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Offshore-Windenergie wird ausgebaut

2.03.2010 | Allgemein

BSH genehmigt weitere Windenergieanlagen in der Nordsee

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat zwei weitere Genehmigungen für Offshore-Projekte in der Nordsee erteilt: Nördlich angrenzend an den Ende 2007 genehmigten Windpark “Hochsee Windpark He dreiht” mit 80 Windenergieanlagen (WEA) kann die Energie Baden-Württemberg GmbH zusätzlich 39 weitere WEA errichten. Beide Vorhabengebiete bilden nun eine zusammenhängende Fläche. Der Windpark befindet sich ca. 90 Kilometer nördlich der Insel Borkum und rund 104 Kilometer westlich der Insel Helgoland. Die Größe des Baugebietes beträgt bei den jetzt genehmigten 39 WEA ca. 19 qkm; insgesamt ca. 60 qkm.

Zeitgleich gab es auch für die Eolic Power GmbH aus Bremen grünes Licht, die 42 WEA errichten und betreiben will. Das Windpark-Vorhaben „Deutsche Bucht“ liegt ca. 94 Kilometer nördlich der Insel Borkum und ca. 134 Kilometer westlich von Helgoland.

Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung wurden auch mögliche ökologische Auswirkungen großflächig untersucht. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass der Projektraum, der sich außerhalb der Meereschutzgebiete befindet, von der Naturausstattung her ein geringes ökologische Konfliktpotential hat.

Es wurden umfangreiche Bedingungen und Auflagen zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs sowie zum Schutz der maritimen Umwelt gestellt, unter anderem Anordnungen zur Tages- und Nachtkennzeichnung für Schiffs- und Flugverkehr, Schiffsidentifikations-System AIS, Schutz- und Sicherheitskonzept mit Pflicht zur Fortschreibung, schadstofffreier Korrosionsschutz, kein TBT, schallminimierter Bau und Betrieb, Abfallwirtschaftskonzept, Kapselung der Bauteile zur Vermeidung von Freisetzung gefährlicher Stoffe; Möglichkeit des BSH, zur Vermeidung drohenden Vogelschlags notfalls das zeitweise Abschalten der WEA

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