einzelnen Wassersportarten halten umfassende Informationen zu diesen und weiteren Themen rund um ihre jeweiligen Sportarten bereit.

„Wir wissen aus Umfragen bei unseren 1294 Mitgliedsvereinen“, so der  DSV, „dass Neueinsteiger dort ausgesprochen willkommen sind.“ Die Segel- und Surfclubs des DSV liegen mit ihren Clubhäusern und -anlagen an den schönsten Gewässern Deutschlands. Sie halten oft passende Ausbildungs- und Wassersportgelegenheiten für Interessenten bereit, die noch kein eigenes Boot haben.

Quelle: www.dsv.org

Bücher für Einsteiger und Profis: http://www.mediamaritim.de/shop/index.php/cPath/B%C3%BCcher-1

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Ein Kommentar

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Danke für den tollen Beitrag!


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