Wie auf Flügeln über den Atlantik
8.12.2009 | AllgemeinBeim diesjährigen ARC sind 33 ARC-Crews mit Parasailor ausgerüstet.
Downwind-Kurse sind die Stärke des Parasailors, des Spinnakers mit dem Flügel, der das Spinnakersegeln zum Kinderspiel macht. Kein Wunder, dass sich immer mehr Crews dafür entscheiden, gleichermaßen entspannt und schnell vor dem Wind zu segeln – auch bei der Atlantic Rally for Cruisers (ARC), der weltgrößten Atlantikregatta (www.mediamaritim.de/blog/regatta/arc-bei-leichten-winden-an-den-start/#more-4877).
209 Yachten sind kürzlich zur ARC von Gran Canaria mit Kurs zur Karibikinsel St.Lucia gestartet. 33 von ihnen hatten schon beim Spinnakerstart vor der Inselhauptstadt Las Palmas den Parasailor gesetzt. Die Teilnehmer der 2.700-Meilen-Regatta, die in diesem Jahr zum 24. Mal stattfindet, können überwiegend mit achterlichen Passatwinden rechnen.
Die 33 Parasailor-Crews lassen sich entspannt vom großen Vorwindsegel der ISTEC AG über den Atlantik ziehen. Im Gegensatz zum normalen Spi kann eine Yacht mit Parasailor sogar von der Selbststeueranlage optimal auf Kurs gehalten werden. Der eingearbeitete Flügel stabilisiert das Segel. Viele Crews lassen deshalb ihren Parasailor auch nachts stehen.
„Wir haben unseren neuen Parasailor schon an der Küste von Gran Canaria gesetzt und sind mit sehr stabilem Kurs 9 bis 10 Knoten gesegelt und haben als Topp-Speed 12,5 Knoten erreicht,“ begeisterte sich der Skipper der „Victory Too“ über Funk und sprach davon, dass das Segel die Erwartungen mehr als erfüllt hat.
Trotz des entspannten Parasailor-Segelns machen die Crews kräftig Meilen. Beispiele sind die Farr 56 „Victory Too“, und die Oster 56 „Gwylan“, die in den ersten Tagen Etmale von 200 Meilen vermeldeten. Bei den Multihulls sind unter den derzeit führenden fünf Schiffen vier mit einem Parasailor ausgerüstet. Dabei freut sich die Crew der Privilege 495 „Mojomo“ über ihren Parasailor im Sonderdesign „Jolly Roger“.
Für die immer größere Zahl der ARC-Skipper, die sich für den Parasailor entschieden, bot die ISTEC AG mit ihrem Repräsentanten vor Ort, Thomas Wibberenz, einen besonderen Service. Es gab nicht nur eine Parasailor Happy Hour-Party, sondern Thomas war mit allen Kunden vor dem Start auch noch einmal segeln gegangen und hatte Skippern und Crews die letzten Tricks & Tips für die einfache Handhabung des Parasailors gezeigt. Er wird die Parasailor-Gemeinde des ARC Mitte Dezember auch im Zielhafen auf St. Lucia begrüßen.
Bis dahin können die Parasailor-Segler die Fahrtensegler-Regatta über den Atlantik – wie auf Flügeln – entspannt genießen, ohne auf den Spinnaker-Speed im Passatwind verzichten zu müssen.



