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Anita muß noch warten

15.11.2009 | Allgemein

Der Zwölfer “Anita” soll Teil einer Stiftung werden.

Der Zwölfer “Anita” der Segelkameradschaft Ostsee (SKO) steht auf dem Gelände der Yachtwerft Glückstadt und wartet auf eine Sanierung ihres 70 Jahre alten Unterwasserschiffes. Für die notwendigsten Arbeiten sind 400.000 Euro kalkuliert. Alle Versuche des bisherigen Vorstands, die Summe zusammen zu bekommen, waren gescheitert, ebenso der danach unternommene Versuch, die SKO aufzulösen und dem Schiff beim SC Rheingau eine Zukunft zu geben.

Nun ist ein neuer Vorstand gewählt worden, der das Projekt in andere Bahnen lenken will und damit hofft, mehr Erfolg zu haben. In einer Pressemitteilung heißt es dazu:

“Am Samstag, den 7. 11. 2009, wurde auf der Jahreshauptversammlung der Segelkameradschaft Ostsee e.V. ein neuer Vorstand gewählt. Dieser setzt sich aus Mitgliedern des ehemaligen Muttervereins Segelclub Rheingau zusammen. Neuer 1. Vorsitzender ist Volker Christmann, der zusammen mit dem neuen Vorstand versuchen möchte, die Querelen innerhalb des Vereins zu beenden und alle Kraft in den Wiederaufbau der S.Y. “Anita” zu stecken. Dazu wurde bereits am 5. 11. 2009 ein Förderverein „Freunde der Anita“ e.V. gegründet, der die Aufgabe hat, die angepeilten 400.000 Euro Reparaturaufwand des 1. Schritts, der Rumpfsanierung, ein zu sammeln. Innerhalb weniger Tage erhielt der neue Förderverein Zusagen im mittleren 5-stelligen Bereich, was große Hoffnung weckt, jedoch noch weit entfernt von der erforderlichen Summe ist.

Geplant ist, die “Anita” in eine Stiftung zu überführen und – ähnlich wie die Stiftung Hamburg Maritim – den Segelbetrieb in einen Betreiberverein zu verlagern. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, derzeit müssen zunächst die Voraussetzungen zur Gründung einer Stiftung erfüllt werden. Oberstes Ziel des neuen Vorstandes ist die Rettung des 12ers. Wenn irgend möglich, soll auch die Segelkameradschaft Ostsee erhalten bleiben. Versucht werden soll es. Egal wie’s ausgeht, mit Sicherheit wird Anita im Jahr 2010 nicht segeln können.

Sollte es allerdings gut laufen, könnte das schöne Abeking & Rasmussen Schiff 2011 wieder die Ostsee aufkreuzen.”

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