Kroatien: Mustermarina Kastela
30.04.2010 | AllgemeinEin gänzlich neuer Sportboothafen hat Wassersportler angelockt.
Die Marina Kaštela ist die neue Marina an der nordöstlichen Küste der Bucht von Kaštela. Eingebettet zwischen dem Berg Kozjak im Norden und den Halbinseln Marjan im Süd-Osten sowie ?iovo im Süd-Westen. Die Bucht der sieben Kastela gehört zu den schönsten Buchten Dalmatiens. Sie soll zu einem wichtigen Mittelpunkt des Bootstourismus in Kroatien werden.
Die Marina Kastela in Sichtweite der dalmatinischen Metropole Split will sich als weiteres Angebot von hochwertigen Marinas an der kroatischen Küste etablieren. Wichtige Strukturen der neuen Marina Kastela sind zwei große Becken: Eines für Charterflotten und Eigner-Yachten bis hin zum Mega-Yacht-Format, ein kleineres für Mitglieder des Yachtclubs. Charterfirmen will man hier ideale Bedingungen anbieten und rechnet deshalb mit entsprechendem Zustrom. 3.000 Charteryachten befinden sich derzeit in Kroatien, Tendenz noch steigend, auch wenn für die Zukunft ein Konsolidierungskurs von einigen erwartet wird.
Josip Berket, Investor und am Ort seines Marina-Projektes in Kastel Gomilica geboren, erklärt engagiert seine Idee, die hinter diesem Sportboothafen steht. Die Anlage soll kein Luxus-Objekt à la Marina Frapa sein, sondern eine Anlage, die von der Bevölkerung angenommen wird. Deshalb fördert der Kapitän zur See die Jugendarbeit des ansässigen Ruder- und Segelclubs mit üppigen Beträgen, die wie der Grundstock zur Marina aus seinem Hauptgeschäft kommen, dem Betrieb von 21 Chemietankern. Berkets Credo lautet: “Nicht nur nehmen, auch geben.” Und davon, dass vor allem der Rudersport jungen Menschen etwas ganz Besonderes geben kann, ist er überzeugt. Aus eigener Erfahrung, auch wenn er selbst früher keine sportlichen Triumphe feiern konnte.
Rund 16 Millionen Euro hat Berket in das Projekt gesteckt, was recht günstig für eine Marina dieser Größe ist. Dennoch wird an nichts gespart: Das große Empfangsgebäude hat Büros für viele Charterfirmen erhalten und im Obergeschoss ist eine große klimatisierte Empfangshalle mit Café entstanden. In ähnlichem Stil, nur etwas kleiner, ist zwischen den Hafenbecken ein Sailing Club für die Eigner errichtet worden. Zur vorübergehenden Abkühlung bittet ein Schwimmbad mit 25-m-Becken. Ein neuer 60-t-Travellift ist in Betrieb und ein 40-t-Rangierwagen bewegt Yachten ferngesteuert. Die ganzjährig geöffnete Marina verfügt über 180 Liegeplätze zu Wasser und ca. 50 an Land, die alle einen Strom- und Wasseranschluss aufweisen.
Von dieser Ausstattung ließen sich auch Karin und Jörg T. anziehen und verließen die nahe Marina Spinut. Kastela soll keine Zwischenlösung sein. “Ich bin mir sicher, dass wir lange hier bleiben”, sagt die Hamburgerin als ihre “Zerberus” in den Krangurten hängt. Dafür wird schon die neue Küstenautobahn sorgen, die, mit kurzen Unterbrechungen, bis in die Nähe führt. Die Lebensader für das Meer der 1.000 Inseln.
Südlich der Kastelanski-Bucht liegt der schönste Teil der adriatischen Inselwelt: die Drvenik-Inseln sowie Solta, Brac, Hvar, Vis und Bisevo sind alle in relativ kurzer Zeit erreichbar. Etwas weiter südlich liegen Korcula und Lastovo, und nur etwas mehr als 50 Seemeilen in nordwestlicher Richtung sind es bis zum Inselreich der Kornaten. Die reiche Gliederung des Küstenverlaufs, zahlreiche Hafenorte und malerische Buchten sind wie geschaffen für Bootsfreunde und bieten schier unbegrenzte Ankermöglichkeiten. Ein zusätzlicher Reiz ist die mediterrane Lebensweise, die jeden Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Was also könnte logischer sein, als sich die Marina Kastela zum Heimathafen zu wählen und von hier aus Erkundungsfahrten in die mitteldalmatinische Inselwelt zu unternehmen?
Mehr Informationen:
www.marina-kastela.hr/de/home.htm




Freitag, 20. Mai 2011 11:42
hi, netter blog, nebenbei konnt ihr auch meine seite seeyouonline besuchen.