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America´s Cup: Erster Punkt an BMW Oracle Racing

12.02.2010 | Allgemein

Nach einem glänzenden Start verlor Alinghi schnell die Führung.

Mit klarem Vorsprung konnte das US Team nach 2 Stunden und 30 Minuten den ersten Lauf des 33. America’s Cup für sich entscheiden. Alinghi ging nach einem Strafkringel 10:03 Minuten nach dem US Team über die Linie.

Für das erste Duell zwischen dem Schweizer Cup-Verteidiger vom Team Alinghi mit Steuermann Ernesto Bertarelli und US-Herausforderer BMW Oracle Racing mit Steuermann James Spithill aus Australien gab es endlich die günstigen Wind- und Wellenbedingungen für den Segelklassiker America’s Cup.

Führte zum Strafpunkt: Oracle vorn, Alinghi hinten

Und der Start der beiden Rennmaschinen war gleich spektakulär, denn Alinghi hat sich schon beim ersten Zusammentreffen eine Strafe eingehandelt, weil der Gegner behindert wurde und ging dennoch als erste Yacht über die Startlinie. Das US-Team bleib wie angewurzelt hinter der Startlinie zurück und schien den Start verschlafen zu haben. Dadurch konnte sich Alinghi einen Vorsprung von rund 600 Metern holen, der aber schon vor der Wendemarke verbraucht war, denn die Amerikaner segeln etwa fünf Grad höher und sind bei einer Geschwindigkeit der beiden Yachten von 18-20 Knoten immer noch um ein bis zwei Knoten schneller als die Schweizer. So können sie souverän den Titelverteidiger hinter sich lassen.

Mit 1.600 Meter Vorsprung (fast 4 Minuten) hat BMW-Oracle die Luvboje gerundet. Zwar ist gemessen an der Schenkel-Länge von 20 Meilen (37 Kilometer) der Vorsprung nicht allzu groß, doch es zeigt sich, dass das BMW-Oracle-Team mit dem Wingmast, der auf dem Vorwindkurs noch mehr Vorteile bringt als auf der Kreuz einen Geschwindigkeitsvorteil haben. Positiv wirkt sich für diese Technik auch noch aus, dass der Wind konstant weht und damit für keine taktischen Überraschungen sorgt.

Dem Team von Russell Coutts führt in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 und ist damit noch einen Sieg vom Gewinn des Cups entfernt. Damit könnte der Pokal wieder an ein US Team gehen, nachdem Dennis Conner ihn 1995 an Team New Zealand verloren hat.

Die zweite Regatta ist für den Sonntag geplant. Sie sieht einen Kurs von knapp 74 km in Form eines gleichschenkligen Dreiecks vor.

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