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Ausbau des Nord-Ostsee-Kkanals

18.12.2009 | Allgemein

Das Planfeststellungsverfahren wurde eingeleitet.

Der formale Startschuss für eines der größten Bauprojekte am Nord-Ostsee-Kanal ist gefallen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau hat bei der Planfeststellungsbehörde in der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord den Antrag zum Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals gestellt. Das
Planfeststellungsverfahren ist damit eingeleitet.

Aufgrund der Zunahme des Schiffsverkehrs und wegen der zunehmend größeren Schiffe, stellen die engen Kurven und geringen Querschnittsbreiten des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Großkönigsförde und der Weiche Schwartenbek einen Engpass dar. Geplant ist, das Kanalprofil in diesem Bereich von 44 m auf 70 m Sohlbreite zu erweitern und die Kurvenradien auf 3.000 m zu vergrößern.

Verantwortlich für die Planung und Durchführung des über 100 Mio. Euro teuren Projekts ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau.

„Im Herbst 2005 wurde das Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit der Planung und Durchführung des Ausbaus der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals beauftragt. Mit der Antragstellung haben wir den ersten großen Meilenstein des Projektes erreicht”, so Sönke Meesenburg, Leiter der Planungsgruppe für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals.

Da der Nord-Ostsee-Kanal eine Bundeswasserstraße ist, muss gemäß Bundeswasserstraßengesetz ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Ab dem 8. Januar 2010 werden die detaillierten Planunterlagen öffentlich ausliegen.

Der Ausbau der Oststrecke ist Teil eines Investitionsprogramms des Bundes zur Anpassung des Nord-Ostsee-Kanals an die Anforderungen der maritimen Wirtschaft. Zur Planung und Durchführung des Ausbaus der Oststrecke wurde beim WSA Kiel-Holtenau eine Planungsgruppe eingerichtet. „Hier werden auch der Neubau der alten Levensauer Hochbrücke und die Vertiefung des gesamten Kanals geplant. Für diese weiteren Vorhaben werden in den nächsten Jahren gesonderte Planfeststellungsverfahren durchgeführt”, so Sönke Meesenburg.
Voraussichtlich 2014 soll der Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals beendet sein.

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