Volvo Ocean Race: Kampf um jeden Meter
27.02.2009 | AllgemeinDoldrums haben Verschiebungen in der Platzierung gebracht.
„Bei jeder schwarzen Wolke beginnt das Adrenalin zu rauschen und die Spannung an Bord steigt, doch zum Glück haben wir noch keinen echten Twister dabei gehabt“ meint Skipper Bouwe Bekking von Telefonica Blue „es ist ein Kampf um jede Meile, um uns abzusetzen.“
Das Feld hat sich versammelt, denn inzwischen hat Puma zu Ericsson 4 fast aufgeschlossen und auch Green Dragon ist wieder voll im Rennen. Außerdem ist der räumliche Abstand der fünf Boote erneut geschmolzen. Jetzt geht es auf die Fidschis zu und die Navigatoren müssen entscheiden, an welcher Seite sie vorbeigehen wollen. Laut Vorhersage müsste der günstigste Kurs östlich an den Fidschis vorbeiführen. Von der Inselgruppe aus sind es dann noch einmal rund 1.000 Seemeilen bis zur ersten Wertungslinie auf 36 Grad Süd.
Das führende Trio Ericsson 4, Puma und Ericsson 3 haben sich in der Mitte zur Inselgruppe positioniert und sich damit alle Optionen offen gehalten. Für Green Dragon, am weitesten östlich liegend, wäre die Ost-Option die richtige, für Telefonica Blue die westliche. Die Entscheidung bei den Fidschi-Inseln ist von zentraler Bedeutung für die Taktik in den nächsten Tagen.
Inzwischen hat sich Skipper Ken Read auf Puma in Richtung Westen auf den Weg gemacht. Ein paar Stunden später haben die beiden Ericssons eine private Böe erwischt, die eine Entscheidung zum östlichen Kurs gebracht hat.



