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Es gibt noch Wind am Bodensee

29.06.2009 | Allgemein

Bei der Lacustre Hyposwiss Schweizermeisterschaft gab es am Ende noch gute Regattabedingungen.

Stephan Frank. Nachdem am Anfang der mehrtägigen Regattaserie nur die Sonne die Segler verwöhnt hatte, gab es am Ende doch noch den richtigen Regattawind.

Stefan Schneider hat auf der Charisma vom Yachtclub Kreuzlingen die Hyposwiss Internationale Lacustre Schweizermeistermeisterschaft gewonnen. Mit souveränen vier Punkten Vorsprung sicherte er sich nach fünf gefahrenen Wettfahrten den ersten Platz. „Das ist mein größter Erfolg in dieser Saison”, freut sich der Sieger von der Sportvereinigung Konstanz-Dingelsdorf, der immerhin schon zwei Mal Weltmeister in der 8-m-R-Klasse wurde. Den zweiten Platz belegten die Gebrüder Eckert vom Zürcher Segelclub vor dem ehemaligen Schweizermeister Erich Buck vom Yachtclub Langenargen. Vierter wurde Günter Reisacher vom Seglerverein Staad. „Das ist unglaublich, wie eng die Spitze segelt”, staunt Christine Holz, Präsidentin des ausrichtenden Lindauer Seglerclubs. „Der Zweite, Dritte und Vierte sind alle drei punktgleich”.

„Es wurde unglaublich scharf gesegelt”, sagt Wettfahrtleiter Roland Tröster. „Ich habe keinen Start ohne Black Flag durchgebracht. Sobald die Zügel etwas lockerer waren, gab es nur noch Frühstarts”. Bei der Black Flag werden Frühstarter für die jeweilige Wettfahrt disqualifiziert. Samstag war der dritte Tag der Hyposwiss Internationale Lacustre Schweizermeisterschaft. „Endlich hat es Wind gegeben, es war ein traumhafter Segeltag,” freut sich OK-Präsident Werni Hemmeter über die Wettfahrten Nummer vier und fünf bei bis zu fünf Beaufort.

„Es war eine der schönsten Schweizermeisterschaften, die jemals stattgefunden haben”, lobt Lacustre-Präsident Hans Bodmer die Organisation. „Die 150 Segler auf 50 gemeldeten Schiffen haben jeden Tag am Steg ein kleines Einlaufbier bekommen, am Donnerstag mit einer bayrischen Brotzeit, am Freitag mit einem wunderbaren Grillabend und am Samstag war der Galaabend mit Preisverleihung ohnegleichen. Das tolle war die Atmosphäre im Hafen, die Segler sind immer in der Nähe ihrer Schiffe geblieben und mussten nicht mit dem Bus in ein weit entferntes Hotel fahren”.

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