Fast unbemerkt auf Rekordfahrt
7.02.2010 | AllgemeinFrank Cammas ist inzwischen in der südlichen Hemisphäre.
Der Franzose Frank Cammas und seine neunköpfige Crew sind seit einigen Tagen fast unbemerkt auf einem neuen Weltumrundungs-Rekordversuch unterwegs. Die endgültige Entscheidung zum Aufbruch fällte das Team dabei erst eine Stunde bevor es den Hafen verließ. Grund dafür waren günstige Wetterbedingungen (www.mediamaritim.de/blog/personality/franck-cammas-will-wieder-starten/#more-5555).
Nach fünf Tagen und 19 Stunden überquerte Cammas mit ‘Groupama 3′ inzwischen den Äquator mit der zweitbesten je gesegelten Zeit. Den eigenen Rekord von 2009 (beim durch eine Havarie vor der Küste Südafrikas beendeten letzten Rekord-Versuch) verpassten Franck Cammas FRA und sein Team um vier Stunden.
Unterdessen befindet sich der Maxi-Trimaran auf einem Amwind-Kurs in den südlichen Passat-Winden bereits vor der Küste Brasiliens, die Durchschnittsgeschwindigkeit vom mehr als 22 Knoten konnte beibehalten werden, mehr oder weiniger konstant hält sich auch der Vorsprung auf den Rekord. Nach einer problemlosen Durchquerung der innertropischen Konvergenz Zone – Franck Cammas und sein Team fanden eine nur gerade 80 Meilen lange Lücke im berüchtigten Leichtwind-Gürtel – erreichte der Maxi-Trimaran den Äquator.
Nun zeigt sich im Südatlantik das Hoch von St.Helena mit seinen Flauten-Zonen aber besonders ausgeprägt, ein weiter Umweg entlang der Küste Südamerikas wird notwendig sein, entsprechend wird der Vorsprung in den nächsten Tagen dahin schmelzen.




Montag, 22. März 2010 9:49
[...] Franck Cammas und sein Team das Ziel bei der Insel Ouessant, wo sie am 31. Januar gestartet waren (www.mediamaritim.de/blog/rekorde/fast-unbemerkt-auf-rekordfahrt/#more-5688). Damit wurde der bisherige Rekord um 2 Tage 8 Stunden 35 Minuten 12 Sekunden [...]