Investitionen trotz Krise
14.12.2008 | AllgemeinBavaria will Produktion stabilisieren.
Trotz der konjunkturellen Krise investierte Deutschlands größte Yachtwerft, die Bavaria Yachtbau GmbH, weiter in die Produktion. So wurde unter anderem die fast vollautomatischen Lackieranlage für die bei Bavaria gefertigten Möbel und Innenausbauten erweitert.
Die aktuellen internationalen Messen haben laut Bavaria gezeigt, dass trotz allgemeiner Zurückhaltung der Konsumenten immer noch eine gute Nachfrage an Bavaria Segelyachten und Motorbooten besteht. Die getätigten Verkäufe auf den Messen liegen hinter den Abschlüssen der Vorjahre zurück, hätten aber dennoch die im Vorfeld stark gedämpften Erwartungen übertroffen.
Bavaria werde in wirtschaftlich schwierigen Zeiten antizyklisch handeln. „Wir kürzen keine Budgets und werden unsere Produktpalette weiter ausbauen und mit neuen Produkten auf dem Markt angreifen. Ziel ist es, die Gesamtproduktion mittelfristig auf 3.000 Einheiten im Jahr auszubauen. Davon werden cirka 60 Prozent Segelyachten und 40 Prozent Motorboote sein,“ so ein Sprecher der Werft.
Kurzfristiges Ziel von Bavaria: Die zur Zeit mit sechs auftragsbezogen, gefertigten Booten pro Tag laufende Produktion zu stabilisieren. Dabei werden keine Boote auf Halde produziert und jeder Kunde kann sein bestelltes Schiff immer vollständig individuell konfigurieren.



