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Wassersport: Das Wichtigste zu Funk an Bord

19.06.2012 | Ausbildung, Bücher, Sicherheit

Auch in Zeiten der „Handys“ kommt man an Bord von Booten ohne Funk nicht aus.

Selbst erfahrene Eigner von Motor- und Segelbooten merken häufig zum Saisonanfang, dass sie das umfangreiche notwendige Wissen zum Führen eines Bootes nicht mehr auf Abruf parat haben. Da hilft ein schneller Blick in „yachtcare-basics“. Danach kann das Segeln oder Motorboot fahren wieder in vollen Zügen genossen werden.

Eins der Themen aus dem kompakten Wissen, das in yachtcare-basics“ zusammengefasst wurde, ist das Funken an Bord.

Die drei wichtigsten Regeln
1. Erst hören, dann senden.
2. Keine Aussendung ohne Nennung des eigenen Stationsnamens.
3. Keine unnötigen Aussendungen.

Standard Anruf über UKW-Kanal 16
1. Dreimal den Namen des gewünschten Anrufpartners, dann eigener Bootsnamen.
2. Kann mit Abständen bis zu dreimal wiederholt werden, wenn sich der gewünschte Partner nicht meldet.
3. Meldet sich der gewünschte Partner, dann sofort Hinweis auf Umschalten zu einem Arbeitskanal geben. ( In der Sportbootfahrt sind es Kanal 69 oder 72).
4. Gespräch wird mit „over and out“ beendet.

Die UKW-Seefunk-Kanäle
(D) = Duplexkanäle
(S) = Simplexkanäle
1 bis 5 ( D) Verkehrslenkung
6 (S) Schiff zu Schiff
7 (S) Verkehrslenkung
8 (S) Berufsschifffahrt
9 (S) Lotsen, Wasserschutzpolizei
10 (S) Berufsschifffahrt
11 und 14 ( S) Schiff zu Hafen
12 (S) Schiff zu Schleusen und Brücken
15 und 17 (S) Funkverkehr an Bord großer Schiffe
16 (S) Not- und Anrufkanal
18 (D) Brücken und Schleusen
19 bis 22 (D) Verkehrslenkung
23 bis 28 (D) Küstenfunkstellen
60 bis 66 (D) Verkehrslenkung
67 (S) Schleppzüge, Bagger
68 (S) Verkehrslenkung
69 (S) Wassersport
70 DSC
71 (S) Schiff zu Hafen
72 (S) Wassersport
73 (S) Schleppzüge, Bagger
74 und 75 (S) Schiff zu Häfen
76 (S) Verkehrslenkung
77 (S) Fischer
78 bis 81 (D) Verkehrslenkung
82 bis 86 ( D) Küstenfunkstellen
87 und 88 (S) Verkehrsregelung

Kleines Funk-Lexikon

ATIS
Automatic Transmitter Identification System. Die AITS-Kennung ist in Binnenfunkanlagen einprogrammiert.

BnetzA
Bundesnetzagentur ist der Nachfolger für die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post und ist zuständig für die Frequenzzuteilung.

DSC
Digital Selectiv Calling. Für DSC-Anrufe wird die MMSI-Nummer eines bestimmten Gesprächsteilnehmers gewählt. Nur er erhält den Ruf.

DP07
Privater Nachfolger der staatlichen Küstenfunkstellen in Deutschland.

Duplex
Es stehen zwei Kanäle zur Verfügung, auf denen gleichzeitig gehört und gesprochen werden kann.

EPIRP
Emergency Position Indicating Radio Beacon. Sendet im Rahmen von GMDSS Notsignal mit Positionsangabe.

GMDSS
Global Maritim Distress Saftey System. Internationales Not- und Sicherheitsfunksystem.

LRC
Long Range Certificate. Allgemeines Funkbetriebszeugnis für Seefunk und GMDSS.

MMSI
Maritim Mobile Service Identity. Teilnehmer am GMDSS erhalten eine MMSI-Nummer, die im Funkgereät einprogrammiert wird.

SRC
Short Range Certificate. Beschränkt gültiges Funkbetriebszeugnis für Teilnahme am UKW-Seefunk.

UBI
UKW-Sprechfunkzeugnis für Binnen- funk.

UBZ
UKW-Betriebszeugnis für Funker im nationalen UKW-DSC-Seefunkverkehr.

yachtcare-basics – Skipperwissen kompakt-

In diesem „schnellen“ Nachschlagewerk für Segler und Motorbootfahrer kann in Vergessenheit geratenes Wissen gezielt aufgefrischt werden, ohne lange kommentierende Texte. Ein Team von erfahrenen Seglern und Bootseignern hat das praktische Wissen für dieses Buch zusammengestellt. Segler finden die Grundlagen des Segeltrimms genauso wie eine Darstellung der Segelmaße, damit der Segelmacher die Bestellung neuer „Tücher“ auch versteht. Und Segelboot- wie Motorbooteigner erfahren beispielsweise, was der Radeffekt bei Anlegemanövern bewirkt.

Format 148 x 105 mm, 68 Seiten, alle Seiten schutzlaminiert, Spiralbindung, ISBN 3-934919-05-7,68 Seiten, Spiralbindung, EUR 18,90

www.mediamaritim.de/shop/product_info.php/products_id/yachtcare-basics.%20Skipperwissen%20kompakt_66

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