ARC: Bei leichten Winden an den Start
23.11.2009 | AllgemeinSpinnakerstart für die 24. Atlantic Rally for Cruisers.
Die 24. Atlantic Rally for Cruisers (ARC) begann mit einem spektakulären Bild für die Zuschauer und Teilnehmer, als 209 Yachten aus 32 Nationen über die Startlinie von Las Palmas de Gran Canaria gingen. Bis zum Ziel in Rodney Bay, St. Lucia liegen 2.700 Seemeilen vor ihnen, für die die Yachten je nach Bootsgröße und Windstärke zwischen 12 und 24 Tagen benötigen werden. Gesegelt wird auf der Barfußroute im Nordäquatorialstrom mit dem Nordostpassat.
Die 18 gemeldeten Regattayachten, die unter RORC starten, gingen bei wechselnden Winden und bei überwiegend sonnigem Himmel zuerst über die Startlinie wobei eine Grand Soleil 50 die Nase vorn hatte. Zum ersten Mal sind alle Yachten in der ARC Racing Division mit einem Iridium-Satelliten-tracker ausgerüstet, mit dem die Standorte alle sechs Stunden sichtbar gemacht werden: www.worldcruising.com/arc/viewer.aspx
Nach den Regattayachten starteten 190 Fahrtensegler zum Sprung über den Atlantik. Inzwischen hatte sich der Wind auf 10-12 Knoten eingependelt, so dass die meisten Cruiser problemlos auf die Reise gehen konnten, unter ihnen auch das kleinste Schiff, eine Sadler 29. Angeführt wurde das Starterfeld von einer Bavaria 51 des Österreichers Gottfried Poessl.
Die Atlantic Rally for Cruisers (ARC) ist ein alljährlich stattfindender Wettbewerb für Fahrten- und Regattasegler. Ziel der ARC ist die Atlantiküberquerung mit dem Ausgangspunkt Las Palmas auf Gran Canaria und dem Zielhafen Rodney Bay (St. Lucia) auf den Kleinen Antillen.
Die ARC unterscheidet zwischen Fahrtenyachten (meist Amateure mit eigenen oder gecharterten Booten) und Regattayachten. Für die Gruppe der Fahrtenyachten bietet die ARC primär die Möglichkeit, den Atlantik in einer sicheren Gemeinschaft zu überqueren. In der Regattagruppe steht hauptsächlich die Wettkampfeigenschaft im Vordergrund. Die Boote werden nach dem internationalen IRC-Rating bewertet, der die Segelleistungen der verschiedenen Yachten vergleichbar macht.
Die Rally findet seit 1986 statt und zieht seit dem jährlich mehr als 200 teilnehmende Yachten an. Organisator der ARC ist der World Cruising Club in England, einem Teil der Yacht-Racing-Agentur Challenge des britischen Segelpioniers Sir Chay Blyth.
Die derzeitige ARC Streckenrekord beträgt 11 Tage, 5 Stunden, 32 Minuten und 3 Sekunden, gehalten von der italienischen Maxi Yacht Capricorno (Rinaldo Del Bono), auf der ARC 2006.




Dienstag, 8. Dezember 2009 14:59
[...] Downwind-Kurse sind die Stärke des Parasailors, des Spinnakers mit dem Flügel, der das Spinnakersegeln zum Kinderspiel macht. Kein Wunder, dass sich immer mehr Crews dafür entscheiden, gleichermaßen entspannt und schnell vor dem Wind zu segeln – auch bei der Atlantic Rally for Cruisers (ARC), der weltgrößten Atlantikregatta (www.mediamaritim.de/blog/regatta/arc-bei-leichten-winden-an-den-start/#more-4877). [...]
Mittwoch, 23. Dezember 2009 9:15
[...] Canaria in die Karibik zur Rodney Bay auf Santa Lucia ging es nicht nur um das sportliche Segeln (www.mediamaritim.de/blog/regatta/arc-bei-leichten-winden-an-den-start/#more-4877), sondern es gab auch eine Sonderaufgabe. Auf der knapp 3.000 Seemeilen langen Strecke quer über [...]