Die neue Nummer 1 kommt aus Deutschland
31.08.2010 | Allgemein
Das Megayacht-Magazin „Boote Exclusiv“ porträtiert alle zwei Jahre die 200 längsten Motoryachten der Welt.
Zum ersten Mal seit 2006 gibt es im Ranking der 200 größten Motoryachten eine neue Nummer eins: „Eclipse“. Der jüngste Flottenzuwachs des Yachtliebhabers und Fußballclub-Besitzers Roman Abramowitsch lief erst in diesem Frühjahr bei Blohm + Voss in Hamburg vom Stapel und entthronte sogleich die 162 Meter lange Staatsyacht „Dubai“. Roman Abramowitsch besitzt jetzt nicht nur den erfolgreichen englischen Premierclub FC Chelsea sondern mit der 163 Meter langen „Eclipse“ auch die längste Motoryacht der Welt. Das aktuelle Ranking erscheint in der neuen „Boote Exclusiv“-Ausgabe 5/2010.
Das letzte Ranking der weltweit größten Motoryachten liegt zwei Jahre zurück – seitdem hat sich in der Megayacht-Szene viel getan und ein Ende ist nicht in Sicht. „Endlich eine neue Nummer Eins, und dazu noch eine solch elegante. Wer die Chance hat, „Eclipse“ einmal live zu sehen, wird beeindruckt sein. Allerdings wird sie sich nicht ewig an der Spitze halten. Ich tippe auf eine Ablösung in spätestens vier Jahren“, so die Prognose von Marcus Krall, Chefredakteur von „Boote Exclusiv“. Ganze vier Jahre dauerte auch die Fertigung der „Eclipse“. Das Interieur des imposanten Siebendeckers besitzt eine Grundfläche von 6000 Quadratmetern und eine 80 Mann starke Crew.
Die „Dubai“ beeindruckt auf Platz zwei mit einem Kino an Bord, einem Squash-Court sowie einer Disko. Der Speisesaal bietet Platz für 90 Gäste, für die auf dem Helideck ein Blackhawk bereitsteht. Die Bunker der „Dubai“ fassen unglaubliche 1,2 Millionen Liter Diesel.
Auf Platz drei in der Liste der Top 200 landet die „Al Said“ mit 155 Metern Länge. Das vor zwei Jahren an den Sultan von Oman ausgelieferte 23 Meter breite Mega-Format der Bremer Lürssen-Werft bietet auf sechs Decks angeblich Platz für eine bis zu 150 Köpfe starke Mannschaft, die sich um 65 Gäste kümmern soll. Der Konzertsaal der „Al Said“ kann alleine ein Orchester mit 50 Musikern aufnehmen.
Auch wenn „Eclipse“ die vorherige Nummer Eins – „Dubai“ von Sheikh Mohammed bin Rashid Al-Maktoum – nur um einen Meter überragt, ist die Tendenz des Großyacht-Marktes mehr als deutlich, denn Branchenkenner rechnen schon bald mit der Order der ersten 200-Meter-Yacht.
Doch nicht nur bei den viel beachteten Top Ten hat sich einiges getan. Insgesamt mussten 32 neue Yachten in das „Boote Exclusiv“-Top-200-Ranking integriert werden. Wie rasant sich der Markt der Megayachten in den letzten Jahren entwickelt hat, verdeutlicht folgendes Beispiel: 2006 listete „Boote Exclusiv“ das 71,71 Meter lange Heywood-Design „Kogo” auf Platz 63, in diesem Jahr reichte es gerade einmal für den 100. Rang. Wer es in diesem Jahr in die aktuelle Top 200 schaffen wollte, musste mindestens eine Länge von 60 Metern haben. Die Durchschnittslänge der 200 Größten beträgt 2010 beeindruckende 79,10 Meter. Im Jahr 2008 lag die Einstiegsgröße noch bei 58 und das Durchschnittsmaß bei 75 Metern.
Hot Spot für den Superyacht-Bau ist nach wie vor Deutschland. Allein sechs Yachten aus den Top Ten wurden in der Bundesrepublik gebaut. Die Eigner dieser schwimmenden Paläste kommen allerdings überwiegend aus den arabischen Staaten.
In der Auflistung der 200 größten Motoryachten weltweit führt „Boote Exclusiv“ neben der Länge der Yacht, den Namen, die Nationalität des Eigners, das Jahr des Stapellaufs und die Werft auf. Hinzu kommen noch Angaben über Konstrukteur, Designer und Antriebsaggregat. Zu den ersten 100 Platzierten liefert das Magazin ein Foto und ein Kurz-Porträt über die Geschichte der Yacht und dessen Eigner.
Die komplette Auflistung der größten Motoryachten der Welt liefert ab sofort die aktuelle Ausgabe des Magazins „Boote Exclusiv“. Das Heft ist ab dem 1. September für 8 Euro im Handel erhältlich.




Mittwoch, 8. Dezember 2010 6:11
[...] Preis für die weltgrößte Lzuxusyacht lässt sich weder der neue Eigner noch die Werft aus (www.mediamaritim.de/blog/neue-yachten/die-neue-nummer-1-kommt-aus-deutschland/#more-8742). Das neue Spielzeug des Yachtliebhabers und Fußballclub-Besitzers Roman Abramowitsch lief erst in [...]
Freitag, 26. August 2011 8:10
[...] Abramowitsch ist unter anderem Eigentümer von mindestens drei Superyachten. Der Bau der Mega-Yacht Pelorus auf der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack/Lemwerder, die zuvor von dem saudischen Staatsmann Al Sheik Modhassan in Auftrag gegeben wurde, kostete 254 Millionen Euro. 2004 folgte ein 12 Millionen Euro teurer Umbau mit anschließender Neulackierung auf der Hamburger Werft Blohm + Voss. Mit ihren 115 Metern Länge liegt diese Yacht unter den größten Yachten der Welt auf Platz 13 (Stand 1. August 2007), direkt gefolgt von Abramowitschs 108,3 Meter langen Yacht Le Grand Bleu, die er im Juni 2006 verkauft hat. Außerdem besitzt er noch die 85,95 Meter lange L’Ecstasea, gebaut 2001 bei Feadship-Royal van Lent. Sie liegt derzeit auf Platz 29 im Superyacht-Ranking (gemessen nach Länge) und erreicht mit einer umgebauten Gasturbine des Flugzeuges Boeing 737 eine Spitzengeschwindigkeit von 36 Knoten. Nach dem Verkauf der Le Grand Bleu hat Abramowitsch eine neue Mega-Yacht erworben: die Eclipse wurde bei Blohm + Voss gebaut. Die Yacht ist mit 170 Metern Länge zur Zeit die größte Yacht der Welt vor der 155 Meter langen Yacht des Sultan von Oman (www.mediamaritim.de/blog/2010/08/31/die-neue-nummer-1-kommt-aus-deutschland/#more-8742). [...]