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Groupama 3 holt wieder auf

20.02.2010 | Allgemein

Rückstand innerhalb von weniger als 24 Stunden um die Hälfte gekürzt.

Nachdem in den letzten Tagen Groupama 3 im Indischen Ozean auf dem Weg zur “Jules Verne Trophy” 380 Meilen hinter dem Soll zurück lag, konnte Frank Cammas Trimaran unter einer Wetterfront im Indischen Ozean wieder viele Meilen gut machen und die Durchschnitts-Geschwindigkeit auf über 35 Knoten beschleunigen.

Noch vor dem Runden des Kap der Guten Hoffnung sah es sehr düster für den Segel-Rekordversuch um Cammas und seine Crew aus: „Ich hoffe, wir haben die leichten Brisen bald verlassen. Heute morgen machten wir nicht mal einen Schnitt von sechs Knoten mit weniger als drei Knoten Wind…”, sagte Cammas in einer Videokonferenz mit dem Franzosen Yann Queffélec. Auch bei aller Begeisterung für tolle Sonnenaufgänge waren das eher schlechte Nachrichten, denn von dem am Anfang herausgesegelten Vorsprung ist nichts mehr übrig gewesen.

Laut Wettervorhersage, sollen die Bedingen nun in den nächsten Tagen so bleiben. Gute Aussichten. Cammas ist sich deshalb sogar sicher, die 800 Meilen-Grenze für 24 Stunden Segelzeit knacken zuz können. Am Sonntag solle Kap Leeuwin passiert werden. Die Rekordzeit des bisherigen Jules Verne Trophy-Halter Orange II für die Durchkreuzung des Indischen Ozeans von Kap zu Kap würde Groupama 3 dann um einen Tag unterboten haben.

Bis zum Ziel, das er für einen Rekord vor dem 23. März 2010 erreichen müsste, fehlen Cammas und seiner Crew auf der Groupama 3 noch knapp 16.000 Meilen…

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