mediamaritim internationalNeues aus der Welt des WassersportsJobbörseVideosBücherMaritimes Antiquariat
Mediamaritim international
Emo

Karibik des Mittelmeers

20.07.2012 | Charter/Reise, Reviere

Kroatien ist ein vielfältiges und landschaftlich interessantes Segelrevier.

Ihren 1.185 Inseln und der gegliederten Küstenlinie mit einer Gesamtlänge von etwa 5.835 km verdankt die Kroatische Küste ihren Beinamen „Karibik des Mittelmeers”. Und wer beim Stichwort „Karibik” als erstes an Seefahrer-Romantik denkt, liegt gar nicht so falsch: Schließlich war die Adria seit der Antike „Operationsgebiet” für Römer, Griechen und später für die Flotten Venedigs, Frankreichs, Englands oder Österreichs. Heute sind Segler aus ganz Europa auf „Jadran”, dem adriatischen Meer unterwegs, um seine Schönheit zu genießen (www.mediamaritim.de/blog/allgemein/kroatien-sundowner-mit-aussicht/#more-6463).

Während eines Törns im adriatischen Meer ändert sich die Landschaft ständig. Einige Stellen der Küste sind fast unbesiedelt, zum Beispiel die Nordseiten der Inseln Rab und Pag, andere Abschnitte bieten eine reiche Vegetation wie die üppigen Kiefernwälder auf Lastovo oder Jakljan. Im Kvarner ragen Gebirge direkt aus dem Wasser in den Himmel, in Dalmatien sind die ältesten Ansiedlungen der Adria zu finden, auf dem Fluss Krka kann man sogar tief ins Festland hineinsegeln.

Punat

Die Wassersportregion “Kroatische Adria” ist kein extremes Segelrevier. Starkwinde und Sturm sind im Sommer äußerst selten, aber auch nicht auszuschließen. Die vorherrschenden Winde gehören zur Schönheit der Adria, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten den Törnplan bestimmen können (www.mediamaritim.de/blog/reviere/winde-an-der-adria/#more-6173). Beruhigend sind die vielen Inseln, Buchten und Sportboothäfen, wo man in kürzester Zeit unterschlüpfen kann, wenn man einmal von der Bora überrascht werden sollte und nicht den als „guten“ Wind der Adria bezeichneten Maestrale erwischt, den sommerlichen Freund aller Segler und Motorbootfahrer.

Bei ihren Entdeckungsreisen können sich Segler auf eine hervorragende Infrastruktur verlassen. Insgesamt 50 Marinas bieten über 13.200 Liegeplätze zu Wasser und über 4.500 an Land. Hier findet man auch Spezialisten, die sämtliche Arbeiten an der Elektronik, den Motoren oder am Rumpf der Yachten ausführen können. Eine große Auswahl an Restaurants, Cafés und Geschäften für Ausrüstung rundet das Angebot ab. Und wer der Stadt Split einen Besuch abstatten möchte, kann sogar mitten im Hafen der Stadt vor Anker gehen und hat ihr einzigartiges Flair quasi vor der Bootstür.

Trogir

Von den 50 Yachthäfen gehören 21 zum ACI, dem Adriatic Croatia International Club. Deren Besucher genießen einen Service, der über den Standard hinausgeht – technischer Kundendienst, Restaurants, Geschäfte, Wäschereien und mehr. Clubmitglieder und Vertragsinhaber eines einjährigen Liegeplatzes bekommen Nachlässe auf Dienstleistungen sowie auf die Liegeplatzpreise anderer ACI-Marinas. Auch leidenschaftliche Segler ohne eigenes Segelboot können die Schönheiten der kroatischen Adria genießen. Der ACI Club verfügt über eine Charter?otte, die in der ACI Marina Trogir untergebracht ist. Die Marina ist ein attraktiver Ausgangspunkt für Törns in der Mittel- und Südadria.

Vor fast 20 Jahren hat sich mit dem „ACI Cup” eine bedeutende Segelregatta etabliert, die jährlich die Teilnahme zahlreicher Größen des internationalen Segelsports verzeichnet. Neben den Marinas stehen noch Sporthäfen, kommunale Häfen oder Anlagen von Segel-, Sport- oder Fischereiclubs zur Verfügung. Auch in 1.500 Buchten wurden Ankerplätze angelegt, an denen man die Nacht unter Sternenhimmel verbringen kann, bevor man am nächsten Tag wieder die Segel setzt – mit Kurs auf neue Naturschönheiten oder malerische Städte Kroatiens.

 

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0

Ein Kommentar

1

[...] ist ein ideales Revier auch für neue Skipper, die das Chartern neu für sich entdecken (www.mediamaritim.de/blog/2012/07/20/karibik-des-mittelmeers/#more-8551). Kroatien hat in den letzten Jahren viel in die Renovierung und den Bau neuer Marinas investiert. [...]


Kommentar abgeben