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Winter-Segeltörn in Wind und Sonne

6.01.2010 | Allgemein

Die Schönheit der Kanaren vom Wasser aus erleben.

Die Vulkaninseln der Kanaren sind bekannt für schönes Wetter und viel Wind im Sommer wie auch im Winter. Diese Eigenschaften machen es zu einem der schönsten Segelreviere der Welt.

Ein winterlicher Segeltörn auf den Kanaren ist sicherlich immer eine Alternative zum Skifahren in den Alpen. Sonne, Wind und mildes Klima lassen das Seglerherz höher schlagen und die verschiedenen Inseln bieten einzigartige Eindrücke, die es nur vom Wasser aus zu erleben gibt.
Für einen spontane Buchung ist jetzt immer noch die richtige Zeit, insbesondere, wenn in Europa die tage noch kurz und grau sind.

Das mediterran-subtropische Klima der Kanaren ist aufgrund seiner Nähe zum nördlichen Wendekreis zwischen dem 27. und 29. Breitengrad das ganze Jahr über angenehm, was dem Archipel den Beinamen Inseln des ewigen Frühlings eingebracht hat. Der gleich bleibend kühle Kanarenstrom, ein Teil des Golfstroms, gleicht die Temperaturen aus, und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara meist fern. Eine Ausnahme bildet die mit Calima bezeichnete Wetterlage, die bei Ostwind trockene, warme Luft mit feinem Saharastaub auf die Inseln bringt. Grundsätzlich kann man zwischen einer Trockenzeit im Sommer und einer regenreicheren Zeit im Winter trennen. In den Küstenregionen liegen die Durchschnittstemperaturen im Sommer kaum höher als 25 °C, im Winter um 17 °C.

Viele Reiseveranstalter haben die Kanaren als Winterziel mit ins Programm genommen und bieten individuelle Segeltörns an. Sie haben das Potenzial der Inseln erkannt, denn das Gebiet der Kanarischen Inseln ist aufgrund der beständigen Windverhältnisse und des milden Klimas ein ideales Segelrevier. So erlebt man sportliches Hochseesegeln auf dem Atlantik bei durchschnittlich fünf Windstärken, oft sogar auch mehr. Faszinierend ist die gewaltige Atlantik-Dünung, die leicht fünf Meter Wellenhöhe erreicht; ein Spaß für jeden leidenschaftlichen Segler. Die einzelnen Inseln liegen etwa 50 bis 70 Seemeilen auseinander, was immer einen reellen Segeltag und auch Nachtsegeln bedeutet.

Die Kanaren bieten eine Vielfalt unterschiedlichster Vegetationen und Klimaverhälnisse auf den Inseln.

Gran Canaria, die Insel der Fülle. Der Süden ist extrem reich an Stränden und scheint für die Liebhaber des Meeres geschaffen worden zu sein. Der Norden ist grün mit undurchdringlichen Wäldern von packender Schönheit. Der wohl schönste und gepflegteste Hafen der Kanaren ist Puerto de Mogan.

Teneriffa, die größte Insel der Kanaren, ist fruchtbar und tropisch grün, ausgenommen die Vulkangebiete und der 3718 Meter hohe “Pico del Teide”.

Gomera, schon von weitem sieht man die tiefen begrünten Schluchten. Der kleine Fischereihafen Vueltas, Valle Gran Rey, biete dabei lokales Flair. Von hier aus kann man bei einem Inselausflug einen Blick auf das Naturwunder “fließende Passatwolken” werfen, für das Gomera bekannt ist.

La Palma ist vielleicht die schönste Insel, angenehm grün und landschaftlich äußerst reizvoll. Hier ist die quirlige Hauptstadt der Insel “Santa Cruz de la Palma”, die sich direkt unter einem gewaltigen erloschenen Vulkan befindet, immer einen Abstecher wert.

El Hierro mit dem kleinen Hafen “La Restinga”, einst auch bekannt als “das Ende der Welt”, ist wohl die ursprünglichste, also touristisch am wenigsten erschlossene Insel.

Auf Fuerteventura fühlt man sich wie in der Sahara, die ja auch nicht weit entfernt ist. Trotzdem ist sie wohl zusammen mit Gran Canaria und Lanzarote die bekannteste und touristisch entwickelte Insel.

Lanzarote, die schwarze Schönheit, trägt die unauslöschbaren Spuren des Vulkans, verzaubernd wirkt die weiße Stadt auf schwarzem Grund, Punta de Papagayo. Aber unser Ziel ist Arrecife, die Hauptstadt von Lanzarote. Hier ist die Uferpromenade der Steilküste mit subtropischer Vegetation wirklich sehenswert.

Die Vielfalt der Kanaren in Kombination mit dem milden Klima und viel Wind machen die Inselgruppe zu einem der besten Winter-Segelreviere der Welt. Ein Segeltörn bietet neben den Schönheiten der Inseln vom Wasser aus eine ganz neue Perspektive und so lernt man die Orte sowohl zu Land als auch zu Wasser kennen. Ein sportlich-kultureller Mix für alle Segelfans.

Seit Dezember 2006 gehören die Kanaren zur Gruppe der besonders schutzbedürftigen Meeresgebiete der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO. Das bedeutet, dass ein Umkreis von zwölf Seemeilen (rund 22,2 Kilometer) für den Transit von Schiffen mit gefährlicher Fracht komplett gesperrt ist.

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