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Vendée Globe 2008: Heikle Passage steht bevor

20.11.2008 | Allgemein

„Häufig entscheidet in den Kalmen auch das Glück“, beschreibt der Schweizer Dominique Wavre diese Region

Die Spitzengruppe der Einhand-Weltumsegler durchquert in den nächsten Tagen mit dem Flautenloch am Äquator (Pot au noir) eine der heikelsten Passagen auf der Fahrt rund um die Antarktis.

In den Kalmen, in denen sich die maßgeblichen Wetterzonen der nördlichen und südlichen Halbkugel aneinander reiben, sind die Windverhältnisse nur schwer zu prognostizieren. Oft herrscht Flaute, aber innerhalb von Stunden können sich auch kräftige Winde aufbauen.

Bei besseren Verhältnissen als erwartet hat Loïck Peyron FRA mit „Gitana 80“die innertropische Konvergenz-Zone erreicht und seinen Vorsprung auf Sébastien Josse FRA auf „BT“ und den neu auf Rang drei vorgestoßenen Armel Le Cleac’h FRA auf „Britair“ leicht ausgebaut.

Dominique Wavre SUI, als 11. weiterhin erster Verfolger der Spitzengruppe, kämpfte zwischenzeitlich mit schwachen Winden und liegt nun 100 Meilen hinter Rang 10 zurück, und auch seine Verfolger sind bis auf 15 Meilen aufgerückt. Weiterhin der Schnellste des Feldes bleibt Bernard Stamm SUI, in den nächsten 24 Stunden wird er seinen Rückstand zum ersten Mal auf unter 1000 Meilen verkürzen können, der vor ihm segelnde Norbert Sedlacek AUT hat aber noch mehr als 250 Meilen Vorsprung.

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Von 30 gestarteten Teilnehmern haben vier aufgegeben.

Zwischenstand (Mittwoch, 20.02 Uhr/nach 10 Tagen und 7 Stunden):
1. Loïck Peyron (Fr) 21 124 Seemeilen vom Ziel entfernt
2. Sébastien Josse (Fr) 25,3 Seemeilen zurück
3. Jean-Pierre Dick (Fr) 47,8 Seemeilen zurück
4. Armel Le Cléac´h (Fr) 49,0 Seemeilen zurück
5. Vincent Riou (Fr) 56,9 Seemeilen zurück
6. Yann Eliès (Fr) 70,0 Seemeilen zurück
11. Dominique Wavre (Sz) 216,4 Seemeilen zurück
24. Bernard Stamm (Sz) 1099,4 Seemeilen zurück