Einhand-Weltumsegler immer jünger
19.05.2009 | AllgemeinTeenager (16) will jüngste Solo-Weltumseglerin werden.
Die Australierin Jessica Watson ist gerade 16 Jahre alt geworden. Doch nicht ein Pony, ein iPod oder endlich ein wirksames Mittel gegen Akne wünscht sich das Mädchen: Ihr sehnlichster Wunsch ist, die jüngste Solo-Weltumseglerin der Geschichte zu werden. Ihre S&S 34 Yacht ist eine 10,23 Meter lange Sparkman and Stephens Konstruktion. Ihr Ziel, schon im September aufzubrechen, rückt näher.
Noch bricht Jessica Watson jeden Morgen zur Schule auf. Bald schon aber zu einem 22.000 Meilen langen Trip um die Welt. In einem Segelboot. Alleine. Die Reise wird, wenn es zu keinen groben Zwischenfällen kommt, sieben bis acht Monate dauern. Ihr Ziel ist es, noch vor ihrem 17. Geburtstag die Welt einmal umrundet zu haben. Der aktuelle Rekordhalter, Jesse Martin, war über ein Jahr älter.
Ansonsten ist Jessica ein Teenager, wie jeder andere auch: Sie mag die Wildnis, Lesen, Schokolade und selbstverständlich: das Meer. Jessica ist Mitglied der Organisation Ocean Watch, welche sich für den Erhalt der Weltmeere einsetzt.
Es sei keine Schnapsidee, kein unreifer Traum einer Jugendlichen. Jessica segelt seit sie acht Jahre alt ist. Und mit viel Engagement und Hingabe habe sie auf dieses Ziel hingearbeitet, genauso, wie sie fleißig in die Schule ging. So schreibt sie auf ihrer Homepage. Doch Edelmut alleine wird nicht Antrieb genug sein, sich den enormen körperlichen wie psychischen Strapazen zu stellen. Die Soloumsegelung der Erde gilt als wichtige Disziplin im Segeln. Ein Rekord sorgt für weltweites Aufsehen.
Bereits auf hoher See ist der 17-jährige Zac Sunderland. Der Kalifornier ist im Januar in See gestochen. Er hat nun bis am 18. Januar 2010 Zeit, sein Ziel zu erreichen. Sunderland (16) ist inzwischen in Grenada eingetroffen. Bei seiner 34-tägigen Atlantiküberquerung beschädigte eine Riesenwelle sein Boot, der Inverter fing Feuer und das Satellitentelephon fiel aus. Nach Reparaturarbeiten gehts für ihn weiter nach Panama. Bis zu diesem Datum ist er noch jünger als Jesse Martin. Möglich, dass er seinen Rekord dann aber schon bald wieder an Jessica Watson verlieren wird.
Der britische Teenager Mike Perham (16), der ebenfalls den Jüngsten-Rekord für sich reklamieren will, ist auf dem Weg von Neu Seeland nach Auckland, wo er einen erneuten Ruderdefekt beheben will.
Mehr unter: www.youngestround.com/




Mittwoch, 9. September 2009 10:52
[...] Jessica Watsons große Reise dauerte nur wenige Stunden: Nach der Kollision mit einem Frachter hat die 16-jährige Australierin ihren Versuch, als jüngster Mensch solo um die Welt zu segeln, abgebrochen (www.mediamaritim.de/blog/rekorde/einhand-weltumsegler-immer-junger/). [...]
Sonntag, 18. Oktober 2009 15:41
Ich bin begeistert von den jungen Leuten, die einen eisenharten Willen entwickelt haben, um ihr Ziel zu erreichen. Wir können an Jessicas Beispiel erkennen, daß sich Menschen auch in sehr jungen Jahren nicht von Rückschlägen entmutigen lassen. Ich wünsche Jessica, daß sie allen Herausforderungen gewachsen ist und die Reise insgesamt genießen kann. Good Luck, Jessica!
Dienstag, 20. Oktober 2009 10:50
Ein phantastisches Mädel, ich bewundere sie. Ein, leider schon ungewohntes, Beispiel für unsere Jugend. Bin selbst ein alter,erfahrener Segler,nunmehr leider schon über 80, aber ich hätte mir, auch in meinen “besten Jahren” so eine Strapaze nie zugetraut.Der größte Feind dabei ist wohl die ständige Übermüdung durch zu wenig Schlaf. Es wird ein ständiger Kampf gegen sich selbst sein. Sich selbst zu besiegen ist der größte Sieg! Ich wünsche ihr alles Glück und komm gut heim !
Dienstag, 20. Oktober 2009 12:38
Tolles Mädchen und verdammt mutig.Ich wünsche
ihr immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!
Über das Net verfolge ich täglich was sie so
erlebt hat.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 1:27
Viel Glück!
Montag, 8. Februar 2010 22:17
Unser Prachtmädel hat nun schon mehr als die Hälfte ihres Weges geschafft. Sie ist jedenfalls ein richtiges Glückskind, hat Cap Horn geschafft, hat sich auch einigemale flach gelegt, aber sie ist immer wieder hochgekommen.Jetzt hat sie mit dem Cap der guten Hoffnung noch eine, möglicherweise schwere, Prüfung vor sich und sie kommt in Gebiete mit wesentlich mehr Schiffsverkehr,Küstennähe und vielleicht auflandigen Winden. Hoffentlich wird sie nicht von Riesenwellen, die nach dem Cap auftauchen könnten,gefährdet. Sie hat sich sehr Schweres vorgenommen und bis jetzt alles mit Bravour geschafft. Glück, bleib ihr treu, sie verdient es sich redlich ! Segelopa.